Amiga
Mit dem Amiga 500, dem Nachfolger des für Büroanwendungen konzipierten Amiga 1000, löste Commodore 1987 den erfolgreichen C64 vom Homecomputer - Thron ab. Mit für die damalige Zeit unvorstellbaren Grafikchips war es möglich, bis zu 4096 Farben gleichzeitig anzuzeigen (PCs schafften 16) und echten 8 - Kanal Stereosound zu erzeugen. Somit war der Amiga prädestiniert für moderne Computerspiele. Das grafische Amiga Betriebssystem AmigaOS kannte schon eine Maus, was in der DOS - Welt noch unüblich war.
Der Amiga wird noch weiterentwickelt, die letzte aktuelle Hardware kam 1996 auf den Markt, eine Wiederauflage der Modelle Amiga 1200 und Amiga 4000 von 1993, aber das im Jahr 2001 in der Version 3.9 erschienen.
Durch die Möglichkeit, PAL bzw. NTSC Fernsehformate direkt auszugeben, war der Amiga auch im professionellen Grafik- und Videomarkt etabliert. Zum Beispiel wurden alle Computereffekte von Spielbergs Unterwasser Serie Seaquest DSV mit einem Amiga 4000 erstellt.

Das Betriebssystem AmigaOS überzeugte schon früh mit echtem Multitasking, Maus und einem DOS oder CLI (Command Line Interpreter), das sich schneller und einfacher nutzen liess als MS-DOS auf dem PC.
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