Die Mini-Disc, auch MiniDisc oder MD genannt, war Sonys versuch, einfache Aufnahmemöglichkeiten wie bei einer Audio-Kassette in einem digitalen Format zu entwickeln. Die MD war dabei ein direkter Konkurrent der CD, bot aber zahlreiche Editierfunktionen.
Auf eine MiniDisc ließen sich bis zu 80 Minuten Musik aufnehmen (mit ATRAC Komprimierung), die Titel konnten nachträglich auch wieder gelöscht, verschoben, geteilt und zusammengefügt werden. Anders als bei einer CD saß die sich drehende Scheibe fest on einer Plastikhülle, die sie vor Staub und Kratzer schützte. Erst beim Einlegen in den MD-Player wurde eine Schutzabdeckung automatisch zur Seite geschoben, damit der Laser die Ton-Daten abtasten konnte.
Die MiniDisc hat sich aber im Kampf mit der CD und später MP3 Titeln nicht behaupten können und ist heutzutage komplett aus dem Handel verschwunden.
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