Schuld am erwarteten Preisanstieg seien die Zulieferer von Festplatten und Speicherchips (RAM Bausteine): Laut HP müssten hier die Preise deutlich steigen, damit den Herstellern nicht das Geld ausgeht. Betroffen sollen sowohl Desktop-Rechner als auch Notebooks sein.
“Trotz der schwierigen Lage gehe ich davon aus, dass sich Preiserhöhungen durchsetzen lassen”, zitiert die Süddeutsche Zeitung Martin Kinne, Deutschland-Chef der PC-Sparte von Hewlett-Packard. “Die Komponentenpreise werden steigen, sonst gehen die Hersteller pleite”.
Wer nicht jetzt kaufen, sondern lieber auf das neue Windows 7 warten will, das für Ende 2009 oder Anfang 2010 erwartet wird, soll zumindest bei HP auf der sicheren Seite sein: Testticker.de berichtet, dass HP bereits ein spezielles “Downgrade” mit Microsoft ausgehandelt habe. So soll ein nachträgliches Installieren von Windows XP noch immer möglich sein.
Allerdings endet der Haupt-Support für Windows XP nächste Woche. Bis April 2014 sollen aber zumindest noch kritische Sicherheitsupdates weiterhin zur Verfügung gestellt werden.