Meist reicht bereits das mit der Kamera mitgelieferte Zubehör aus, doch manche Utensilien helfen, noch mehr aus den Kameras herauszuholen. Viele Effekte lassen sich aber auch mit einem Bildbearbeitungsprogramm simulieren.
Speicherkarten
Die mitgelieferten Speicherkarten reichen oft nur für wenige Bilder in guter Auflösung. Hier lohnt sich die Anschaffung einer zweiten oder dritten Karte mit mehr Speicherplatz. Kameras, die eine CompactFlash Schnittstelle Typ 2 besitzen, können statt Speicherkarten auch die Mini-Festplatte MicroDrive mit noch mehr Speicher verwenden.
Lesegeräte
Um die Bilder von der Kamera in den Computer zu bekommen, können Sie zum Beispiel auf das umständliche Hantieren mit dem Anschlußkabel verzichten, wenn Sie sich einen Karten-Lesegerät zulegen. Diese gibt es entweder für Notebooks als PCMCIA-Version oder als externe USB-Version. Weiterer Vorteil: Sie können Ihre Speicherkarten auch Datenträger benutzen und damit Texte, Bilder oder Musik zwischen mehreren Rechnern austauschen – wenn diese ein entsprechendes Lesegerät verwenden.
Kamera-Erweiterungen
Für manche Digital-Kameras gibt es Vorsatzlinsen oder -filter, die das Bild beeinflussen. So lassen sich zusätzliche Makro-, Tele- oder Weitwinkelobjektive vorschrauben. Sie müssen dabei nur auf die entsprechenden Milimeter-Angaben der Filter achten, diese beschreiben den Durchmesser. Zur Not helfen spezielle Zwischenringe, zum Beispiel von der Firma Hama, damit auch ein 55mm Filter auf einen 52mm Filtergewinde passt. Die Tele- oder Weitwinkelvorsätze helfen zwar, Zoom- oder Weitwinkel-Eigenschaften der Kamera zu verbessern, sind im Vergleich qualitativ aber schlechter wie ein richtiges Zoomobjektiv in der Kamera. Sie sind eher eine günstige Möglichkeit, den Zoom etwas zu verstärken.
Mit dem Tele-Vorsatz vergrößern Sie den optischen Zoom, holen also entfernte Objekte näher an die Kamera heran.
Der Weitwinkel-Vorsatz sorgt für mehr Platz auf dem Bild, Sie bekommen also auch weit auseinanderstehende Objekte noch auf das Bild.
Mit dem Makro-Objektiv können Sie gestochen scharfe und hochauflösende Nahaufnahmen von Blüten oder Insekten anfertigen.
Ein Pol-Filter lässt, je nach Einstellung am Drehrad, nur in eine bestimmte Richtung polrisiertes Licht durch. Sie können so Spiegel-Reflexe in Glasscheiben unterdrücken.
Mit einem UV-Filter filtern Sie das UV-Licht heraus und sorgen für leuchtendere Farben. Viele Fotografen lassen ihn zum Schutz des Objektives auch immer aufgesetzt.
Die Wirkung der vielen verschiedenen Farbfilter oder Verlaufsfilter können Sie mit einem Bildbearbeitungsprogramm meist genauso gut erzeugen. Andere Zusatzfilter wie zum Beispiel der Gitter-Filter, der aus Lichtquellen sternenförmige Motive erzeugt, müssen nach dem eigenen Geschmack gewählt werden.
Eine Gegenlichblende bietet sich für Aufnahmen gegen die Sonne oder gegen eine Lichtquelle an, um störenden Linsenreflektionen zu vermeiden.