In vielen Acer-Notebooks gibt es eine gefährliche Schwachstelle, die seit der Produktion vorhanden ist. Eine Webseite kann so über den Internet Explorer ein bestimmtes Notebook mit Hilfe von JavaScript aufrufen und komplett fernsteuern. Das hat das Online-Magazin heise.de in einem Test mit mehreren, auch aktuellen Acer-Notebooks, herausgefunden.
Das Portal stellt eine Testseite zur Verfügung, mit der Besitzer eines solchen Computers überprüfen können, ob auch ihr Gerät betroffen ist. Wenn nach dem Aufrufen der Seite der Windows-Taschenrechner gestartet wird, ist das Notebook von der Schwachstelle betroffen. Der Internet Explorer 7 fragt vor dem Starten nach, vorige Versionen führen das Programm automatisch aus.
Betroffene User sollten das verantwortliche ActiceX-Control Element namens „LunchApp.APlunch“ im Internet Explorer deaktivieren (Extras/Internetoptionen/Programme/Add-Ons verwalten) oder löschen (C:\windows\system\LunchApp.ocx). Acer hat außerdem angekündigt, in den nächsten Tagen einen Patch zur Verfügung zu stellen. (vck)