Google wird immer mehr zur Datenkrake, befürchten Datenschützer. Mit Google Street View geht die Firma noch einen Schritt weiter als mit den bisherigen Satelliten-Fotos von Google Earth: Auch damit lassen sich schon detaillierte Aufnahmen von Grundstücken und Menschen betrachten, mit Streetview wird aber alles vor der Linse eines speziell ausgestatteten Autos fotografiert.
Dies wäre einerseits eine tolle Anwendung, um die Karten von Google Maps mit dem tatsächlichen Weg zu vergleichen. Manchen geht der Eingriff in die Privatspähre allerdings zu weit. Zum Start der australischen Street View Version fragte die Zeitung “The Australian” nach den Adressen der dortigen Google Manager: Man wolle im Gegenzug Fotos ihrer Häuser in der Zeitung abdrucken, wie es Google Street View demnächst von den meisten anderen Häusern ebenfalls machen soll.
“Providing those details would be completely inappropriate”
Rob Shilkin, Google Sprecher
Dies hingegen sei laut Google Sprecher Rob Shilkin völlig unzumutbar. Die Zeitung hat trotzdem recherchiert und Details über die Anwesen der Google Manager veröffentlicht, wie die Anzahl der Schlafzimmer oder die Größe der Garage.
theaustralian.news.com.au
April 13th, 2008 at 17:01
Hier auf dem Dorf warn sie noch nicht, hat auch seine Vorteile so abseits zu wohnen.
April 13th, 2008 at 22:19
Das denkst du. Aber wer weiß, wann sie kommen. Bei mir im 3. Stock auf der von der Straße abgewandten Seite muss ich ja nicht bfürchten, dass jeder merkt dass mein Zimmer gerade nicht aufgeräumt war ;D
April 14th, 2008 at 17:48
Wurden etwa schon solche Fotos reingestellt?? ??? Bei Google Earth habe ich noch nicht so welche gesehen..
April 14th, 2008 at 18:08
Ja, zumindest in den USA. Schau mal hier:
http://maps.google.com/help/maps/streetview/
Juli 7th, 2008 at 09:35
[...] die Touristen bei der Orientierung mit Google Maps helfen sollen, vielen geht der Eingriff allerdings zu weit. Bookmark: Mister Wong | Yigg.de | Google | Trackback Verwandte [...]