Seit seiner Erstveröffentlichung im November 2004 wurde der Webbrowser Mozilla Firefox über 400 Millionen aus dem Internet herunter geladen. Die Nutzung des Open-Source-Browsers ist jedoch nicht so verbreitet, wie die Download-Zahlen annehmen lassen.
Die ersten 25 Millionen Downloads verzeichnete die Mozilla Foundation bereits innerhalb der ersten 100 Tage und die Verbreitung wuchs stetig: 50 Millionen Downloads nach sechs Monaten, 100 Millionen nach einem Jahr. Das letzte Jahr knackte noch eine weitere Nuss: Von Juli 2007 bis heute verzeichnete die Webseite Spreadfirefox.com, welche massgeblich für die Verbreitung zuständig ist, mehr als 200 Millionen weitere Downloads.
Auch wenn diese Zahlen enorm erscheinen, spiegelt sich die Anzahl der Downloads nicht direkt in der Anzahl der regelmässigen Nutzer wieder. Nur etwa ein Viertel der Downloader verwenden den Browser auch dauerhaft. Die Foundation berät daher über die Möglichkeiten, Firefox attraktiver für die Nutzer zu gestalten, um so mehr Menschen dazu zu bewegen, den Browser langfristig zu benutzen. Für die kommende Version 3.0 sind daher Verbesserungen der Sicherheits-Funktionen geplant, wie beispielsweise eine „unmissverständliche Warnung“ bei potentiell gefährlichen Webseiten oder das Blockieren von schadhaftem Code mittels einer Blacklist.
Die Europäer scheinen jedoch bereits hinreichend überzeugt zu sein. Hier erreichen die Marktanteile zwischen 25 und 30 Prozent. Der Firefox 2 liefert sich somit ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Internet Explorer 7. Microsoft bleibt lediglich wegen der noch starken Verbreitung des Internet Explorers 6 der momentane Gewinner.
September 12th, 2007 at 08:44
Wieviel attraktiver muss Firefox denn noch werden? Er ist einfacher zu bedienen, schneller, kleiner als IEx und mindestens genauso sicher (oder unsicher je nach Sichtweise). Das sind IMHO genug Argumente um IE tschüss zu sagen.