Mobile 3.0 (Lizenznehmer für das “Handy”-TV) klagt über stockende Verhandlungen mit TV-Stationen. Ein Sendestart ab dem Frühjahr 2009 ist daher in weite Ferne gerückt. Nach wie vor gibt es auch Verzögerungen in den Bundesländern Bremen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen über die Vergabe notwendiger Sendelizensen. Des weiteren beklagt Mobile 3.0 sinkende Marktchancen durch den kostenlosen regulären Empfang von DVB-T, das durch immer leistungsfähigere und stromsparendere Telefone der neuen Generation weiter auf dem Vormarsch ist. Mobile 3.0 beklagt des weiteren die mangelnde Bereitschaft der Kunden für normales Fernsehen monatliche Zusatzkosten (es ist ein Betrag von 5,- Euro pro Monat im Gespräch) zu bezahlen, zumal über Zusatzdienste und deren Vertriebswege derzeit noch völlig Unklarheit besteht.
Financial Times Deutschland
Juni 20th, 2008 at 10:32
Das war doch nie ernst zu nehmen, nur wollte die offiziellen davon nichts wissen. Hat sich je einer ernsthaft interessiert für einen kostenpflichtigen Dienst der ein Miniaturbild unsauber darstellt? Natürlich wird sich auch dort DVB-T durchsetzen.
Juni 20th, 2008 at 20:08
Das wäre nur interessant, wenn es auch ein eigenes Programm geben würde – Beispiel Fußball, wo oft das gesamte Feld gezeigt wird: Da sieht man auf dem Handy-Bildschirm den Ball garantiert nicht. Oder auch Tennis. Dafür müssten eigene, angepasste Sendungen produziert werden, die dann z.b. mehr den Ball und die Spieler in groß zeigen, und nicht nur das Spielfeld.