Computerhilfen Lexikon und Wörterbuch
Hier werden computerspezifische Fachbegriffe erklärt und vorgestellt.
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CacheZwischenspeicher. Der
Prozessor-Cache ist ein schneller Speicherbaustein, der häufig verwendete Befehle dort ablegt, statt im langsameren
RAM. Der
Browser-Cache speichert Teile von Webseiten auf der Festplatte, um sie beim nächsten Besuch schneller einzuladen.
CADComputer Aided Design. Der Einsatz von Computern bei der Entwicklung und Konstruktion von Industrieprodukten und Bauwerken.
CaptchaCompletely Automated Public Turing Test to Tell Computers and Humans Apart - Eine Reihe schwer lesbarer Buchstaben und Zahlen, die im besten Fall nicht automatisiert von Computerprogrammen ausgelesen werden können. So soll gerade auf Webseiten überprüft werden, dass kein Programme, sondern Menschen eine Eingabe ausführen.
CCCarbon Copy, eine Kopie einer Email. Dabei können alle anderen Empfänger den Adressaten allerdings sehen.
CCDCharge Coupled Device, ladungsgekoppelter Speicher. Spezielle elektronische Bausteine, insbesondere bei
Scannern häufig verwendet. Die als schmale Zeile nebeneinander angeordneten optoelektronischen Sensoren tasten eine Vorlage Zeile für Zeile fotografisch ab und zerlegen das aufgenommene Bild in Tausende winziger Bildpunkte.
ccTLDCountry Code Top Level Domain. Siehe
Domain.
CD BrennerMit einem CD-Brenner lassen sich
CD-R Rohlinge beschreiben. So kann man seine Daten auf CDs abspeichern, die in jedem CD-ROM laufwerk auch wieder gelesen werden können, oder eigene Audio-CDs für die HiFi - Anlage erstellen.
CD ICompact Disk Interactiv, (auch als Green Book bezeichnet) ist mehr als ein normales CD-Format: Es ist die komplette Spezifikation für ein interaktives Format, das aus Hard- und Software besteht. CD-I Player basieren wie die ersten
Amiga-Systeme und CISC-
Apple Rechner auf dem Motorola 68000
Prozessor. Als
Betriebssystem benutzt der CD-I Player Microware OS/9 Realtime. Neben interaktiven CD-I Spiele- oder Lernsoftware können die Player auch AudioCDs, Kodak-Photo-CDs und mit dem FMV-Modul (Full Motion Video) auch
VideoCDs abspielen.
CD ROMCompact Disk - Read Only Memory. Eine Weiterentwicklung des CD - Standards für Computer. Während die ursprüngliche Spezifikation von einer CD - Geschwindigkeit von 150 kb pro Sekunde ausgehen (1x) können heutige Laufwerke mehrere MegaByte (MB) pro Sekunde auslesen.
CD RCompact Disk Recordable. Eine mit einem CD-Brenner einmal beschreibbare CD-ROM. Bespielte CD-Rs können in nahezu allen CD-ROM Laufwerken und CD-Playern abgespielt werden. Allerdings erkennen einige
DVD - Player keine CD-Rs. Ansonsten eignen sich die selbstbespielten CD-R zur Datenspeicherung, und auch zur Erstellung individueller Audio CDs.
CD RWCompact Disk - Rewritable, eine CD, die mit speziellen CD-RW Brennern bis zu 1000 Mal überbeschrieben werden kann. Die Medien können die gleiche Datenmenge wie
CD-Rs beschreiben, sind aber teurer und können in weniger CD-Playern abgespielt werden.
CGAAbkürzung für Color Graphics Adapter, ein inzwischen überholter Grafikstandard. Im Textmodus können 80 Zeichen pro Zeile dargestellt werden, im Grafikmodus sind bis zu 320 x 200 Punkte in 2 Farben oder 640 x 200 Punkte in 4 Farben möglich.
CGICommon Gateway Interface, eine Schnittstelle, über die Webseiten Daten mit Programmen auf dem Webserver austauschen.
CIMEnglische Abkürzung für Computer Integrated Manufacturing. Die Bezeichnung für ein computerunterstütztes Gesamtfertigungsverfahren inklusive Entwicklung und Konstruktion.
CISCComplex Instruction Set Computer. Diese
Prozessoren steuert man mit zahlreichen komplexen Befehlen, von denen viele aber wenig gebräuchlich sind. Daher muß man auch die oft benötigten Befehle komplexer ausführen, und ihre Durchführung braucht mehr Rechenzeit. Gegensatz: RISC.
Classic UmgebungMit der Classic Umgebung ist es möglich, unter OS X ältere OS 9 Programme zu nutzen. Der Emulator sorgt für die nahtlose Integration.
Client Server NetzwerkNetzwerk, bei dem die Daten, mit dem alle angeschlossenen Rechner arbeiten, auf einem zentralen Computer lagern und nur bei Bedarf an die Arbeitsplatzrechner gehen.
ClusterZuordnungseinheit auf einem Datenträger. 2, 4 oder 8 Sektoren einer Festplatte oder Diskette werden zu einem Cluster zusammengefasst. Dadurch wird der Datenzugriff vereinfacht und die Zugriffs-Geschwindigkeit erhöht. Der Cluster ist die kleinstmögliche Speicher-Einheit auf dem Datenträger. Kleinere Dateien verbrauchen trotzdem mindestens einen gesamten Cluster.
CMOSComplementare Metal Oxid Semiconductor, ein Halbleiter Bauelement mit niedrigem Stromverbrauch und hoher Geschwindigkeit. Wird zum Beispiel in manchen Digitalkameras statt
CCD-Chip für die Bildverarbeitung verwendet.
CMYKAbk. für die vier Druckfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz. Aus den ersten drei Grundfarben lassen sich alle gewünschten Töne im subtraktiven Farbsystem erstellen.
COM PortCommunication Port. Serielle Schnittstelle an
PCs als Anschluß für Zubehör wie Maus, Modem. In der Regel besitzt ein
PC mindestens zwei: COM1 und COM2.
CommodoreDie Firma Commodore produzierte mit den Homecomputer C16, C64, C128 und der
Amiga-Serie die weitverbreitesten Computer der 1980er Jahre.
CompilerDer Compiler übersetzt Quellprogramme einer bestimmten Programmiersprache in ausführbare Dateien.
ComposingBegriff aus der Bildverarbeitung, Collage aus mehreren Bildern. Häufig ist die Vielzahl der verwendeten Elemente nicht mehr zu erkennen, da der Gestalter sorgfältig auf Schattenwurf, Lichtreflexe und ähnliches achtet.
ComputerSiehe
PC.
ControllerNotwendig zur Ansteuerung anderer Geräte (z.B. Festplatte). Ein Controller kann als Steckkarte oder auf dem
Mainboard vorliegen.
CookieDie Cookie - Funktion wurde von Netscape erfunden, um Webentwicklern die Möglichkeit zu bieten, kleine Datenpakete wie den Namen oder das Passwort des Besuchers auf dessen Rechner zu speichern.
CPUSiehe
Prozessor
CRTCathode Ray Tube, Kathodenstrahlröhre. Bildschirmröhre, in herkömmlichen Monitoren.
CursorDer Cursor ist ein blinkendes Rechteck oder ein Pfeil, die aktuelle Bildschirmposition angibt. Eine Tastatureingabe erfolgt immer an der Cursorposition.
CyberspaceIm Computer simulierte Wirklichkeit. Der Begriff geht zurück auf den amerikanischen Science-fiction-Autor William Gibson, der ihn in seinem Roman Neuromancer verwendete.