Computerhilfen Lexikon und Wörterbuch
Hier werden computerspezifische Fachbegriffe erklärt und vorgestellt.
Der "Was ist...?" Bereich ist alphabetisch geordnet. Sie können aber auch
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AccountVom englischen Wort für Konto abgeleitet, bezeichnet ein Account eine Zugangs- oder Zugriffsberechtigung auf Dienste eines
Providers. Ein Email-Account ist z.B. ein Zugang zu dem Postfächern des Anbieters.
AcrobatEin Softwarestandard der Firma Adobe für das Erstellen und Anzeigen von PDF - Dokumenten.
Active XEin von Microsoft entwickelter Standard für dynamische Internetanwendungen.
ADBApple Desktop Bus. Schnittstelle an
Apple-Computern, die den Anschluß von
Tastatur, Maus und anderen Eingabegeräten wie Grafiktabletts erlaubt. Bis zu sieben Geräte lassen sich in eine Kette schalten und mit dem Mac verbinden. Bei aktuellen Geräten setzt Apple aber nur noch auf
USB.
AdapterZwischenstück, für Geräte mit unterschirdlichen Anschlüssen.
ADSLSiehe
DSL
Ad WareUnter Ad-Ware versteht man meist Freeware Programme, die sich über Werbung finanzieren. In einem extra Bereich des Programmfensters oder auch als Popup wird ein Werbebanner eingeblendet. Im Gegensatz zu
Spyware werden keine Daten gesammelt und verschickt.
AGP SchnittstelleDie AGP - Schnittstelle ist auf neueren
Mainboards die Schnittstelle für die Grafikkarte. Die Vorteile gegenüber dem
PCI - Slot, in dem die früheren Grafikkarten steckten, sind neben der schnelleren Grafikdarstellung auch das RAM-Sharing. Reicht der Grafikspeicher nicht aus und ist genügend Hauptspeicher
(RAM) verfügbar, wird auf diesen zurückgegriffen.
Alphanumerische ZeichenAlle Zeichen des Alphabets sowie die Ziffern.
AlphakanalVon Bildbearbeitungsprogrammen angebotener Kanal, der für das Maskieren von bestimmten Bildteilen vorgesehen ist und meist eine Datentiefe von 8 Bit (entspricht 256 Farben) unterstützt.
AMDAdvanced Micro Devices, ein
Prozessor-Hersteller für
Windows-PCs. Mit der Athlon und Duron Serie größter Konkurrent von Intels
Pentium.
AmigaDer erste Commodore Amiga 500 löste 1985 den erfolgreichen Commodore C64 vom Homecomputer - Thron ab. Mit für die damalige Zeit unvorstellbaren Grafikchips war es möglich, bis zu 4096 Farben gleichzeitig anzuzeigen.
mehr...ANSIAmerikanisches Normierungsgremium (American National Standards Institute). Der ANSI-Zeichenatz ist eine Erweiterung des
ASCII-Standards und wird auf
Windows- und
Linux-Systemen eingesetzt.
AntialiasingRechnerisches Verfahren, um bei niedrigaufgelöster Bildschirmdarstellung von Grafikobjekten und Buchstaben unschöne, treppenartige Kanten zu "entschärfen". Zwischenfarben sorgen für eine leichte Unschärfe.
AntiquaschriftenSchriften, die auf die römische Buchstabenschrift zurückgehen, also die heute allgemein gebräuchlichen Buchschriften mit geraden Schäften, runden Verbindungsstrichen und isolierten Buchstaben, z. B. die Times.
AOCEApple Open Collaboration Environment. Systemerweiterung für den
Apple Macintosh ab System 7.1. Sie regelt den globalen Datenaustausch im
Netzwerk und enthält Funktionen wie etwa Verschlüsselung und elektronische Unterschrift, die über das normale Publizieren und Abonnieren (Publish and Subscribe) hinausgehen.
AppleDie Computer der Firma Apple Macintosh waren lange Zeit ungeschlagen Standard - Computer für Werbung, Grafik und Druck. Mit der zunehmenden Verbreitung von
Windows erschienen die dafür benötigten Programme aber auch dafür.
mehr...Apple EventsSystem zur einfachen Kommunikation zwischen Softwares. Macintosh-Programme, die Events unterstützen, können damit Befehle in anderen Applikationen auslösen. So weist beispielsweise die Textverarbeitung Word die Tabellenkalkulation Excel an, ein bestimmtes Dokument zu öffnen.
AppleScriptEine Programmiersprache von
Apple für Skripte und Programme auf Systemebene. Im Gegensatz zu den Unix-Shellscripts, die seit OS X ebenfalls möglich sind, bieten AppleScripts GUI-Unterstützung. Auch aufwändige GUI-Aktionen lassen sich damit automatisieren und Programme fernsteuern.
AppletSiehe
Java.
ApplikationAuch Anwendung: Ein
Software-Programm wie Word, Excel oder Paintshop Pro.
AquaDie
MacOS X Oberfläche mit Fenstern,
Icons, Applikations-Symbolen und dem "Dock".
ArbeitsspeicherSiehe
RAM.
AREXXProgrammiersprache für
Amiga-Computer, mit deren Hilfe sich beispielsweise direkte Verbindungen zwischen unterschiedlichen Programmen zum Datenaustausch realisieren lassen.
ARPAnetDer Vorläufer des Internet (Advanced Research Projects Agency). In den 1960er Jahren entwickeltes Netwerk zwischen vier amerikanischen Militär-Einrichtungen. Später kamen weiter zivile und militärische Forschungseinrichtungen hinzu, und das Internet war geboren.
ASCIIAmerican Standard Code for Information Interchange - ein genormtes Text-Format, zum Austausch zwischen verschiedenen
Betriebssystemen. In den 128 definierten Zeichen des ASCII-Formates fehlen jegliche Sonderzeichen, aber auch die deutschen Umlaute. Die Weiterentwicklung ist das
ANSI-Textformat.
AT BusAT leitet sich ab von Advanced Technology, einer Bezeichnung für speziell ausgerüstete IBM-Rechner und Kompatible. Der AT-Bus ist die genormte Verbindungsstelle zur Datenübertragung von und zu AT-Computern.
AT Bus ControllerEin Festplattenkontroller, bei dem ein Teil der Technik in der
Festplatte integriert ist.
AthlonAthlon ist die Bezeichnung für einen
Prozessor der Firma AMD.
ATRACAdaptive TRansform Acoustic Coding - Ein dem
MP3-Verfahren ähnliches System, um die Menge der Daten bei Musik und Tönen zu verringern. ATRAC wird eingesetzt, um Tondaten auf
Mini-Disks zu schreiben.
AttachmentDer Anhang an eine Email. Dies können Audio-, Video-, Text- oder Programmdateien sein. Um die Übertragung zu beschleunigen, sollten Anhänge
komprimiert werden. Siehe auch:
Dateien richtig komprimieren.
AutoresponderEine spezielle Funktion im Email - Programm oder ein Zusatz auf dem Mailserver: Per Autoresponder lassen sich automatische Antwortmails, z.B. für die Urlaubsvertretung, erstellen.
AuslagerungsdateiDie Auslagerungsdatei ist der virtuelle Speicher von Windows. Wenn der
RAM-Speicher nicht ausreicht um mit den geöffneten Programmen weiter zu arbeiten, werden Daten des Speichers auf Festplatte ausgelagert. Normalerweise ist die Größe der Auslagerungsdatei dynamisch und passt sich der Größe des benötigten Speichers an. Mit einer festgelegten Größe läßt sich die Arbeit mit Windows, insbesondere mit weniger Hauptspeicher, beschleunigen. Lesen Sie auch:
Auslagerungsdatei optimieren.