Computerhilfen.de
Hilfe und Tipps => Linux Forum & Hilfe => Thema gestartet von: CrazyAlien am 16.07.05, 11:07:40
-
Hallo Leute
ich bin absoluter Suse Linux - Anfänger und habe mir erstmals LINUX installiert! Also CD rein, Suse Linux 9.3 installiert - hat alles reibungslos geklappt! Da ich aber parallel noch ein WinXP auf meinem Rechner (NTFS-Partition) betreibe, würde ich gerne auch auf diese Dateien zugreifen können, außerdem habe ich noch eine Partition (FAT32) zur Nutzung unter beiden Betriebssystemen eingerichtet. Nun sind diese beiden Partitionen zwar zu sehen, aber wenn ich sie einbinden / mounten möchte, dann bekomme ich immer eine Fehlermeldung "mount: Konnte /dev/hda1 nicht in /etc/fstab oder /etc/mtab finden" :(
Wie kann ich diesen "Fehler" beheben; wie gesagt ich bin absoluter Neuling auf dem Gebiet Suse Linux, daher brauche ich 'ne ziemlich genaue Beschreibung zur Fehlerbehebung!
Wer kann mir helfen???
Gruß
-
Hallo,
mach mal ein
fdisk -l /dev/hda
als root
und sage uns auf welcher hdax deine NTFS und auf welcher deine FAT32 Partition liegt
mkdir /mnt/fat32
mount -t vfat /dev/hdax /mnt/fat32
mkdir erstellt ein Verzeichnis unter /mnt mit dem Namen fat32
der zweite Befehl bindet deine Fat32-Partition ein und zwar unter /mnt/fat32
-
Hi
also nach fdisk -l bekam ich folgende Informationen ausgegeben:
/dev/hda1 = HPFS/NTFS
/dev/hda2 = erw. Partition
in dieser erweiterten Parition befinden sich die drei logischen Lw
/dev/hda5 = FAT32
/dev/hda6 = LINUX Swap / Solaris
/dev/hda7 = LINUX
und dann schon mal einstweilen vielen Dank! Mit den Informationen konnte ich die FAT32-Partition einbinden; hat einwandfrei geklappt! Nun ja, mit den Befehlen etc. bin ich einfach noch überhaupt nicht vertraut - sollte mich da wohl mal einlesen...
Wenn ich jetzt noch meine NTFS-Partition einbinden kann, dann ist mein Wochenende gerettet...
-
Hallo,
als root
und sage uns auf welcher hdax deine NTFS und auf welcher deine FAT32 Partition liegt
mkdir /mnt/ntfs
mount -t ntfs /dev/hdax /mnt/ntfs
mkdir erstellt ein Verzeichnis unter /mnt mit dem Namen ntfs
der zweite Befehl bindet deine NTFS-Partition ein und zwar unter /mnt/ntfs
Und da M$ unter extremer Geheimniskrämerei leidet allerdings nur lesend
für schreibend gibt es auch Treiber
-
Hi Kersten
hat super geklappt! Vielen Dank für die Hilfe; hätte ich allein und mit probieren nie geschafft.
Der lesende Zugriff reicht vorerst völlig aus.
Dann kann es ja ein gutes Wochenende werden... :)
Schönes Wochenende...
Gruß Helmut (CrazyAlien)
-
Hallo,
na dann "Have a lot of Fun.." ;D
-
...nochmal Hallo
nachdem ich unter root die Laufwerke eingebunden habe, dann mich als root wieder abgemeldet hatte, waren die eingebundenen Laufwerke unter dem Benutzer auch vorhanden. Allerdings bekommen ich beim öffnen des NTFS-Ordner (NTFS-Partition) eine Fehlermeldung "Ordner /mnt/ntfs kann nicht geöffnet werden."
Außerdem sind bei einem Neustart von Linux die eingebundenen Laufwerke wieder nicht eingebunden und ich muss den Vorgang wiederholen. Kann man das irgendwie sichern???
:( ???
-
Hallo,
Man kann diese mount-Befehle auch in die /etc/fstab eintragen.
/dev/hdax /mnt/vfat vfat user,rw,umask=000 0 0
NTFS
/dev/hday /mnt/ntfs ntfs auto,uid=user,defaults 0 0
-
...nochmals vielen Dank! :D
Das einbinden des NTFS-Laufwerk hat wunderbar geklappt, nur das FAT32-Lw hat sich nicht einbinden lassen wollen. Einige Recherchen und Gespräche später habe ich dann hierfür
/dev/hda5 /mnt/vfat vfat users,umask=000,iocharset=utf8 0 0
eingegeben. Nun funktioniert es!!! :) :) ;D
Aber ich glaub' ich hab's kapiert, dafür sollte ich wohl mal 'ne Schulung besuchen oder 'nen Buch (oder alle LINUX-Foren) lesen um auch zu verstehen, was da nun eingeben habe...
Nochmals vielen Dank und 'ne angenehme Woche.
Grüße
-
Hallo,,
na bitte
die beiden Zeilen gelten für Fedora/Red Hat
wenn du noch 5-6 Mann hast und genügend Geld mach ich mit euch eine Linux (RedHat/Fedora)Schulung ;D
-
hi
>:( >:(linux verzeiht dem user nicht einmal den kleinsten fehler. >:( >:(
DESWEGEN sollte man unbedingt wissen, dass die datei fstab vom system nur lesend genutzt wird und das sie sequenziell abgearbeitet wird!!!
man kann also alle befehle richtig eingegeben haben und kommt trotzdem nicht ans ziel weil die reihenfolge nicht stimmt. so erging es mir. :(
deshalb auch die nachricht:
da default die Standard-optionen setzt und dabei auch klaglos alles überschreibt was im weg ist(was DAVOR kam), ist z.B. die option - uid=user - umsonst. diese und einige andere optionen werden von default einfach ausgeschaltet.
mich hat so ein fehler mit der falschen reihenfolge viel zeit und nerven gekostet.
DESWEGEN:
NIE VERGESSEN: !!!!!! FSTAB WIRD SEQUENZIELL ABGEARBEITET!!!!!
PS: die Befehle: "info fstab" und "info mount" helfen weiter! GARANTIERT
(Debian-Distrubution)