Microsoft X-Box

Microsofts Debüt in der Konsolenwelt ist gelungen: Die X-Box, die schnellste verfügbare Videokonsole bisher, wird von einem Intel Prozessor mit 733 Mhz angetrieben. 64 MB RAM und ein mit 250Mhz getakteter Grafikchip der Firma nVidia sorgen für flüssigste 3D-Berechnungen.



Die eingebaute Festplatte speichert nicht nur bisher gespielte Level und Spielstände ab, es lassen sich auch Musikdateien von CD übernehmen und im Spiel wiedergeben. Der Sound scheint dabei dank Dolby Digital (AC3) übrigens von allen Seiten zu kommen - falls Fernseher oder Stereo-Anlage dies unterstützen.

Um sich mit anderen Kontrahenten zu messen, ermöglicht der Splitscreen-Modus bis zu vier Spieler gleichzeitig. Zusätzlich verfügt die X-Box über eine Ethernet-Schnittstelle, mit der sich entweder zwei Konsolen direkt oder bis zu vier über ein Hub verbinden lassen. Mit einem Breitband-Anschluss (DSL) geht die Konsole so auch online.

Mit der DVD-Erweiterung, die einfach in einen der vier Controller-Anschlüsse gesteckt wird, verwandelt sich die X-Box in einen handlichen DVD-Player. Der recht klobig wirkende Original-Controller liegt nicht so gut in der Hand wie der des Dreamcast und um die vielen Knöpfe zur richtigen Zeit zu treffen braucht der Spieler ein wenig Übung. Mit der X-Box kann man aber trotzdem nichts falsch machen, was Spiele wie Halo beweisen.