
Der Canon miniDV Camcorder MVX150i eignet sich mit einem Preis um ca. 1000,- EUR eher an semi-professionelle Filmer als an private Einsteiger.
Mit 1,33 Megapixel Sensor, Bildstabilisator und 16fach optischem Zoom (320x digital) bringt er viele gute Eigenschaften gleich eingebaut mit. Neben Videos können auch Photos mit bis zu 1280x960 Pixeln aufgenommen werden.
Diese lassen sich entweder auf die miniDV Kassette oder eine mitgelieferte SD-Karte speichern. Für Aufnahmen bei Dunkelheit hat der Camcorder eine kleine Videoleuchte eingebaut, die die nächste Umgebung aufhellt, automatisch gewählte lange Verschlusszeiten bringen zwar mehr Details auf das Band, verschlechtern aber meist die Qualität deutlich.
Neben einigen Digital-Effekten lassen sich Focus, Weißabgleich und Verschlusszeit auch manuell einstellen. Bilder lassen sich von der Speicherkarte über den USB-Anschluß überspielen, für das Videobild steht ein S-Video und ein Composite-Ausgang mit Scart-Adapter zur Verfügung.
Für den digitalen Videoschnitt lassen sich die Daten auch über Firewire (auch iLink, DV-Schnittstelle genannt) übertragen. Ein Standard-Zubehörschuh auf der Oberseite ist für optionale Videoleuchten oder Richtmikrofone vorhanden.
Der große LCD-Monitor hilft bei der Wahl des richtigen Ausschnitts und eigentlich gefällt der Canon Camcorder auch sehr gut, wäre da nicht das laute Geräusch des Bandlaufwerks. Dieses fällt schon beim ersten Einlegen einer Kassette störend auf und ist sogar so laut, dass es auch später auf dem Band gut zu hören ist.
Dies sollte bei einem Marken-Gerät dieser Preisklasse nicht vorkommen, und die wenigsten Käufer werden im Fachhandel optimale Bedingungen vorfinden,
um dies zu testen. Hier lässt sich nur individuell abwägen, inwieweit sich damit umgehen lässt.
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