| Netzwerk |
Damit ein Netzwerk funktionieren kann, muß auf beiden Rechner das
selbe Protokoll installiert sein, beide müssen der gleichen
Arbeitsgruppe angehören und jeder Rechner im Netz muss einen
eindeutigen, nur einmal vorkommenden Computernamen
besitzen.
Als erstes sollte man
unter:
Start->Einstellungen->Systemsteuerung->System->
einen
eindeutigen Computernamen vergeben, damit später die
Identifizierung der einzelnen Rechner im Netzwerk leichter möglich
ist. Desweiteren muss unter
Mietglied von:
Arbeitsgruppe
ein Namen für die Arbeitsgruppe vergeben
werden (Standard: ARBEITSGRUPPE)
(Abb.1)
Jetzt geht es an die Eigentliche Konfiguration der Verbindung.
Diese Einstellungen findet man
unter:
Start->Einstellungen->Netzwerk->Systemsteuerung->Netzwerk-und
DFÜ-Verbindungen
Hier klickt man nun mit der rechten
Maustaste auf Lan-verbindung, dann öffnet sich das Kontextmenü und
dort klickt man auf Eigenschaften.
(Abb.2)
Eigenschaften der Lan-Verbindung:
Hier muss
Client für Microsoft-Netzwerke und Internetprotokoll(TCP/IP)
markiert sein. Soll von andern Computern auf Dateien dieses Rechners
zugegriffen werden, wird ausserdem Datei-und Druckerfreigabe
aktiviert und man muß Laufwerke und/oder Drucker
freigeben.
Wenn bei aktiver Lan-Verbindung ein Symbol in
Form zweier kleiner Bildschirme in der Taskleiste angezeigt werden
soll, aktiviert man diese Funktion durch anklicken von: Symbol
bei Verbindung in der Taskleiste anzeigen.
(Abb.3)
Jetzt markiert man Internetprotokoll(TCP/IP) und klickt
dann auf Eigenschaften. Hier weist man der Netzwerkkarte eine feste
IP-Adresse zu, die man beliebig aus dem Bereich
zwischen
192.168.0.1 - 192.168.254.254
wählt (freigegebener IP-Adressbereich zum Gebrauch in privaten
Netzwerken).
Die ersten 3 Nummern der IP-Adresse muss bei allen
Client's gleich sein und jede IP-Adresse im Netzwerk darf nur einmal
vergeben werden.
Die Subnet-Mask stellt man auf 255.255.255.0
ein.
(Abb.4)
Soll von anderen Rechnern im Netzwerk auf diesen zugegriffen
werden, ist es noch nötig das standardmäßig vorhandene aber
deaktivierte Gastkonto zu aktivieren, oder explizit
für den zugreifenden Computer ein Benutzerkonto anzulegen(erhöhte
Sicherheit).
Die Einstellungen sind unter
Start->Einstellungen->Systemsteuerung->Verwaltung->Computerverwaltung
zu finden.
Dort erweitert man in der linken Spalte den
Eintrag: Lokale Benutzer und Gruppen mit klick auf
das vorangestellte '+' und klickt dann auf Benutzer. Danach sind in
der rechten Spalte alle auf diesem Computer definierten Benutzer zu
sehen(standardmäßig vorhanden und selbstdefinierte) unter anderem
auch das Konto:Gast. Durch ein klick mit der
rechten Maustaste auf den Eintrag Gast öffnet sich das Kontextmenü.
Dort wählt man Eigenschaften aus.
(Abb.5 - Klicken für Detailansicht)
Jetzt kann man im geöffneten Eigenschaften-Dialog das Häkchen
bei: Konto ist deaktiviert entfernen , und
hat somit das Gastkonto aktiviert. Dieses mit OK bestätigen, dann
ist der Zugriff von allen Computern im Netzwerk
möglich. Unter Windows XP aktiviert man das Gastkonto über Systemsteuerung / Benutzerkonten per
Klick auf "Gastkonto".

(Abb.6)
Legt man Wert auf erhöhte Sicherheit, oder will man explizit
festlegen, welche Rechner im Netzwerk auf diesen Rechner zugreifen
dürfen, sollte man anstatt das Gastkonto zu aktivieren, für jeden
Computer im Netzwerk ein eigenes Benutzer-Konto anlegen.
Der/die
neue(n) Benutzer können unter
Start->Einstellungen->Systemsteuerung->Benutzer und
Kennwörter angelegt werden.
Hier klickt man nun auf den
Button: Hinzufügen... und gibt in den weiteren Schritten
des Assistenten, Benutzername und Kennwort/Passwort des zugreifenden
Computers an, also dieselben Benutzerdaten mit dem man sich beim
Starten am System anmeldet von welchem man zugreifen will.
Ein
weiterer Vorteil in Verbindung mit dem Dateisystems:NTFS ist, daß
man nun jedem Benutzer vorgeben kann, auf welche Ressourcen dieses
Rechner er zugreifen darf. 
(Abb.7)
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