Win XP: Beim schließen von Windows Explorer wird Explorer.exe nicht beendet
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Win XP: Beim schließen von Windows Explorer wird Explorer.exe nicht beendet
Zusätzlich zu den Tipps unten hilft eventuell ein Registry-Scan: Nervige Windows-Fehler lassen sich oft mit einem Aufräumen der Windows Registry beheben. In der Regel läuft und startet Windows danach auch wieder schneller!
Wenn ich meinen Windows Explorer schließen will, dann wird der auch geschlossen. Er bleibt aber weiterhin als Prozeß aktiv, die Explorer.exe wird nicht beendet, was zur Folge hat, das ich den Explorer nicht wieder öffnen kann. Er reagiert dann einfach nicht. Ich muss erst über den TaskManager den Prozeß beenden. Dann läßt er sich wieder ganz normal starten.
Was könnte das sein und wie kann ich das Problem beheben?
Der Explorer ist immer an, er stellt z.B. auch den Desktop dar und läuft schon, bevor du den Windowsexplorer (dasselbe) überhaupt das erste mal aufrufst. Man kann ihn beenden, muss ihn dann aber als eigenen neuen Task selbst anlegen.
Funkydonkey
Gast
Re: Win XP: Beim schließen von Windows Explorer wird Explorer.exe nicht beendet
Hallo Dr.Nope, damit wir uns nicht missverstehen: Bei mir werden immer 2 Explorer.exe im Windows Taskmanager aufgeführt. Eine ist für den Desktop, d.h., sie stellt sämtliche Desktopsymbole dar, sowie die Taskleiste. Wenn ich diese beenden würde, würde beides verschwinden. Starte ich den Windows Explorer, so wird eine zweite explorer.exe geladen, die nur für den Windows Explorer ist. Wenn ich diesen schließe, dann muss diese Explorer.exe auch wieder aus den aktiven Prozeßen verschwinden, sonst kann ich den Windows Explorer nicht erneut aufrufen. Welche der beiden explorer.exe die richtige ist, erkenne ich immer daran, das die Explorer.exe für den Windows Explorer grundsätzlich immer weniger Speicher belegt. Daher weiß ich sofort, welche explorer.exe ich schließen muss, um den Windows Explorer erneut normal starten zu können. Ich habe mich auch daran gewöhnt weil das ne Sekundensache ist, möchte aber nunmal dem Problem endlich auf dem Grund gehen.
Ich habe auch einen 2. Rechner und ein Notebook, da stehen auch immer 2. explorer.exe im Prozeßmanager wenn ich den Windows Explorer gestartet habe, sonst nur eine.Allerdings wird die Zweite, so wie es sein muss, immer herausgenommen bzw. beendet, wenn ich den Windows Explorer schließe.
Das Problem ist also auf dem betroffenen Rechner, das Windows den Befehl für das schließen des Windows Explorers ausführt, ohne aber den Prozeß zu beenden.
Ja habe ich. Das ist kein Virus. Kurz: Ich habe seit Jahren aktuelle Virensoftware, und selbst wenn die kompromitiert sein sollte, was nicht der Fall ist - abgesehen vom automatischen wöchentlichen Systemscan lasse ich meine Systeme einmal monatlich quer vom jeweils anderen Rechner scannen, und alle 3 Monate systemunabhängig von außen online, mit Symantec und Kaspersky, um genau das auszuschließen. Also Virus etc. fällt definitiv weg. Ich hab das ja auf allen 3 Rechnern so, und das Problem habe ich nur auf einem Rechner. Das kann damit zusammenhängen, das TuneUp bestimmte Dinge getrennt startet. Nur ich wüsste nicht, was an diesem Rechner anders sein soll. Irgendwas hakt sich da. Ich habe aber keine Lust, TuneUp mal zu deinstallieren, weil das System sehr individuell eingerichtet ist. Das alles wieder neu einzustellen hinterher ...
Ich dachte eher an ein Diagnosetool, was über Monitoring anzeigt, welche Systemprozesse oder Befehle genau ausgeführt werden, bzw. was genau passiert, wenn ich z.B. auf "Programm schließen" klicke. Dann hätte ich beide Rechner verglichen und gesehen, wo der Unterschied liegt, und ich hätte das Problem noch weiter eingrenzen können.
Funkydonkey
Gast
Re: Win XP: Beim schließen von Windows Explorer wird Explorer.exe nicht beendet
Ich muss mich entschuldigen. Du hast Recht: Auf meinem 2. Rechner ist das anders: Wenn ich da den Windows Explorer starte, erscheint kurz eine zweite Explorer.exe, die verschwindet dann aber sofort wieder, soabld er Windows Explorer geladen ist. Es bleibt also nur eine bestehen. Das heißt also, die 2. explorer.exe wird auf dem Problemrechner geladen, und bleibt bestehen, und verschwindet nicht wieder. Auch nicht, wenn ich den Windows Explorer schließe. Also weiß ich jetzt schonmal soviel mehr, das diese gar nicht bestehen bleiben darf, sondern sofort wieder aus den Prozessen verschwinden müsste.
Hm
anony-mous
Gast
Re: Win XP: Beim schließen von Windows Explorer wird Explorer.exe nicht beendet
Ob sich ein Oder Mehrere Explorer prozesse im taskmanager zeigen hängt davon ab ob die Option Ordner Fenster im eigenen Prozess starten angewählt ist
im explorer menü: extras -> Ordner Optionen -> Ansicht -> "Ornderfenster im eigenen prozess starten" damit splitet das system dann und macht mehere prozesse auf anstatt einen Prozess der quasie alle ordner fenster verwaltet.
w9e ja oben schon erwähnt ist "explorer.exe" auch die SHELL sprich desktop / startmenü diesen prozess kann man sobald dann wieder ein neuer "explorer.exe" prozess über "neuer task" im taskmanager gemacht wird kommt normalerweise die shell zurück
Danke Anony-Mous. Dein Beitrag brachte den entscheidenden Hinweis. Ich hatte wohl irgendwann "Ordnerfenster in einem eigenen Prozeß starten" aktiviert. Daher dann die zwei explorer.exe. Beim schließen wurde der Prozeß nicht herausgenommen, und blockierte dann ein erneutes öffnen des WE. Ich hab das nun deaktiviert, schon ist es nur noch eine explorer.exe in den Prozessen, und ich kann den Windows Explorer so oft öffnen und schließen, wie ich will. Genau genommen ist das System nun zwar "instabiler", weil ein Fehler in einer Anwendung mit der explore.exe nun Auswirkungen auf sämtliche gestartete Prozeße mit dieser exe hat, dafür ist aber die Performance etwas besser. Immerhin wurde der getrennte Prozeß mit durchschnittlich 10 MB im Arbeitsspeicher belegt, während nun nur 1 bis 2 MB zur vorhandenen exe dazu kommen. However, es ist ohnehin die Grundeinstellung, und auch besser. Ich muss ja nicht alles in einem eigenen Prozeß starten. Außerdem machte ja gerade das trennen der Prozeße Probleme.