also ich hab mir vorhin Suse raufgespielt, zur Sicherheit aber Windows erstmal draufgelassen, weil ich mich damit ja weitaus besser auskenne als mit Linux;)
Eine Frage erstmal: Wie öffne ich denn normale .exe Anwedungen? Klick' ich drauf, kommt ein Fenster mit "Öffnen mit..."
MfG und es folgen mit Sicherheit noch vie mehr! Pinceps
eigentlich garnicht, denn .exe Dateien sind für ein Windowsbetriebsystem. Auch wirst Du Setup.exe nicht finden, gibt es nämlich auch nicht. Lese dazu unbedingt den Artikel Installationsquellen in yast hinzufügen Suse 9.3-10.3 und den Einleitungstext dazu. Wenn Du dennoch unbedigt eine Windowsanwendung benutzen musst, dann nur per Emulationssoftware wie z.B. Wine ( Siehe Rubrik Tipps und Tricks ) Für so ziemlich jeden Anwenndungsfall gibt es aber Software aus den Linuxland.
Nächste Frage: Also ds mit den Installationsquellen hab ich jetzt so halbwegs verstadnen. Was mir aber nicht ersichtlich ist, wie füge ich z.Bsp. einen Ordner als INstalationsquelle zu? IChhabe einen Ordner erstellt, der kreativerweise "Programme für Linux" heißt^^ und den würde ich gerne als Installationsquelle hinzufügen.
Nachteil der Methode, Paketabhängigkeiten werden nicht aufgelöst. Ist auch eher die Ausnahme so vorzugehen, wie Rolf es beschreibt. Etwas böse ist auch der Schalter -Uvh, besser --ivh aber das nur am Rande.
Was du noch nicht verinnerlicht zu haben scheinst,ist die Art wie Softwareverwaltung mit einem Linuxsytem funktioniert. Wie es schon im Einleitungstext zu den Installationsquellen zu lesen ist, ist Linux modular aufgebaut. Bedeutet im Klartext, wenn Du ein bestimmtes Softwarepaket installieren möchtest, müssen die anderen auf die es aufbaut schon installiert sein. Das wird dir kaum gelingen diese Paketabhängigkeiten selbst aufzulösen. Drum gibt es Paketmanager wie yast, die das für dich erledigen. Damit das funktioniert, sind die ganzen Programmpakete auf Novellservern und deren Spiegel abgelegt. Wenn Du nun diese Quellen hinzufügst und Software per Paketmanager installerst, ist dieser in der Lage noch benötigte Pakete einfach nachzuinstallieren, weil er ja auf die ganzen Programme in den Installationsquellen zurückgreifen kann. Hier liegt eine grosse Stärke eines Linuxsystems. Die Software kommt aus geprüften und vertrauenswürdigen Quellen und überschreibt bei der Installation NICHT irgendwelche Systemteile wie es Windowsprogramme gerne machen. Ist einer der Gründe warum du sogut wie nie Systemabstürze erleben wirst. Vergiss einfach wie Du es bisher mit Windows gehandhabt hast. Verzeichnisse anlegen, Software aus dem Netz runterladen und von der lokalen Festplatte installieren, ist nicht! Du kannst per yast über etliche Tausend Progammpakete zurückgreifen. Für jeden Zweck ist was passendes dabei. Suche einfach in yast nach einer Anwendung die deine Zwecke erfüllt, mach nen Haken dran um diese zur Installation vorzumerken und lasse es installieren. Den Rest erlegigt die Suse für dich.
So habe ich bisher alles installiert, selbst ein ganzes OpenOffice Paket. Dabei spielte die Distribution keine Rolle, ob Suse oder Mandriva, war dabei egal.
klar gehts auch per rpm als Fortgeschrittner. Aber bedenke welche Hürden da auf einen Einsteiger zukommen, zumal er bisher setup.exe gewohnt ist. Wenn es dann die Abhängigkeitsfehlermeldungen hagelt und nichts funktioniert, lautet es schnell was für ein sch... System und Backdoor XP hat wieder gewonnen. Solltest Du bei Deinen Antworten bedenken. Zielgruppe hier: meist Ein/Umsteiger.
Auch wenn der Thread ja schon etwas älter ist: Vielen DAnk! Ichhab mich jetzt in die Materie weitesgehend hineingelesne, ausprobiert, etc. und bi nnun fast ein Linux-Fan^^