Gerüchte gab es immer wieder, jetzt ist es offiziell: Google tritt den Kampf gegen Microsoft jetzt auch auf deren eigenem Terrain, dem Markt für Betriebssysteme an. Und die Chancen stehen nicht schlecht: Schließlich hat Google Microsoft bereits bei den Suchmaschinen den Rang abgelaufen, macht mit dem schnellen Chrome-Browser Microsofts Internet-Explorer Konkurrenz, bietet ein Handy-Betriebssystem als Alternative zu Windows Mobile an und eine kostenlose online Office-Suite.

Vermutungen über ein Google Betriebssystem kamen spätestens im letzten Jahr auf, als Google mit “Chrome” seinen eigenen Browser vorstellte, um Marktführer Microsoft auch hier zu verärgern. Heissen soll das Betriebssystem als “Chrome OS”, ausgerichtet auf einen schnellen Start, eine einfache und schlange Oberfläche

“Geschwindigkeit, Einfachheit und Sicherheit” sollen die Kernpunkte des neuen Betriebssystems sein, Punkte bei denen man nicht gerade an die letzten Windows-Versionen denken mag. Und gerade die kleinen Netbooks sind mit Microsofts leistungshungrige Systeme “Vista” oder “7″ oft überfordert.
Neben Linux blieb hier bisher nur die Installation des veralteten und von Microsoft mittlerweile nicht mehr unterstützten Windows XP. Google Chrome will sich dagegen gerade zu Beginn auf die kleinen Mini-Notebooks konzentrieren: Neben den x86 Prozessoren, zu denen auch der Intel Atom Prozessor vieler Netbooks gehört, wird auch der ARM-Prozessor unterstützt.
Ein Problem könnte aber die parallele Entwicklung von Andoid, Googles Handy-Betriebssystem werden: zwischen Chrome OS und Android gibt es bereits einige Überschneidungen, schließlich sind bereits Netbooks mit Android geplant, die von Chrome OS verdrängt werden könnten. Erscheinen soll Chrome OS im zweiten Halbjahr 2010. Wie auch Android wird es Open Source sein, allerdings ein eigenes, seperat entwickeltes System.
Mehr dazu: Google Blog
Juli 8th, 2009 at 17:31
Google: “Die Computer sollen so schnell bleiben, wie sie es am Anfang waren”. Die Besitzer eines Google-Chrome-OS-Netbooks sollen sofort nach dem Einschalten des Geräts beispielsweise auf Mails zugreifen können.
Dadurch, dass die Daten nicht auf dem Rechner gespeichert werden, besteht auch nicht die Gefahr, beim Diebstahl des Geräts Daten zu verlieren.
??? WO DENN ??
Außerdem sollen Anwender keine Zeit mit dem Aufspielen von Sicherheits-, Softwareupdates oder mit der Konfiguration des Rechners vergeuden.
System liegt im NETZ ???