Sind die erst vor kurzem geschossenen Fotos nach versehentlichem Formatieren oder durch Beschädigung der Speicherkarte verloren, ist der Ärger oft groß. Um schon während des Fotografierens das versehentliche Löschen zu vermeiden, sollten die Bilder nie direkt in der Kamera gelöscht, sondern zuerst auf den Computer überspielt werden. So hat man auf der Speicherkarte immer noch eine Sicherheitskopie der Bilder, wenn auf dem PC das falsche Bild gelöscht wurde.
Wenn die Speicherkarte aber doch durch Versehen oder Programmfehler gelöscht wird oder nicht mehr lesbar ist, können Spezialprogramme mit etwas Glück die verloren geglaubten Fotos oder Daten doch noch retten.

Daten retten: Tipps
Wenn Sie nicht nur Fotos, sondern andere Daten (PDF Dokumente, Word Texte oder Excel Tabellen) retten möchte, beachten Sie bitte unsere Software-Tipps zum Thema “Daten retten“.

Fotos retten: Software
Das Wiederherstellungs-Programm der Firma Zero Assumption läuft ab Windows 98 und kann GIF, JPEG, TIFF und Canon RAW-Bilddaten erkennen und retten. Ist die Kamera angeschlossen oder die Speicherkarte mit den gelöschten Fotos in einen Kartenleser eingelegt, erscheint diese im Programmfenster.

Nach Angabe eines Ziel-Ordners versucht das Programm, die Bilder wieder herzustellen. Gefundene Dateien werden im nächsten Schritt angezeigt und lassen sich jetzt zum Speichern auswählen und in ein neues Verzeichnis sichern.

Zum Download

PC Inspector File Recovery
PCInspector ist ein kostenloses Programm der Firma Convar zur Rettung und Wiederherstellung von gelöschten Dateien. PCInspector unterstützt neben Bild-Daten unter anderem die Dateiformate AVI, DOC, HTML, PDF, MP3 und ZIP. (Anleitung zum Daten retten mit dem PCInspector)

Nach dem Start wird das Laufwerk angegeben, auf dem nach Bildern gesucht werden soll – – zusammen mit dem Dateiformat (JPG oder diverse RAW-Formate). Die gefundenen Bilder lassen sich nach der Wiederherstellung automatisch speichern.

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PhotoRescue
PhotoRescue ist im Notfall besonders verlässlich. Zum Probieren versucht die Demoversion, alle vorhandenen Bilder zu finden. Gefundene und wiederherstellbare Bilder werden dann angezeigt – lassen sich aber nur mit der kostenpflichtigen Vollversion speichern. Selbst bei völlig zerstörtem Datei-Inhaltsverzeichnis (FAT) können die meisten Photos trotzdem noch gerettet werden.

Nach der Suche der Dateien muss dann ein Zielordner zum Kopieren der Daten ausgewählt werden. Mit einem letzten Klick auf „Fertig“ wird der Durchlauf beendet und man gelangt wieder ins Hauptmenü zurück. Die geretteten Daten befinden sich nun im vorher ausgewählten Zielordner.

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