„Der König war in seinem Königreich unterwegs und kehrt nun von der Reise zurück. Sein Heimweg führt ihn durch ein unheimliches, dunkles Gebirge. (…) Plötzlich bebt der Berg und herabfallende Felsbrocken versperren dem König den Weg zu seiner Burg. Hilf ihm, die Steine aus dem Weg zu räumen, damit er diesen schaurigen Ort möglichst schnell wieder verlassen kann.“ So lautet die Aufgabe des bundesweiten Wettbewerbs RoboKing 2007.
Die anspruchsvolle Aufgabe, einen Roboter zu bauen, der den Weg freiräumt, wird von Schülern gelöst. Sie müssen einen Lösungsweg erfinden, den Roboter bauen und programmieren und dabei die Spielregeln und technische Vorschriften beachten.
16 Teams haben sich in der Qualifikationsrunde durchgesetzt und fiebern dem Finale entgegen. Auf der CeBIT in Hannover, in der Halle 19 B35, wird das Finale noch bis zum 18. März ausgetragen. Dabei treten immer zwei Roboter gegeneinander an. Sie müssen dabei genaue Regeln einhalten. Die besten Teams der Vorrunde treten dann in der Endrunde im k.o.-System gegeneinander an.
Das Projekt wird getragen von der Professur für Prozessautomatisierung der TU Chemnitz und soll das Interesse an Technik bei Kindern und Jugendlichen wecken und verstärken.
Gestern wurde außerdem die Aufgabe für den nächsten Wettbewerb veröffentlicht. Beim RoboKing 2008 soll dem König bei Ritterspielen Belustigung verschafft werden. Bewerbungsschluss ist am 15. Mai und die erste Qualifikationsrunde findet im November statt. Teilnehmen können bereits Schüler der 6. Klasse. (vck)