Ab dem 15. Februar gelten bei dem Online-Zahlsystem PayPal neue Gebühren- und Organisationsstrukturen. Der Service kostet dann auch bei Zahlungen innerhalb Deutschlands Gebühren. Diese betreffen aber nur den Verkäufer, für Käufer entstehen auch weiterhin keine Kosten.
Jede Transaktion kostet dann 35 Cent zuzüglich 1,9 Prozent des Transaktionsvolumens. Für den Empfang von Beträgen aus dem Ausland wurde auch schon vorher eine Gebühr fällig. Hier wird die Struktur vereinfacht. Auch diese Transaktionen kosten eine Grundgebühr von 35 Cent, zu denen für Beträge aus dem europäischen Ausland 3,4 Prozent des Volumens und aus dem restlichen Ausland 3,9 Prozent hinzukommen. Vorzugskonditionen können beantragt werden, wenn das Einkommen über PayPal im Vormonat 1.000 Euro überstiegen hat.
Viele Nutzer der eBay-Tochterfirma reagieren im PayPal-Forum des Versteigerungshauses verärgert auf die Preissteigerung. Erwartungsgemäß ziehen einige Nutzer in Erwägung, das Zahlsystem nicht mehr zu verwenden.
Neben den Preisen wird auch die Struktur der Konten geändert. Die bisherigen Basis-, Premium- und Businesskonten werden in nur noch zwei Typen aufgeteilt: Das Privat- und das Businesskonto. Beide Arten ermöglichen die Nutzung von Lastschrift, Kreditkarte, giropay und PayPal-Guthaben. Das Businesskonto bietet darüber hinaus Möglichkeiten wie zum Beispiel die Einrichtung von Kontozugängen für weitere Mitarbeiter. (vck)