Mac OS X: defragmentierung


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Mac OS X: defragmentierung

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anne
Gast

Mac OS X: defragmentierung




ich möchte meine festplatte defragmentieren, weiß aber nicht wie bzw. mit welcher software.


t3calypso
(2.185)  
*****
Re: Mac OS X: defragmentierung


Warum möchtest Du das tun? Defragmentierung ist nur in sehr seltenen Fällen wirklich sinnvoll. Wenn Deine Platte fast randvoll ist kann es einen positiven Effekt haben, aber dann ist wohl eher Platz schaffen oder eine größere Platte angesagt.

Wenn Du es trotzdem tun möchtest: Norton Utilities enthalten ein Tool für diesen Zweck. Man kann aber auch alle Daten in einem Rutsch auf ein anderes Volume kopieren und dann wieder zurück auf die ursprüngliche Platte. Dabei werden die Dateien auch defragmentiert.


willi schneider
Gast
Re: Mac OS X: defragmentierung


ich möchte meine festplatte defragmentieren, weiß aber nicht wie bzw. mit welcher software.

um gottes willen keinen norton einsetzten, dieses tool ist nicht kompatibel mit osx10.3.8 es ist unötig zu defragmentieren unter einem unix wie osx da die cron-jobs und brebinding schon dafür sorgen. du musst dir nur panther cache-cleaner besorgen oder cocktail und damit kannst du diese jons erledigen lassen. aber niemals norton das bedeutet das ein teil deiner daten zerstört wird und schwere sysremfehler einhergehen.
viel spass noch

gruss willi


t3calypso
(2.185)  
*****
Re: Mac OS X: defragmentierung




um gottes willen keinen norton einsetzten, dieses tool ist nicht kompatibel mit osx10.3.8
...

aber niemals norton das bedeutet das ein teil deiner daten zerstört wird und schwere sysremfehler einhergehen.


zur Ergänzung:

Dass man die eingesetzte Norton-Version zuvor auf Kompatibilität mit dem verwendeten System prüft hatte ich (vielleicht zu blauäugig) als selbstverständlich vorausgesetzt.

Richtig ist, dass Norton unter OS X längst nicht das zuverlässige Tool ist, dass es bis OS 9 mal war. Apples Erste Hilfe und die von Willi genannten Tools sind zur Pflege eines Macs absolut ausreichend - Defragmentierung dagegen wirklich überflüssig.


michlcool
Gast
Re: Mac OS X: defragmentierung


Norton hat schon nachgebessert und es gibt nun auch eine Version für osx
Engel


HappyMac
(2.016)  
*****
Re: Mac OS X: defragmentierung


Norton hat schon nachgebessert und es gibt nun auch eine Version für osx
 Engel

Genau von dieser ist hier die Rede! Finger weg davon!
Die OS9-Version war OK, dann war aber Schluss mit Norton für Mac.


Juergen_H
(2.099)  
*****
Re: Mac OS X: defragmentierung


Das man unter OS-X nicht defragmentieren muss, ist ein Gerücht!
Wenn man für grosse Dateien (Musik, Filme usw. eine extra Partition eingerichtet hat) wird die Startpartition vom OS automatisch defragmentiert. Nutzt man solche Dateien auf nur einer Partition (dem Startlaufwerk) sieht die Fragmentierung nach einem Jahr sehr stark aus, was sich in einem Performance-Verlust von ca. 5% (MacBench) und einer subjektiv signifikanten Verlängerung von Programmstarts zeigt ...

TechTool PRO kann auch Deframentieren, ist dabei aber sehr langsam ..

Gruss
Juergen


t3calypso
(2.185)  
*****
Re: Mac OS X: defragmentierung


Das man unter OS-X nicht defragmentieren muss, ist ein Gerücht!

Müssen, können, sollen, ... ich persönlich würde es folgendermaßen sehen:
Natürlich wird auch unter OS X die Platte fragmentiert - was selbstverständlich Leistungseinbußen mit sich bringt. Allerdings meine ich, dass diese oft übertrieben dargestellt werden. Man sollte halt das Für und Wider und den wirklichen Nutzen gegeneinander abwägen.

Für die Defragmentierung spricht eine (wenn auch meist eher geringe) Leistungssteigerung und das Gefühl, seinem Mac etwas gutes an Pflege getan zu haben.

Dagegen spricht, dass der Effekt meist wirklich gering ist und die Wirkung nur von kurzer Dauer, so dass man die Prozedur regelmäßig wiederholen muss. Außerdem ist ein vorheriges Backup sinnvoll, um mögliche Datenverluste nicht zum schmerzhaften Erlebnis werden zu lassen (aber Backups machen wir selbstverständlich ja alle immer ganz regelmäßig, oder?  Wink )

Wirklich sinnvoll wäre eine regelmäßige Defragmentierung bei einer quellvollen Platte und dem dauernden Bearbeiten sehr großer Dateien - dann würde ich allerdings eher in eine neue (große) Festplatte investieren, die wieder reichlich Platzreserven mitbringt, was die Fragmentierung im Betrieb deutlich verringert.

Die 40 GB-Platte in meinem iBook hat noch eine freie Reserve von rund 7 GB. Ich arbeite mit dem Teil seit 3,5 Jahren - täglich und bisher ohne jegliche Defragmentierung. Die Leistungseinbußen sind so gering, dass ich nichts davon spüre. Für die 100 Euro, die Techtool Pro kosten würde, gibts auch eine externe 250 GB-Platte (zum auslagern nicht dringend benötigter Daten) oder eine etwas kleinere neue interne Platte fürs Book.

Wenn man ohnehin ein Backup aller Daten hat, kann man übrigens zumindest den Anteil der Dokumente auf der Platte ganz kostenlos und ohne weitere Software defragmentieren, indem man die Daten von der Platte löscht und vom Backup zurückkopiert. Dabei werden alle Fragmente wieder vom MacOS zusammengefügt. Nur die Systemdateien lassen sich so nicht optimieren.

Entscheiden muss aber letztlich jeder selbst, was für ihn der richtige Weg ist.


Juergen_H
(2.099)  
*****
Re: Mac OS X: defragmentierung


Müssen, können, sollen, ... ich persönlich würde es folgendermaßen sehen:
Natürlich wird auch unter OS X die Platte fragmentiert - was selbstverständlich Leistungseinbußen mit sich bringt. Allerdings meine ich, dass diese oft übertrieben dargestellt werden. Man sollte halt das Für und Wider und den wirklichen Nutzen gegeneinander abwägen.

Für die Defragmentierung spricht eine (wenn auch meist eher geringe) Leistungssteigerung und das Gefühl, seinem Mac etwas gutes an Pflege getan zu haben.

Dagegen spricht, dass der Effekt meist wirklich gering ist und die Wirkung nur von kurzer Dauer, so dass man die Prozedur regelmäßig wiederholen muss. Außerdem ist ein vorheriges Backup sinnvoll, um mögliche Datenverluste nicht zum schmerzhaften Erlebnis werden zu lassen (aber Backups machen wir selbstverständlich ja alle immer ganz regelmäßig, oder?  Wink )

Wirklich sinnvoll wäre eine regelmäßige Defragmentierung bei einer quellvollen Platte und dem dauernden Bearbeiten sehr großer Dateien - dann würde ich allerdings eher in eine neue (große) Festplatte investieren, die wieder reichlich Platzreserven mitbringt, was die Fragmentierung im Betrieb deutlich verringert.
...
Entscheiden muss aber letztlich jeder selbst, was für ihn der richtige Weg ist.

Ich habe mich für das Defragmentieren entschieden, weil ich regelmäßig mit EyE-TV große Filmdateien erzeuge, diese entweder bis zur DVD-Kapazität sammle (Serien) oder direkt (Spielfilme) mit Toast 8 auf DVD brenne und wieder lösche. Da EyE-TV aber die Partition, wo die Filmdateien gesichert werden auch als Cache für Timeshift nutzt kommt es zwangsläufig zu erhöhter Fragmentierung des Volumes. Deshalb gleich eine neue Platte kaufen ist daher nicht nur kostspielig ... Wink

Eines ist sicher, Fragmentierung lässt sich durch geschickte Partitionierung und Dateienverwaltung auf ein Minimum begrenzen.

Gruss
Juergen


t3calypso
(2.185)  
*****
Re: Mac OS X: defragmentierung



Eines ist sicher, Fragmentierung lässt sich durch geschickte Partitionierung und Dateienverwaltung auf ein Minimum begrenzen.


Optimal wäre eine Arbeits-Partition, auf der die Daten gesammelt, bearbeitet und nach beendetem Projekt komplett gelöscht werden könnten. Dann ist Fragmentierung überhaupt kein Thema mehr.

Seitdem richtig große Platten mittlerweile unter 100 Euro kosten hab ich mich allerdings von der Partitionierung verabschiedet und schaffe lieber eine weitere Platte an. Am iBook habe ich eine externe Firewire 200 GB hängen. Die selten gebrauchten richtig dicken Brocken (auch Backups) liegen auf dem G4 meiner Frau. Der hat vier Festplatten-Schächte von denen einer noch frei ist und demnächst mit 500 GB bestückt werden soll.

Seitdem brenne ich fast keine CDs mehr, es sei denn, die Daten gehen außer Haus oder werden in anderen Geräten (Musik, Filme, etc.) benötigt.


Juergen_H
(2.099)  
*****
Re: Mac OS X: defragmentierung


Optimal wäre eine Arbeits-Partition, auf der die Daten gesammelt, bearbeitet und nach beendetem Projekt komplett gelöscht werden könnten. Dann ist Fragmentierung überhaupt kein Thema mehr.

..

Das ist doch mit Bordmitteln einfach zu bewerkstelligen:
Einfach ein nicht-mitwachsendes Disk-Image als "Arbeits-Partition" einrichten Wink

Gruss
Juergen

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