Drei Forscher der TU Darmstadt haben die Methode zum Entschlüsselung der WEP Technologie, eingesetzt um viele WLAN Funk-Netzwerke abzusichern, nach eigenen Angaben optimiert. So lassen sich Angriffe auf ein per WEP-Verschlüsselung gesichertes Netzwerk mit nur noch knapp 40.000 abgefangenen Datenpaketen erzielen: Die Chance auf einen so errechneten funktionierenden Zugangscode liege bei 50%.
Mit noch mehr abgefangenen Datenpaketen steigt die Chance weiter: mit 85.000 Paketen hätte man den richtigen Schlüssel zu 95% errechnet, so die Forscher laut Golem.de. Bisherige Entschlüsselungs-Methoden benötigten über 2 Millionen Datenpakete: Der Hacker brauchte somit mehr Zeit, um in ein verschlüsseltes Netzwerk einzudringen. Durch die gestiegene Entschlüssel-Geschwindigkeit hilft somit auch die dynamische Erneuerung der WEP-Schlüssel nicht mehr viel.
Neben der bereits als nicht sicher geltenden WEP Verschlüsselung hilft eine WPA-Verschlüsselung, das Netzwerk besser abzusichern. Auch ein sogenannter MAC-Filter, das Zulassen nur bestimmter Computer anhand der Hardware-Adresse der Netzwerkkarte (MAC Adresse) hilft hier. (nro)