Fastram per PCMCIA im A600 / (1200 ?) - ein Erfahrungsbericht


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Fastram per PCMCIA im A600 / (1200 ?) - ein Erfahrungsbericht

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amigaman
(28)  
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Fastram per PCMCIA im A600 / (1200 ?) - ein Erfahrungsbericht




Hallo, Amiga-Fans.

Nach einer längeren und umfangreichen "Experimentierphase" auf der Suche nach einem nahezu 100% kompatiblen Amiga (in Bezug auf Spiele und Demos) habe ich einige wertvolle Erfahrungen gesammelt, die ich diesem Hilfeforum und vielen Einsteigern nicht vorenthalten möchte.
Dies bewahrt vielleicht einige von Euch vor einer langen, kostenintensiven und letzendlich fruchtlosen Suche.

Alle Erfahrungen wurden mit einem A600 gemacht - ich habe (bisher) keine Erfahrungen mit einem A1200.

Es ist sehr leidvoll, dass einige Programme zwingend min. 1MB Chipmem benötigen, Andere so programmiert sind, dass unbedingt (wenn auch nur 512kB) Fastmem vorrausgesetzt werden.

Problem an der Sache ist für Besitzer o.g. Rechner, dass serienmässig kein Fastram zur Verfügung steht, die Erweiterungen für den Trapdoor-Schacht dem Chipmem zugerechnet werden. Ist normalerweise auch erwünscht, da auf diese Weise komplexere Grafikanwendungen möglich werden.
Nun gibt es dort draußen aber eine ganze Menge Programme, die es nötig machen ein klein wenig Fastram zu besitzen. Dort haben die Programmierer anscheinend Ihre Hausaufgaben nicht gemacht und Adressbereiche benutzt, die ohne Fastram unweigerlich zum GURU führen (man mag mich korregieren, ich bin kein Programmierer).

Wie kommt man aber nun zu einem A600 mit z.B. 2MB Chip- und Fastram ?

Es gibt natürlich die Möglichkeit sich eine recht seltene Turbokarte zu besorgen, aber damit beisst sich die Katze in den Schwanz - viele Programme laufen im 680x0 Modus nicht, womit nichts gewonnen wäre.

Nun: die naheliegendste Möglichkeit bietet sich in Form einer PCMCIA Steckkarte an.

Hier nun meine Erfahrungen in Stichpunktform:

- Es funktionieren im A600 ausschließlich SRAM-Karten, PSRAM-Karten (sog. PseudoSRAM-Karten), DRAM-Karten.

- FlashRAM-Karten (1,2,4MB) für (ältere) Notebooks können nicht als Speichererweiterung eingesetzt werden, gleiches gilt für CompactFlash- Karten heutiger PCs.

- Alle verwendbaren Kartentypen werden erst ab Kickstart 2.x ins Ram eingebunden, unter 1.3 stürzt der Rechner ab !

- SRAM-Karten sind rar und recht teuer, selbst auf dem "größten Marktplatz der Welt"

- SRAM-Karten können je nach Kapazität auch als Diskettenersatz (kann man dann sogar von booten, sofern man Kick 37.350 aufwärts hat) benutzt werden, oder aber mit dem Tool (WB2.05 aufwärts) "PrepCard" als Speicherbaustein konfiguriert werden.

- SRAM-Karten sind nicht flüchtig und speichern sowohl Konfiguration, als auch die auf Ihr befindlichen Daten.

- Mein A600 - (2MB Chipmem über A601- Speichererweiterung in Verbindung mit 2MB Fastram per PCMCIA) war im Benchmark-Test (SysInfo) um ca. 8% schneller ! Nicht viel, aber immerhin...

Was sagt uns das alles ?

Nun: Fastram im A600 ist machbar, am bestem über eine SRAM-Karte.
Allerdings ist es auch hiermit nicht möglich, alle Programme zu nutzen, da Kick1.3 nicht unterstützt wird, Kick 2.x für Inkompatiblitäten sorgt.
Für Anwendungen die jedoch unter 2.x genutzt werden ergeben sich einige Vorteile, eben die oben beschriebenen.

Dieser Erfahrungsbericht erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, man mag mich gerne ergänzen.

Bis demnächst, amigaman
                       




A600
(63)  
**
Re: Fastram per PCMCIA im A600 / (1200 ?) - ein Erfahrungsbericht


Hallöchen,

dann benötigst du wohl eine Turbokarte für den A600, meine habe ich schon letztes Jahr verkauft war ne A630 mit 40MHz und 8MB-Fastram die hatte mich 179DM gekostet damals. Das war schon ein Geschoß. :-)

Liebe Grüße
A600


amigaman
(28)  
*
Re: Fastram per PCMCIA im A600 / (1200 ?) - ein Erfahrungsbericht


Hallo zusammen.

Danke für Deinen Kommentar,aber die Turbokarte löst ja das Hauptproblem nicht.
Dieses lautet nämlich: Wie bekomme ich einen Rechner(AMIGA) hin, der zu nahezu allem, was unter OCS/ECS/68000 läuft, kompatibel ist ?!

Man benötigt also 1MB Chipmem (abschaltbar auch beim A600 softwaremäßig) und min. 1 MB Fastram (idealerweise auch abschaltbar) für Programme die mal mit Chip-, mal ohne Chip-, mal mit Fast-, mal ohne Fast-Mem (nicht zu vergessen all diejenigen Quer-Konfigurationen die möglich sind) laufen (wollen).

Und das alles in einem A600 Gehäuse.

Problem an einer Turbokarte ist hierbei, dass zwar ausreichend Fastmem zur Verfügung steht, allerdings nur bei eingeschalteter (!) Turbokarte. Schaltet man diese aus ist das Fastram futsch. Ist ja auch logisch, binden doch die allermeisten Turbokarten ihr Fastram als sog. 32-Bit-Ram ein. Der 68000er kann damit nichts tun, im Gegensatz zu 68020 etc. Also: Karte aus - kein Fastmem.

Nun laufen aber nicht alle Programme, die aus irgendwelchen Gründen Fastmem benötigen mit 68020/30/40/60 Prozessoren, die ja bei eingeschalteter Turbokarte (und somit Fastmem) aktiv sind. Viele ältere Spiele und Demos versagen hier Ihren Dienst, oder laufen zu schnell, oder gar aus dem Takt (Grafik <> Sound).

Somit ist hier die Lösung, so schön und elegant diese auch wäre, nicht zu finden.
Diese Problematik hatte ich bereits bei meinem A500.

Zu diesem Thema habe ich bereits gepostet, und inzwischen zwei Lösungen gefunden.

Es geht also doch - einen AMIGA zu basteln, der nahezu alle - zumindstens alle meine vorhandenen Programme - wiedergeben kann.

Dazu werde ich zu einem anderen Zeitpunkt berichten.

Alles Gute, amigaman 


rombo
Gast
Re: Fastram per PCMCIA im A600 / (1200 ?) - ein Erfahrungsbericht


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