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Ratgeber : PC Konfigs (6.6.09),CPU/VGA/Case-Kühler,Netzteile,OC,vieles mehr - Computerhilfen.de



 

Ratgeber : PC Konfigs (6.6.09),CPU/VGA/Case-Kühler,Netzteile,OC,vieles mehr

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Ratgeber : PC Konfigs (6.6.09),CPU/VGA/Case-Kühler,Netzteile,OC,vieles mehr

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News: Hitze-Problemen beim neuen iPhone sollen Gehäuse verfärben (2 Kommentare)

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informative Seiten zu News und Reviews



Topnews

Die GTX 280 ist geschlagen : HD4890 vs GTX 275 @ Computerbase
erste 40nm GPU, kühl, stromsparend, schnell : HD4770 Test @ Computerbase

Die größten Discounter-Lügen: So tricksen Media Markt & Co.

zuverlässige Grafikkarten(hersteller) (Originalartikel)
(6 Monate Testzeit)
 




PC Guide



Inhaltsverzeichnis (Direktlinks zum Klicken)






PC-Konfigurationen

Stand : 6.6.09
Vorwort : Folgende PC-Zusammenstellungen dienen als Richtlinien bzw. Vorschläge, nicht als Pflicht. Jeder kann seine Zusammenstellung nach seinen individuellen Wünschen verändern.
Hierbei wurde auf Qualität, sowie auf ein optimales Preis/Leistungs-Verhältnis geachtet.

Es wurde kein Betriebssystem mit eingebracht, da es jedem selbst überlassen sein sollte, für welches man sich entscheidet.

Im fall Windows XP -> 2GB Arbeitsspeicher sind völlig ausreichend (einige heutige Spiele fordern aber mehr)
Im fall Windows Vista -> 2GB Arbeitsspeicher sind ausreichend. nur in technisch anspruchsvollen Spielen bedarf es 3GB oder mehr (-> ein 32bit System kann je nach verbauter Hardware/Treiber/Bios nur ~3,25-3,5GB für den Hauptspeicher adressieren. für mehr benötigt man ein 64bit OS)

(PS: Preise & zusammengestellt @ siehe Anhang dieses Beitrags)





Der Office-PC mit gewisser Spieletauglichkeit







  • Ein stromsparender X2 4850e Prozessor mit einem sehr guten Preis-leistungsverhältnis + passender Kühler
  • günstiges und gutes mainboard
  • 2GB DDR2 800 Arbeitsspeicher
    (gelten heute schon fast in jeder Anwendung als Standard)
  • qualitativ hochwertiges Markennetzteil von Be Quiet
  • ATI Radeon HD3650 für die gewisse Spielefähigkeit (HDTV-Out)
       -> spielt man gar nicht, so geht es auch mit der Onboard-GPU
  • große, leise und zuverlässige 320GB SATA Festplatte + DVD Brenner
  • robustes Gehäuse mit guter Kühlmöglichkeit (1 heckfan vorinstalliert)




Der preisbewusste Spieler






  • Schneller E5200 mit einem sehr guten Preis-leistungsverhältnis (gut übertaktbar, sehr stromsparend)
  • optional passender Kühler
  • gutes und günstiges board
  • 4GB DDR2 1066 (PC8500)
  • Netzteilwahl : Be Quiet E6 400 oder Corsair CX400 (für genaueres siehe unten Netzteil FAQ)
  • HD3850 512 (HD4670 alternative) mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis
  • große, zuverlässige Festplatte + DVD Brenner
  • robustes Gehäuse mit guter Kühlmöglichkeit (1 heckfan vorinstalliert)
       + Xigmatek 120mm zusätzlich (eher vorne rein)
  • Top Wärmeleitpaste









  • <> E7400 oder X2 550 BE (gleichwertig)
  • <> Q8200 oder X4 810 (etwa gleichwertig)
  • <> X3 710 oder 720 BE (ist in vielen anwendungen noch schneller als X4 810/Q8200)
  • 4GB DDR2 1066, des Ramteilers wegen 
  • Wahl zwischen zwei klasse Boards mit guten Übertaktungsfähigkeiten
  • optional : EKL Großclockner für eine leistungstarke und leise Kühlung (oder Arctic Freezer 7 pro)
  • Wahlweise : HD4850 oder GTS 250 (7% schneller)
  • Auswahl bei den Netzteilen (alle rel. gleichwertig; stark, stabil, leise,)
       -> Wer Kabelmanagement und ein wenig mehr qualität will : Bequiet P7 450W, Corsair HX450 oder Enermax Modu82+ 425 (für genaueres siehe ganz unten im Netzteil FAQ)
  • sehr große Festplatte mit hohem Datendurchsatz und hoher Zuverlässigkeit + DVD Brenner
  • Klasse Gehäuse (3x120mm Fans, Netzteil wird in Boden verbaut)
  • Top Wärmeleitpaste






 



  • Wahl zwischen :
      - Q9400 (leistungsstarker Quad mit gutem OC potenzial)
      - Phenom II X4 940 BE (nur minimal langsamer, freier Multi)
     
    Die Phenom II verbrauchen unter Last gut 80W, Die Core2 etwas weniger. Die Phenom II sind erstaunlich kühl (Core2 etwas wärmer)

    Ein 4kerner ist in Multimedia (inkl Windowsoberfläche) wesentlich schneller und viel wertiger für die Zukunft.

  • Auswahl zwischen klasse boards mit guten OC möglichkeiten
  • Leistungsstarker und leiser Kühler
  • 4GB DDR2 1066 (PC8500) (des Ramteilers wegen)
  • leistungsstarke GTX 260/HD4870 (gleich schnell) oder GTX 275/HD4890 (20% schneller, stark wie GTX 280)
      -> Für rund 240€ gibts die XFX HD4890 Black (pustet die GTX 285 weg !)
  • Auswahl bei den Netzteilen (alle rel. gleichwertig; stark, stabil, leise, Kabelmanagement)
       -> Hier geht auch ein E6 500/550, Corsair VX550 oder Enermax Pro82 525 (für genaueres siehe ganz unten im Netzteil FAQ)
  • sehr große Festplatte mit hohem Datendurchsatz und hoher Zuverlässigkeit + DVD Brenner
  • Klasse Gehäuse (3x120mm Fans, Netzteil wird in Boden verbaut)
  • Top Wärmeleitpaste












Anhang

Da diese Meinungsverschiedenheiten immer wieder auftreten:

Warum DDR2 800 ?

   -> Mittlerweile ist DDR2 800 speicher genauso günstig wie DDR2 667. beide sind im prinzip gleich schnell

Hat man vor zu übertakten, sollte man auf jeden fall DDR2 800 speicher wählen aufgrund des höheren ramteilers

manche heutige Boards können nur noch DDR2 667 aufwärts. Will man hier höher übertakten, sollte man DDR2 1066 nehmen (wegen dem teiler)


Dualcore-/Quadcore-Prozessor ?

   ->Das zeitalter der 4kerner bricht langsam aber sicher an. 2kerner kommen immer mehr an ihre grenzen, reichen aktuell aber noch aus und haben durch hohes übertaktungspotenzial eine enorme leistungsreserve. Dennoch macht sich ein 4kerner schon bezahlt, da immer mehr programme jene unterstützen. vor allem durch übertakten hängt hier eine riesige leistungsspanne.

Vor allem für Renderingarbeiten lohnt sich ein 4kerner sehr.


SLI bzw Crossfire ?
 
 -> SLI bzw Crossfire lohnt sich nur wenn man in höheren Auflösungen als 1280x1024 spielt und AntiAliasing und Anisotrophisches Filtering nutzt.
Leider sind SLI und Crossfire systeme sehr stark von "Mikrorucklern" betroffen

http://www.computerhilfen.de/hilfen-2-227846-0.html



Zusammenstellungen erstellt mithilfe von www.hardwareversand.de
(nein ich bin dort nicht angestellt)

Möchte man den Rechner komplett zusammengebaut zu sich nach Hause geliefert haben, so baut das HWV Team die Zusammenstellung für 19,90€ zusammen


PS : Sofern es in meiner Macht steht, versuche ich 1-2mal pro Monat die Zusammenstellungen zu aktualisieren
               
« Letzte Änderung: 18.06.09, 19:53:48 von Mullmanu » Diesen Beitrag melden   Gespeichert
Loesung zu dem PC Problem   Gleiches PC Problem


PC: Alle AntwortenPC: Alle Hilfe-Loesungen

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Re: PC guide - PC Konfigurationen und Wissenswertes


Weitere nützliche Infos

Aktuelle Grafikkarten-Charts
Aktuelle CPU-Charts

Der ultimative Geforce-Treiberguide
Der ultimative Radeon-Treiberguide

alte HDD, neues Board - Neuinstall. von Windows nicht nötig

RAM-Kompatibilitätsliste

Übersichten zu Prozessoren und Grafikkarten, allgemeines Hardwarewissen, Casemodding (klicken)

Allg. Hardwarewissen, nützliche Tipps (klicken)

Modding-FAQ (Tutorials rund ums Modding, Elektronik)
Moddingtech.de (Tutorials rund ums Thema Kühlung, Design und Elektronik)
Moddingfreax.de (vielerlei nützliche Tutorials, Tipps & Tricks)


Wie partitioniere ich meine Festplatte? (klicken) 




Wissenswertes für den Zusammenbau

Der PC im Eigenbau : Praxiswissen für den Aufbau


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Zusammenbau Schritt für Schritt

Achtung : Ich übernehme keine Garantie für eventuelle Schäden. Alles auf eigene Gefahr Grin Smiley

Viele denken, ein Computer im Eigenbau sei sehr schwer. Doch es ist im Grunde einfacher als man denkt. Hält man sich genau an die Anleitungen, kann man eigentlich nichts falsch machen und man hat ein sauber funktionierendes System. Folgende Anleitung soll dabei helfen, den Zusammenbau des PCs auch allein zu bewerkstelligen.

Wichtig : Bevor wir uns ans Werk machen, ist es wichtig, dass wir uns vorher entladen. Sei es eben kurz am Heizkörper oder durch Nutzung eines Erdungsbandes. Statische Aufladung kann die Hardware Zerstören !


Schritt 1 : Befestigen der Abstandsschrauben


Äußerst wichtig ist es, im Gehäuse die Abstandsschrauben vorher zu setzen, damit anschließend das Board daraufgesetzt werden kann. Ohne die Abstandsschrauben herrscht hohe Kurzschlussgefahr !


Es sollten nur so viele Abstandsschrauben verwendet werden, wie das Board auch dafür vorgesehene Löcher hat. Bei zu vielen schrauben könnte man auch Kurzschlüsse verursachen.
Hier im Beispiel sind 7 nutzbare Löcher im Brett (rote Pfeile), die äußeren 3 sind nicht dafür vorgesehen (grüne Pfeile), das sieht man auch daran, dass keine silbernen Kontaktflächen vorhanden sind.
Falls in der Mainboardwand für bestimmte Löcher im Board keine Bohrungen sind, so lässt man die Schrauben an der Stelle weg (so wie hier im Beispiel die unterste). Das ist nicht weiter schlimm, das Board bleibt immer noch stabil.


Schritt 2 : CPU, Ram, Kühler


Um sich viel Aufwand und Zeit zu sparen, bestückt man das Board mit CPU, RAM und Kühler noch außerhalb des Gehäuses. Als Unterlage verwenden wir die Antistatikfolie des Boards, darunter sollte wenns geht Schaumstoff oder dergleichen liegen (oder der Packkarton vom Board).



Zunächst nehmen wir uns den RAM vor. Dazu drücken wir die weißen Halterungen leicht bis ganz nach hinten. Nun nehmen wir uns den Speicherstein und setzen ihn leicht in den Sockel (Noch nicht herunterdrücken !). Am einfachsten geht man nun so vor : Man drückt zuerst die eine Seite weiter runter, man wird sehen dass die weiße Klammer weiter zugeht (auch hier noch nicht ganz reindrücken). Das gleiche machen wir auf der anderen Seite, sodass beide Klammern schon fast zu sind. Nun drücken wir eine der Seiten ganz hinein sodass die Klammer zuschnappt. Das gleiche machen wir auf der anderen Seite. Fertig (siehe Bild 2)



Als nächstes ist die CPU an der Reihe. Hier unterscheidet man zwischen AMD und Intel. Genauere Infos liegen in der Regel als Anleitung dabei.

754/939/AM2(+)/AM3 :  Stift in 90° Stellung
775/1156/1333 : Stift in 90° Stellung und Klappe nach oben

(bei älteren Sockeln ist es ähnlich wie bei den heutigen AMD Sockeln)




CPUs passen nur in einer Richtung in den Sockel. Sie sollten ohne Aufwand in den Sockel rutschen (Vorsicht : Pins können schnell verbiegen !)

754/939/AM2(+)/AM3 : CPU so in den Sockel, dass die goldene Ecke vom Hebel wegzeigt. Hebel wieder runterdrücken. Wärmeleitpaste auftragen
775/1156/1333 : CPU so in den Sockel, dass die goldene Ecke zum Hebel zeigt. Wärmeleitpaste auftragen. Klappe runter und Hebel runterdrücken

Wichtig : Wärmeleitpaste bei Boxed-Kühlern nicht auftragen, da dort schon welche unter dem Kühler aufgetragen wurde als Pad (zur Vorsicht immer noch mal nachsehen !)

Zum Thema Wärmeleitpaste Auftragen :
http://www.computerhilfen.de/hilfen-4-217049-0.html#msg1457598

Nun Wird der Kühler montiert. Es gibt unterschiedliche Arten der Montage, je nach Kühler und Sockel ist es anders (Retentionmodule, Pushpins, Klammern, Backplates etc..). Daher möchte ich hier nicht genau ins Detail gehen.
Abhilfe schafft immer die beim Kühler beiliegende Anleitung.
Also : Don´t Panic !

Wichtig dabei ist : Kühler lagerichtig auf die CPU setzen, dann erst auf einer Seite die Klammer herunterdrücken, Kühler oben auf Position halten und herunterdrücken. Dann mit ein wenig Kraftaufwand die andere Klammer herunterdrücken und einrasten.

Fertig.

Schritt 3 : Boardeinbau


Nun ab ins Gehäuse mit dem Board, aber bitte vorsichtig. Das Board setzen wir genau auf die Abstandsschrauben und befestigen das Board mit den passenden Schrauben aus dem Boardzubehör


Schritt 4 : Netzteileinbau


Wir bringen das Netzteil in die dafür im Gehäuse vorgesehene Position (oben oder unten oder sonst wie) und verschrauben es von außen


Nun wird das Board mit dem Hauptstecker (je nach Board 20pol oder 24pol) und der 12V Zusatzversorgung (je nach Board 4pol oder 8pol) bestückt.


Schritt 5 : Boardverkabelung


Front-Audio, Front-USB usw., sowie Power- & Resetknopf und Kontrollleuchten müssen ans Board gesteckt werden. Die genauen Positionen finden sich im jeweiligen Handbuch vom Board wieder.
Außerdem stecken wir den 3pin (oder auch 4pin) Stecker des CPU-Lüfters an seine vorgesehene Stelle (steht auch im Handbuch). Gehäuselüfter können auch mit ans Board (sofern Steckplätze vorhanden), ansonsten kommen sie mit ans Netzteil durch einen Adapter.


Schritt 5 : Bestückung von Erweiterungskarten


Hier gilt es zu unterscheiden zwischen AGP, PCIe 16x 4x 1x. Jede Karte passt nur in den dafür vorgesehenen Slot.
Ausnahme : PCIe 4x und 1x passen auch in 16x. Beim AGP slot muss man bei älteren Karten aufpassen. dazu siehe
http://de.wikipedia.org/wiki/Accelerated_Graphics_Port#Inkompatibilit.C3.A4ten

Zuerst nimmt man hinten die Slotblende(n) heraus. Dann kommt die Karte in den Slot. Bei AGP muss man vorher einen Schaft lösen (den es nach dem Einsetzen wieder zu schließen gilt), bei PCIe 16x muss das verbiegbare Plastikende zur Seite gedrückt werden. Dann wird die Karte an der eigenen Slotblende verschraubt.



Jenachdem welche Karte verbaut wird, muss sie mit PCIe 8pol, 6pol, 5.25" Laufwerkstecker oder 4pol-molex mit Strom versorgt werden. Mache Karten benötigen keine zusätzliche Stromversorgung


Schritt 6 : Bestückung von Laufwerken und Festplatten



Laufwerke finden in den 5.25"-Schächten Platz, 3.5" Geräte in den 3.5"- und 2.5" Geräte in den 2.5"-Schächten
Ältere IDE Geräte werden mit 5.25"-Stromsteckern versorgt. Neuere SATA-Laufwerke mit SATA-Stromsteckern (Ausnahmen auch mit 5.25"-steckern). Wichtig ist, dass die Laufwerke u. Festplatten verschraubt werden

Diskettenlaufwerke kommen an einen extra dafür vorgesehenen Floppy-IDE-port am Board. Bei 2 IDE Festplatten muss entweder auf Master oder Slave gejumpert werden (jenachdem welche der beiden platten als Systempartition dienen soll). wer sich das sparen will, Jumpert einfach beide auf "Cable Select". das kann man auch bei 1 Platte machen.
Bei SATA Platten muss in der Regel nicht gejumpert werden. Man kann aber diverse Jumperoptionen vornehmen. Wenn man z.B. eine SATA2 HDD an einem SATA1 Controller betreiben will, muss man diese auf SATA1 jumpern.

Genauere Hinweise zu Jumpereinstellungen findet man beim Hersteller (Homepage, Handbuch).


Schritt 7 : Kontrolle und Verlegung

Zum Schluss kontrolliert man noch einmal, ob alle Kabel/Stecker auch korrekten Sitz haben. Zudem sollte man bei den Kabeln ein wenig Ordnung schaffen, damit die Hitze besser entweichen kann.
« Letzte Änderung: 19.06.09, 16:01:37 von Mullmanu » Diesen Beitrag melden   Gespeichert

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Re: PC guide - PC Konfigurationen, CPU-/VGA-/Gehäusekühler, Wissenswertes


Wichtiges zum Thema Kühlung


Gehäuselüfter


 


Es gibt 2 wesentliche Dinge bei Lüftern zu beachten :

Förderleistung
[angegeben in m³/h oder CFM (1 CFM = ~ 1,71 m³/h)]

Wieviel Luft wird gefördert ?


Lautstärke
(Schalldruckpegel sind gemittelte Angaben ohne Bewertungsfilter, die um ±10 dB abweichen können)

10 dB(A) : Blätterrauschen, ruhiges Atmen
20-30 dB(A) : Sehr ruhiges Zimmer
25 dB(A) : normales Atmen (1m entfernt)
30 dB(A) : Flüstern (1m entfernt)
40-60 dB(A) : Sprechender Mensch (1m entfernt)

Wodurch zeichnet sich ein guter Lüfter aus ?

Logischerweise ist das Lautstärke-/Förderleistungs-Verhältnis das Kriterium, das einen guten Lüfter ausmacht. Je größer die Förderleistung bei gleichbleibender Lautstärke, desto besser.

Doch sollte man sich niemals 100% auf die Angaben vom Hersteller verlassen. Sie sind erstens nur theoretische Werte, und zweitens wird nie vermittelt, bei welchen Bedingungen gemessen wurde. So kann der Hersteller die bestmöglichen Gegebenheiten beim Test verwendet (ja sogar ein wenig gemogelt) haben, denn er will sein Produkt ja an den Kunden bringen.
Am besten man informiert sich vorher in einigen Tests, wieviel die Lüfter wirklich leisten.

Oft werden teilweise unrealistische Angaben gemacht, wie zB. 118 m³/h bei 21dB(A) -> (realistisch sind rund 98 m³/h bei 21dB(A)). Man weiß nicht, aus welcher Entfernung und bei welchen Bedingungen gemessen wurde. Normale Messungen finden eigentlich in rund 30cm Abstand statt. Meistens ist dieser Lüfter dann auch noch spottbillig, was schon den 2. skeptischen Aspekt aufwirft.

Den Herstellerangaben von den gängisten Lüftern kann man aber Vertrauen schenken.

Unterscheiden muss man vor allen Dingen zwischen Körperschall (Schwingungen und Vibrationen) und Luftschall (Motoren-/Lagergeräusche, Geräusche direkt vom Lüfter).
Bei der Produktangabe handelt es sich in der Regel um den Luftschall. Den Körperschall unterschlagen die meisten einfach. Dabei ist dies häufig der störende Faktor. Was nützt es, ein leises Rotorblatt zu haben, wenn das Lager lautstarke Schleifgeräusche von sich gibt ? Störende Geräusche durch den Rotor selber sind meistens Summen oder Brummen.


80 / 92 / 120mm ?



Auch hier logischerweise : Je größer desto besser

Ein 120mm Lüfter hat gerundet etwa 2,5x so viel Fläche wie ein 80mm Lüfter. Folglich fördert ein 120mm bei gleicher Drehzahl deutlich mehr Luft. Ein 120mm Lüfter muss sich also nicht so schnell drehen wie ein 80mm Lüfter, um die gleiche Fördermenge zu erreichen.

Folgende Grafik verdeutlicht dies


3 Werte habe ich vom Hersteller verwendet, die anderen habe ich systematisch hinzugerechnet. Bestimmte Werte aus der Grafik können die Lüfter garnicht erreichen, da ihre Spannung nur bis zu 12V geht - das beschränkt sie in der Drehzahl.

R8=80mm Noctua , S12=120mm Noctua
 


Man behalte stets im Hinterkopf, dass es sich immer um theoretische Werte handelt, die so wie angegeben niemals exakt erreicht werden. Je nach Gegebenheit weichen die Werte immer mal mehr oder mal weniger ab.

In der Grafik spiegelt sich die 2,5fach Fläche wieder. Der 80er muss sich etwa 2,3-2,5x so schnell drehen wie der 120er, um die gleiche Fördermenge zu liefern.

Bei der Lautstärke sieht das dann so aus : Der 120er muss (wie in der Grafik zu sehen) sich mit etwa 1000 Upm drehen, um 70m³/h zu liefern. Für die gleiche Menge muss sich der 80er mit rund 2450 Upm drehen. Und 2450 Upm bei einem 80er sind gut hörbar. Der 120er schnurrt hier nur leise vor sich hin.

Die Lautstärke kann man hier nicht rechnerisch festmachen, sie ist von Upm zu Upm unterschiedlich. Bei manchen Lüftern tritt sogar durch niedrigere Upm (hierzu gleich mehr) ein Schleifen im Lager auf. Sehr grob gesehen steigt die Laustärke aber proportional zur Upm.

Das subjektive Hörvermögen spielt hierbei allerdings eine große Rolle. Wo für den einen 20 dB(A) flüsterleise sind, kann es für den anderen wieder zu laut sein.
In etwa kann man aber für jedermann ein passendes Maß finden :

Ein Lüfter sollte (für einen angenehmen Betrieb) höchstens 22 dB(A) laut sein. Alles über diesem Wert lässt sich schon als "gut hörbar" einstufen. zwischen 17 und 22 dB(A) nimmt man nur noch ein Rauschen wahr, unter 17 geht´s ins quasi Unhörbare.

Gute 120er sollten rund 70-100 m³/h liefern. Gute 80er rund 40-50 m³/h. Es gibt zwar noch 92mm Lüfter, die sind allerdings nicht so weit verbreitet und es gibt auch nur sehr wenige gute.

Lüfter lassen sich regeln

Jeder Lüfter läuft mit einer bestimmten Spannung. In der regel läuft jeder Lüfter mit seiner Maximalspannung, und zwar 12V

Viele Lüfter lassen sich allerdings auf bis zu 5V herunterregeln. Dadurch wird die Umdrehungszahl verringert, die Lautstärke ebenfalls. Allerdings auch logischerweise das Fördervolumen.
Gewisse Lüfter gehen aber nur bis zu 7V, da dort ihre Anlaufspannung liegt. Jeder Lüfter besitzt eine eigene Anlaufspannung.

Zu bewerkstelligen ist dies per Lüftersteuerung (zB Zalman Fanmate), am Board selber (sofern dies es unterstützt im BIOS oder per Software) oder durch umstecken der Stromkabel (dazu siehe HIER).
Eine besondere Art ist das PWM-Signal (4pin Anschluss). Klemmt man einen PWM Lüfter an einen PWM-Stecker am Board, regelt sich dieser immer an die Temperatur angepasst.

Um den Körperschall der Lüfter zu dämpfen, benutzt man Entkoppler.

Für alles weitere siehe Lisaa´s Silent Guide
http://www.computerhilfen.de/hilfen-4-217049-0.html#msg1255668




das Prinzip des optimalen Luftstroms




Der Frontlüfter sollte so angebracht sein, dass er frische Luft in das Gehäuse saugt, um somit die einzelnen Komponenten damit zu versorgen.
Der Hecklüfter wird so angebracht, dass er die erhitzte Luft wieder aus dem Gehäuse befördert.
Somit wird eine kühle Gehäuseinnentemperatur gewährleistet.

Da CPU lüfter in der Regel so konzipiert sind, dass sie Luft ansaugen, wird die frische Luft des Frontlüfters verwendet, um die CPU ausreichend zu kühlen. Die am Kühlkörper wieder austretende Luft, sowie auch sämtliche erhitzte Luft im Gehäuse, wird durch den Hecklüfter und den Netzteillüfter wieder nach draußen befördert.

Des weiteren sollte man für eine noch bessere Kühlung sämtliche Kabel im Gehäuse auf sehr engem Raum halten und nicht als loses Kabelgewirr herumliegen lassen, da diese auch die Luftzirkulation behindern.
Für ältere IDE geräte werden Rundkabel statt der Flachkabel empfohlen.
(Möchte man sich diese nicht unbedingt kaufen, geht es auch so Wink (klick)
Um Festplatten besser zu kühlen, eignet sich der Luftstrom des Frontlüfter sehr gut.

zum Thema Lüfterkonstellationen : Klick (Lüfter wo anbringen ?)


Beispiel für ein ausgezeichnetes Belüftungskonzept






Empfehlungen


80mm

Noiseblocker MF8-S2   (äußerst gutes Lautstärke/Förderleistungs-Verhältnis)
Noctua R8   (äußerst gutes Lautstärke/Förderleistungs-Verhältnis)
Noiseblocker BlackSilent X2   (sehr gutes Lautstärke/Förderleistungs-Verhältnis; günstig)
Coolink SWiF-802   (sehr gutes Lautstärke/Förderleistungs-Verhältnis; Lüftersteuerung)
Nanoxia FX08-2200   (Sehr gutes Lautstärke/Förderleistungs-Verhältnis; Lüftersteuerung)
Arctic-Cooling Pro TC   (sehr gutes Lautstärke/Förderleistungs-Verhältnis; temperaturgesteuert; sehr günstig)

Aerocool Silver Lightning Fan   (sehr gutes Lautstärke/Förderleistungs-Verhältnis; beleuchtet)


120mm

Noiseblocker MF12-S1 (pervers gutes Lautstärke/Förderleistungs-Verhältnis; Körperschalldämpfer. Schwingungsarmer
Noiseblocker MF12-S2 glasfaserverstärkter Rahmen; sehr leise Lager) Momentan leiseste Lüfter
Noctua P12   (äußerst gutes Lautstärke/Förderleistungs-Verhältnis)
Noctua S12B   (äußerst gutes Lautstärke/Förderleistungs-Verhältnis)
Noiseblocker XL1  (äußerst gutes Lautstärke/Förderleistungs-Verhältnis; günstig)
Noiseblocker XL2   (äußerst Lautstärke/Förderleistungs-Verhältnis)
Nanoxia FX12-1250  (Sehr gutes Lautstärke/Förderleistungs-Verhältnis; Lüftersteuerung)
Scythe S-Flex 800RPM   (Sehr gutes Lautstärke/Förderleistungs-Verhältnis)
Scythe S-Flex 1200RPM   (Sehr gutes Lautstärke/Förderleistungs-Verhältnis)
Scythe SlipStream 800 (äußerst gutes Lautstärke/Förderleistungs-Verhältnis; günstig)
Coolink SWiF-1201 (sehr gutes Lautstärke/Förderleistungs-Verhältnis)
Akasa AK-191-SM (sehr gutes Lautstärke/Förderleistungs-Verhältnis)
Arctic-Cooling AF12025 PWM   (gutes Lautstärke/Förderleistungs-Verhältnis; PWM/3pin anschließbar; sehr günstig)
Aerocool Silver Lightning Fan   (theoretisch sehr gutes Lautstärke/Förderleistungs-Verhältnis;in der praxis etwas lauter; beleuchtet)
Silverstone SST-FM121 - Cream Silent   (sehr hohes Fördervolumen; Lüftersteuerung)
Xigmatek XLF-F1253 (sehr gutes Lautstärke/Förderleistungs-Verhältnis, beleuchtet)


Persönliche Empfehlungen : Noiseblocker, Noctua, Scythe, Nanoxia, Coolink

Zalman Fanmate 2 (sehr gute Lüftersteuerung; sehr günstig)

Lüfter drosseln ohne Kostenaufwand (klick)
« Letzte Änderung: 15.05.09, 13:54:37 von Mullmanu » Diesen Beitrag melden   Gespeichert

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Re: PC Konfigurationen,CPU-/VGA-/Gehäusekühler, Wissenswertes, SOS Erste Hilfe *


CPU Kühler

 




guter Boxed-Ersatz

Thermaltake Golden Orb II              (775, 754, 939, 940, AM2)     (leistungsstark, relativ leise)
Arctic Cooling Freezer 64 pro        (754, 939, AM2 )    (leistungsstark, untere RPM relativ leise, obere ein wenig hörbar, günstig)
Arctic Cooling Freezer 7 pro        (775)    (leistungsstark, leise, günstig)
Cooler Master Vortex 752       (775,754,939,940,AM2)    (leistungsstark, günstig, klein) leise (je nach rpm), passt in HTPC Cases
Xigmatek Apache (775,939,AM2) (leistungsstark, günstig, klein, nur auf hoher drehzahl hörbar)   passt in HTPC Cases

(mit den Arctics ist auch mittleres OC möglich)

 

leichtes Overclocking

Zalman CNPS 7700-AL-CU         (478, 775, 754, 939, 940)    (leistungsstark, relativ leise)
Thermaltake Blue Orb II          (775, 754, 939, 940, AM2)    (leistungsstark, relativ leise)
Scythe Samurai Z        (478, 775, 754, 939, 940, AM2)    (leistungsstark, leise)


mittleres Overclocking

Scythe  Katana 2 SCKTN-2000        (478, 775, 754, 939, 940, AM2)    (leistungsstark, relativ leise)
Scythe SCMNJ-1000P Ninja Mini       (478, 775, 754, 939, 940, AM2)    (leistungsstark, bei hoher RPM deutlich zu hören)
ZALMAN CNPS 9500-AT               (775)    (leistungstark, relativ leise)
ZALMAN CNPS 9500-AM2           (754, 939, 940, AM2)    (leistungsstark, leise, bei höherer RPM  relativ laut)
Cooler Master Hyper TX 2       ( 775, 939, 754, AM2)    (leistungsstark, leise, günstig)

hohes Overclocking

Alpenföhn Groß Clockner    (775, 754, 939, 940, AM2)      (leistungsstark wie Scythe Mugen und Noctua NH-U12P, sehr leise)
Alpenföhn Groß Clockner Blue   (775, 754, 939, 940, AM2)      (verbesserte version : effizienterer lüfter, verbessertes Heatsink, MetalPad)
der Blue nähert sich an die Leistung des IFX-14 stark an. Mit MetalPad auf jeden Fall
Scythe Mugen 2                                        (478,775,1366,754,939,AM2,AM2+)    (etwas stärker als IFX-14)
Thermolab Baram                                        (775,1366,AM2,AM2+,AM3)    (stark wie IFX-14)
Xigmatek Thor´s Hammer                                        (775,1366,754,939,940,AM2)    (etwa wie IFX-14)
Thermalright IFX-14 Heatsink & 1-2 Scythe Sflex 1200       (775, AM2)    (sehr leistungsstark, leise)
Thermalright Ultra 120 eXtreme & 1 Scythe Sflex 1200        (775, AM2)     (sehr leistungsstark, leise)
Xigmatek HDT-S963                          (775, 754, 939, 940, AM2)    (leistungsstark, relativ leise)
Akasa AK-876                (939, 940, AM2)    (leistungsstark wie Xigmatek S963, relativ leise)
Xigmatek XP-SD964                           (775, 754, 939, 940, AM2)    (leistungsstark, relativ leise)
ZEROtherm NV120 Nirvana Premium 1          (939, 940, AM2, 775)     (sehr leistungsstark, relativ laut bei max. Drehzahl)
Zerotherm FZ120          (939, 940, AM2, 775)     (wie Xigmatek S1283, leise)
Xigmatek HDT-S1283    (754, 939, 940, AM2, 775)     (leistungsstark, rel. leise, kühlleistung lässt unter regelung stark nach)
Xigmatek HDT-RS1283   (754, 939, 940, AM2, 775)     (wie S1283, vernickelte Heatpipes, verbesserter Lüfter (leiser)
Xigmatek HDT-RS1284 (754, 939, 940, AM2, 775)     (wie RS1283, 1 Heatpipe mehr (Kühlgerippe größer), Pipes nicht vernickelt)
Scythe Mugen                                (478, 775, 754, 939, 940, AM2)     (minimal stärker als S1283 und Hyper 212, relativ leise)
Cooler Master Hyper 212        (775, 939, 940, 754, AM2)    (leistungsstark wie Xigmatek S1283, eher lauter)
Scythe Ninja CU                      (478, 754, 775, 939, 940, AM2)    (leistungsstark, relativ leise)
Zalman CNPS 9700 NT                    (775, 754, 939, 940, AM2)    (leistungsstark, relativ laut)
Thermaltake V1        (775, 939, 940, 754, AM2)    (leistungsstark, leise)
Scythe SCMN-1100 MINE                (478, 775, 754, 939, 940, AM2)    (leistungsstark, leise, bei höherer RPM  relativ laut)
Noctua NH-U12P               (775, AM2)    (leistungsstark, äußerst leise)

Arctic Silver Silver V    (eine der besten Wärmeleitpasten)

Coollaboratory Liquid Pro     (die wohl beste Wärmeleitpaste, allerdings schwer zu verteilen)Achtung : nur für Kupferheatsinks
Coollaboratory Liquid MetalPad    (genauso leistungsstark, leichte(s) Montage/Entfernen)Für Kupfer- und Aluminiumheatsinks
altert nicht --> muss nicht erneuert werden



kurzes Vorwort : Woran erkenne ich aussagekräftige Testergebnisse ?

  • Delta Temperaturen sind angegeben (K) -> Unterschied Ergebnis zur Raumtemperatur geachtet
  • Bloße Temperaturangaben sind unzuverlässig
  • Gesamtes Testsystem, Gehäusekühlung/lüfter sind angegeben
  • Annähernd gleiche Verhältnisse auf dem Kühlkörper sind geschaffen :
       - gleiche Lüfter verbaut
       - gleiche Lüftergeschwindigkeiten



testCPU : QX6700 (130W TDP) <> arithmetisches Mittel der Kerntemperaturen
 



VGA Kühler


 




Hitze & Lautstärke ein Fremdwort



Arctic Cooling Accelero S1 Passivkühlung (0 db) für : ATI  X1950, X1900, X1800  series, HD3850/3870
                                                                                      Nvidia  7950, 7900, 7800, 6800 series (außer 7X00 GS AGP), 8800GTS 512,8800GT
                                                    -> optional mit Accelero Turbo Module (sehr leise)
                                                     (dringend empfohlen bei 1950xtx/pro ( Achtung! ), 7950GT, HD3850/3870, 8800GTS 512,8800GT)


Arctic Cooling Accelero S2 Passivkühlung (0 db) für :  HD2400, X1650, X1600, X1550, X1300, X1050, X850, X800, X700, X600,X550,                                                                                                      X300, 9XXX series
                                                                                                    GeForce 8500, 8400, 7600, 7300, 6600, FX 5950, 5900, 5700 (Ultra), FX 5600,                                                                                                            5500, 5200, GF 4 Ti, MX series
                                                    -> optional mit Accelero Turbo Module (sehr leise)
 

für extreme kühlung bei sehr wenig lautstärke empfiehlt sich der Noiseblocker XL2 statt des Turbo Modules

Der Accelero S1 ist und bleibt der beste Kühler für 8800GT,GTS 512, HD3850/3870, sowie für alle anderen karten, auf die er passt
Arctic topt sich nur nochmal selber mit den Sondermodellen "Accelero Xtreme 2900 und 8800"(für Radeon 2900 und Geforce 8800)


testkarte : 1900XTX

Standardlüfter     Accelero S1 mit turbomodulen
GPU: 89 °C         GPU : 55 °C     
VRM: 92            VRM : 77 °C


« Letzte Änderung: 15.05.09, 13:46:21 von Mullmanu » Diesen Beitrag melden   Gespeichert

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Temperatur : ein lebenswichtiger Faktor


  • die Temperatur sämtlicher Hardwarekomponenten sollte stets im Auge behalten werden, um Überhitzungen frühzeitig entgegenzuwirken

  • am besten eignen sich dazu Programme wie :
    Everest
    HWMonitor

Maximaltemperaturen für Prozessoren :
Angaben des TCase (CPU oberfläche) ! nicht zu verwechseln mit TCore (CPU kern)

Processor Finder AMD (aktuellere Modelle)
Processor Finder Intel (aktuellere und ältere Modelle)
Tabellarische Übersicht (ältere Modelle)

Diese Angaben stellen das Maximum für den Chip dar. Besteht dieser Wert auf dauer, kann der Chip schnell anfangen zu schmoren. Das System macht aber schon 5-10°C unter diesem Wert eine Notabschaltung.


Maximaltemperaturen für Grafikkarten :

Alle modernen Grafikkarten ab Geforce 4 bzw. Radeon 9x00 sollten Temperaturen von 120-127°C aushalten. Allerdings sei gesagt, dass diese Werte nicht erreicht werden dürfen, da sie ein kritisches Maximum darstellen.
Die meisten neuen Karten fangen schon ab 100°C an zu streiken und können gefährdet werden, daher ist es eher besser diesen Wert nicht zu übersteigen.
Bei älteren Modellen ist der Maximalwert eher um die 70-90°C anzusiedeln.


Maximaltemperaturen für Mainboards :

Mainboards sollten im Regelfall eine Temperatur von 40-45°C nicht überschreiten.
Heutige chipsätze gehen aber schnell mal auf 50-55°C, sodass sie auch mal bis zu 60°C aushalten können. Allerdings sind diese Temperaturen auf Dauer nicht zu empfehlen.


Maximaltemperaturen für Festplatten :
Festplatten sollten im Normalfall eine Temperatur von 55°C nicht überschreiten
 


Der Kampf mit dem Staub


-> Staub ist der größte Feind der Hardware !

  • Eine generelle Reinigung des gesamten Gehäuseinnenlebens sollte in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden !

  • Zugestaubte Lüfter können nach einiger Zeit zum Stillstand kommen. Dies führt zu Überhitzungen und anschließend zum Defekt.

  • Eine Reinigung erfolgt äußerst vorsichtig mit dem Staubsauger.
    Für schwer erreichbare stellen, sowie Kühlrippen empfehlen sich Wattestäbchen.
    Sehr zu empfehlen sind Druckluftsprays (Klick!)
    Damit lässt sich Staub wunderbar aus jedem Winkel entfernen. (Die Flasche beim Sprühen nicht auf dem Kopf halten, sonst kann Sprühflüssigkeit heraustreten. Es ist nicht gefährlich für die Hardware, allerdings gibt das unschöne Verfärbungen).

  • Um ein Eindringen des Staubes ins Gehäuse zu minimieren, eignen sich wunderbar die Filter aus Dunstabzugshauben. Diese setzt man einfach vor Lüftungsschlitze und vor allem Lüfter.

  • Achtung : Bei Lüftern sollte man allerdings beachten, dass diese nicht zur Rotation gebracht werden, da sich dadurch Spannungen entwickeln können, die somit die Hardware beschädigen. Von daher gilt : Rotorblätter festhalten.

  • Auf keinen Fall statische Tücher verwenden !
« Letzte Änderung: 15.04.09, 20:27:41 von Mullmanu » Diesen Beitrag melden   Gespeichert

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SOS Erste Hilfe


Der PC macht nichts

Problemstellung : Beim Starten des Rechners geschieht nichts. Kein Piepen; Lüfter drehen sich nicht; keine Arbeitsgeräusche

Lösung :

  • Kontrolle ob der PC Stromzufuhr hat :
       - ist der Stromstecker richtig drin (Netzteil und Steckdose) ?
       - Stecker mal direkt an Steckdose probieren (nicht an Steckerleiste)
       - anderes Gerät an gleicher Steckdose testen
       - ist der Stromschalter am Netzteil auf "I" ?

  • wenn alles kontrolliert wurde, kann es nur noch am Netzteil oder am Mainboard liegen :
       - Riechprobe an Netzteil und mainboard (riecht es verbrannt ?)
       - sind auf dem Mainboard verschmorte stellen zu entdecken ?
               -> Wenn ja, liegt es am Mainboard
               -> Wenn nein, mit großer Wahrscheinlichkeit am Netzteil
       - Ein anderes Netzteil ausprobieren, das zu 100% laufen sollte
       - nützt dies auch nichts, ist vermutlich ein Wechsel des Mainboards nötig

  • überprüfen ob das Kabel für den Powerknopf am Mainboard steckt.



Der PC macht nichts, doch Arbeitsgeräusche sind zu hören

Problemstellung : Beim Starten des Rechners bekomme ich kein Bild. Lüfter drehen sich aber; Arbeitsgeräusche sind zu vernehmen


Lösung :

  • Sollten keine Pieptöne auftreten, sollte man allererst einen CMOS reset durchführen, denn dies hilft in über 80% der Fälle
       - Anleitung : Siehe Hier (klicken)
       - Monitor(kabel) überprüfen
             <- Häufige Ursache ist ein falsch bzw. zu weit getaktetes System

  • häufige Ursache für ein andauernd neubootendes System ohne Pieptöne kann eine zu heiße bzw. defekte CPU sein
       - CPU Kühler komplett von Staub befreien
       - CPU Kühler auf korrekten Sitz überprüfen
       - ist die CPU durchgebrannt, sollten deutliche Spuren zu finden sein

  • ist man nur in Besitz eines onboard Grafikchips, und das System startet nur ohne Bild, kann der Chip defekt sein
       - um dies zu testen deaktiviert man diesen per Jumper auf dem Mainboard (Betriebsanleitung!)
       - anschließend baut man eine Grafikarte im vorhandenen AGP-,PCI(e)-Slot ein

  • Sollte man nach Einbau einer (neuen) Grafikkarte kein Bild bekommen, ist mit großer Wahrscheinlichkeit das vorhandene Netzteil zu schwach oder die Grafikkarte gar defekt. Es kann durchaus auch vorkommen, dass sogar der Grafikkartensteckplatz defekt ist (Paritätsfehler).
    Sollte die Grafikkarte nicht korrekt im Slot sitzen, so wird dies über einen Fehlercode gemeldet (in der Regel 8 kurze Töne).
    Auch eine bereits vorhandene Grafikkarte kann Probleme machen.
     
       - Um einen Defekt der Karte festzustellen, diese Karte in einem anderen Rechner testen oder andere Karte in diesem                      Rechner testen
       - Monitorkabel auf korrekten Sitz überprüfen
       - anderen Monitor testen


  • Beim Selbstzusammenbau eines Systems, sollte man sich auf jeden fall vergewissern, dass die 4Polige Stromzufuhr zum Netzteil gesteckt ist. Außerdem muss die zusätzliche Stromzufuhr der Grafikkarte (sofern vorhanden) gesteckt sein.
       - Stromzufuhren auf korrekten Sitz überprüfen

  • Der Rechner gibt Pieptöne von sich :
       - sollte eine Hardwarekomponente defekt oder nicht richtig gesteckt sein, so meldet der PC dies mit sog. Beepcodes
       - Da es unterschiedliche BIOS gibt, muss man die Beepcodes unterscheiden. Welches BIOS man hat, findet man entweder            über das Handbuch oder beim Start des PC´s heraus
       - Die Beepcodes : Siehe Hier (klicken)

  • Bekomme ich doch ein Bild, das System bootet dennoch nicht richtig, so werden neben den Beepcodes meistens Fehlercodes auf dem Display angegeben :
       - CMOS Checksum Error : Batterie schwach bzw. CMOS Baustein defekt
            -> CMOS reset/Batteriewechsel/CMOS chip ersetzen
       
       - CMOS Battery failed : wie der Name sagt, Batterie schwach
            -> Batteriewechsel
     
       - HDD Controller failure : Verbindung zum Festplatten-Controller unterbrochen
            -> Festplattenkabel überprüfen/andere Festplatte testen
            -> sollte der Fehler dennoch auftauchen, ist vermutlich der Controller am Mainboard defekt
       
       - Invalid Boot Device/No Boot Device Available : kein funktionierendes Betriebssystem auf Startmedium
            -> eingelegte CD/DVD/Diskette entfernen
            -> falls das Betriebssystem beschädigt ist, per Windows CD die Reperaturfunktion nutzen



Speicherprobleme

Problemstellung : Beim Starten des Rechners bekomme ich einen beepcode, dass der Speicher defekt ist/ das System läuft während                                      des Betriebs instabil

Lösung :

  • jeden speicher in einem bestimmten Slot einzeln testen
       - somit lässt sich der defekte Baustein schnell finden
       - sollte ein Riegel in einem bestimmten slot nicht laufen, in allen anderen wohl, ist vermutlich der Slot defekt

  • beim instabilen system geht man genauso vor
       - jeden Riegel einzeln probieren und dann mittels memtest überprüfen (www.memtest.org)
       - oftmals hilft es die Command Rate im Bios auf 2T zu setzen (sollte sie auf 1T stehen)



Festplattenprobleme

Problemstellung : Die Festplatte arbeitet nicht mehr richtig und gibt seltsame Geräusche von sich

Lösung :

  • defekte Platten machen sich nach und nach während des Betriebs bemerkbar :
        - kratzende, vorher nicht dagewesene Geräusche treten auf
        - das System läuft merkwürdig langsam

  • Solche Anzeichen deuten in der Regel auf einen wahrscheinl kommenden, totalen Defekt der Platte hin. Es können aber nur leichte Sektorfehler sein.
        - Programme wie "HD Tune" eignen sich sehr gut zum überprüfen der Platte
        - hauseigene Programme wie "Seatools" (Seagate), "Data Lifeguard Tools" (WD) und "Hutil" (Samsung) können defekte               Sektoren finden und den Fehler beheben.

  • in jedem Fall sollte man eine Datensicherung anlegen, bevor es zu spät ist.

« Letzte Änderung: 13.05.09, 20:06:53 von Mullmanu » Diesen Beitrag melden   Gespeichert

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Re: PC Konfigs (28.7.08),CPU-/VGA-/Gehäusekühler, Wissenswertes, SOS Erste Hilfe


Netzteile




Vorwort :
Viele wissen es (sehr) zu schätzen, viele interessiert es allerdings nicht ein Bisschen. Dabei ist es im Prinzip die wichtigste Komponente eines Desktop-PCs.
Das Netzteil ist das Gerät, welches alle anderen Hardwarebestandteile mit Strom versorgt. Von ihm hängt die meiste Verantwortung ab.
Viele kennen das bestimmt : Eines schönen Tages gibt das Netzteil einfach den Geist auf, löst einen Kurzschluss aus und das gesamte System löst sich in Flammen auf.
Doch wie kommt es zu dieser Situation ?


-----------------------------------

Netzteil ist ≠ Netzteil :

Auf dem aktuellen Markt gibt es unzählige verschiedene Netzteile, doch nicht jedes ist auch wirklich empfehlenswert. So gibt es Gruppen von billiger Noname-Ware bis hin zur hochwertigen Highend-Ware.
Es gibt gewisse Kriterien einzuhalten, damit man ein Netzteil als "empfehlenswert" einstufen kann.

Billige Noname-Produkte locken meist mit rein optischen Schmankerln. So gibt es sehr häufig 550W Netzteile, die aber nur um die 20-30€ kosten. Da denkt man sich zuerst "Mensch so viel Watt für so wenig Geld, das kaufe ich sofort.", dabei benötigt man nicht mal soviel Power für die meisten Highend Systeme.
Als Namenszusatz findet man meistens noch ein "Super silent" als Schriftzug.
Auch lassen sich viele nur durch das reine Äußerliche locken. Leuchtende Netzteile mit knalligen Farben bieten dem Auge einen besonders optischen Reiz. Doch was toll aussieht, ist nicht immer auch insgesamt toll :
In Netzteilen dieser Klasse wird in der Regel qualitativ minderwertige Hardware verbaut. Die Kühlung lässt meistens auch zu wünschen übrig, zudem fehlen wichtige Schutzfunktionen. Es wird einfach an allen Enden gespart, um den Preis schmackhaft zu machen.

Einige Einblicke ins Innere solcher Produkte bestätigen :
<- Sehr unaufgeräumt, sodass die Hitze schlecht entweichen kann, sehr schwache Kühler und 80mm Fan

<- 400W NT mit eher spärlicher Bestückung bzw. Massenware

Solch minderwertige Ware erhitzt deutlich höher bzw. macht weniger hohe Temperaturen mit, sodass eigentlich eine größere Kühlung von nöten wäre. Dadurch wird das Innenleben mit hohen Temperaturen strapaziert, was die Lebensdauer verkürzt.
Insgesamt ist minderwertige Ware nicht so langlebig wie hochwertige. Sie ist sogar sehr anfällig.

Doch weitaus wichtiger ist, dass minderwertige Ware nicht sonderlich belastbar ist. Einige Tests zeigten erschreckende Ergebnisse : Einem Noname-Netzteil mit angeblichen 450W Max-Output ging schon bei etwa 50% des Max-Outputs die Puste aus. Das System lief äußerst instabil und es dauerte auch nicht lange, bis sich das Netzteil verabschiedete.

Zurückzuführen ist dies nicht nur auf das verwendete Material selbst, sondern ebenfalls auf die Schutzfunktionen und Spannungen.

-----------------------------------

Schutzschaltungen :

Wesentliche Schutzschaltungen können ein Netzteil schützen :

OCP (Over Current Protection) Überstromschutz :
Diese Funktion begrenzt die Stromstärken auf den einzelnen Schienen, um diese zu schützen.

SCP (Short Circuit Protection) Kurzschlussschutz :
Eine der wichtigsten Funktionen. Kommt es aus diversen Gründen (Einwirkung von aussen oder schlechte Isolierung) zu einem Kurzschluss, kann dieser das Netzteil zerstören und somit auch die restliche Hardware.
Dieser Schutz bewahrt das Netzteil davor.

OVP (Over Voltage Protection) Überspannungsschutz :
Kommt es innerhalb der verschiedenen Spannungsschienen zur Überspannung, kann dies ebenfalls das Netzteil beschädigen.

UVP (Under Voltage Protection) Unterspannungsschutz :
Im Prinzip wie der Überspannungsschutz, er wirkt nur gegen Spannungen unterhalb der Toleranz.

OPP (Over Power Protection) Überlastungsschutz :
Die Qualität der Kondensatoren etc. bestimmen ein Maximum für die Energie. Wird diese Kapazität überschritten könnte das Netzteil in Rauch aufgehen.
Hochwertige Komponenten halten aber meistens ein wenig mehr aus als ihr angegebenes Max-Output. So kann ein 500W Netzteil auch mal mit 10% mehr Output klarkommen.
Bevor die Spitze überschritten wird, setzt diese Funktion ein.

OTP (Over Temperature Protection) Überhitzungsschutz :
Wie der Name schon sagt : Dieser Mechanismus schützt das Netzteil rechtzeitig davor, zu überhitzen.

NLO (No Load Operation) Schutz vor lastlosem Betrieb :
Netzteile benötigen eine gewisse Mindestlast, um fehlerfrei zu arbeiten. In alten Systemen ohne leistungshungrige 12V-Verbraucher könnte das Netzteil also Schaden nehmen. Dies ist auch ein nicht unwichtiger Schutz.


->

Da Noname-Netzteile zB. meistens keinen Überlastungsschutz/Überstromschutz besitzen, geht ihnen wie oben erwähnt auch mal bei 50% des Maximal-Outputs die Puste aus, da auf minderwertiges Material gesetzt wurde.
Aber auch ein Fehlen des Überhitzungsschutzes hat in vielen Fällen fatale Folgen. Noname Ware wird wie gesagt eher schlecht gekühlt.

------------------------------

Spannungen :


Die drei wichtigsten Spannungen stellen die 3.3V (RAM und einige Teile des Mainboards), 5V (CPU, Grafikkarte, Laufwerke, externe Anschlüsse) und 12V (CPU, Grafikkarte, Laufwerke) Schienen dar. Jedes Netzteil besitzt diese und sie dürfen auch nur ein gewisses Toleranzmaß haben, denn gewisse Über-/Unterspannung kann die Hardware beschädigen.

Als Toleranzbereich sollte man mit ~5% rechnen.

Toleranzbereich 3.3V :     3.135 V  -  3.465 V
Toleranzbereich    5V :     4.75 V  -  5.25 V
Toleranzbereich  12V :     11.4 V  -  12.6 V


Gute Netzteile erkennt man daran, wenn die Spannungen möglichst stabil (also kaum schwanken) und nah an dem Richtwert sind.
Man sollte allerdings wissen, dass die Spannungen je nach Belastung des Systems ein wenig schwanken. Beim Leerlauf befinden sich die Spannungen eher beim Richtwert (manchmal auch minimal darüber bzw darunter), bei Belastung sinken sie allerdings minimal.

Vertrauen sollte man aber nur richtigen Messgeräten. Software oder das BIOS ist nicht immer vertrauenswürdig und kann Messfehler beinhalten.

->

Ohne die Über-/Unterspannungsschutze (wie es bei Noname-Netzteilen in der Regel ist), kann es also schnell zu einem Defekt kommen.

Ware von minderwertiger Qualität ist sehr häufig mit Spannungsschwankungen und zu hoher/niedriger Spannung gekennzeichnet.

-----------------------------

Wirkungsgrad :

Heutzutage ein immer wichtigerer Faktor. Ein Netzteil besitzt ein Input und ein Output. Der Input bezeichnet die Seite, auf der der Strom aus der Steckdose entnommen wird. Der Output jene seite, auf der der Strom wieder an die Hardware abgegeben wird. Das verhältnis Zwischen Input und Output beschreibt den Wirkungsgrad (O/I*100).

Betreibt man nun beispielsweise mit einem 300W Netzteil mit 80% Wirkungsgrad (der angegebene Wirkungsgrad beschreibt immer den Betrieb bei 50% Auslastung) ein System, das 250W unter Last verbraucht, so nimmt das Netzteil 312,5W aus der Steckdose.
Noname Netzteile sind in der Regel von deutlich minderer Effizienz (aufgrund der schlechten Qualität der verbauten Teile). So müsste ein gleichstarkes Noname-Produkt mit 60% Wirkungsgrad 416,6W aus der Steckdose entnehmen.

So kann man mit einem NT mit hohem Wirkungsgrad deutlich Strom sparen (das schont die Geldbörse). Zudem : Je höher der Wirkungsgrad, desto weniger Wärme entsteht auch. Das macht das Netzteil insgesamt strapazierfähiger/langlebiger.
Es ist auch besser diese 250W mit dem hochwertigen 300W NT mit 80% zu betreiben, als mit einem minderwertigen 400W NT mit 60%.
Denn es werden bei beiden nur 250W für den Output genutzt, aber unterschiedlich viel aus der Steckdose entnommen. Ein netzteil gibt immer nur soviel ab, wieviel die Hardware im PC auch benötigt. Überdimensionierte Netzteile sind von daher also sinnfrei.

Sie sind aber noch aus einem weiteren Grund sinnfrei :

Der Wirkungsgrad eines Netzteils ist nicht konstant.
Bei 50% Auslastung ist er am höchsten, bis zu 100% schwächt er aber wieder ein wenig ab. Bis zu 20% schwächt er ebenfalls ein wenig ab. Es lässt sich fast eine Gerade mit leichter Krümmung beschreiben, aber je nach Qualität des Netzteils ist diese Krümmung stärker/schwächer. Hierbei käme das 80plus-Zertifikat ins Spiel, aber dazu Später mehr.
Ab 20% und tiefer sinkt er sehr steil.

Hat man also nun ein 800W Netzteil mit 80plus Zertifikat verbaut, und das System befindet sich im Leerlauf (Beispielverbrauch 100W), befindet sich der Wirkungsgrad je nach netzteil beispielsweise nur noch bei rund 70% (von ursprünglichen 80%), da 100W/800W 12.5% Auslastung bedeuten (es befindet sich also in der Steilzone unterhalb 20% Auslastung). Es werden also vom Netzteil 143W verbraucht.
Bei gleichen Verhältnissen nur mit einem 300W Netzteil :
Es würden 125W verbraucht werden, da sich das Netzteil zu 100W/300W= 33% auslastet (und somit noch bei rund 80% Wirkungsgrad ist).
Man spart also immer ein klein wenig Geld Wink

Weiteres Manko bei Netzteilen mit hoher Leistung :

Strom erzeugt wie bekanntlich Wärmeenergie. Es ist also logisch, dass ein 800W NT für ein System mit max. 300W mehr Hitze erzeugt, da hier die Auslastung in Relation geringer und somit auch der Wirkungsgrad geringer ist.


Allgemein sollte man sich aber merken : Je stärker ein NT, desto stärker muss es auch gekühlt werden. Es kommt aber wie gesagt auf das verwendete System an, denn wenn das netzteil nicht ausgelastet wird, nimmt es auch weniger Strom auf und gibt auch nicht so viel Wärme ab.
Passen diese relationen aber (und das Netzteil wird hoch ausgelastet), wird auch eine stärkere Kühlung bei starken NTs benötigt.
Das bedeutet teurere Komponenten, da billige nicht so gut kühlen. Reichen auch teurere nicht ganz aus, muss ein stärkerer Lüfter her (es kann also unter umständen etwas laut werden).
Es kommt also immer darauf an : wenn die Kühlung nur so gerade ausreicht, wird der Lüfter immer lauter.
Dies ist aber bei hochwertigen NTs eher selten, denn hier ist die Kühlung meistens ausreichend, sodass der Lüfter sehr leise ist.
Bei billigen NTs ist die Kühlung meistens auch ausreichend, sodass sie mit leisen Lüftern arbeiten. Der Hintergrund ist aber wie erwähnt, dass die billigen NTs garnicht erst bis zu solch hohen Auslastungen kommen ohne ins Gras zu beißen. Würden sie zu solchen auslastungen kommen, würde deren verbaute Kühlung auch nicht mehr ausreichen.

PFC :
Die Leistungsfaktorkorrektur (PFC, Power Factor Correction oder Compensation) behebt (teilweise) die Störungen im Oberwellenanteil des Stroms. Es sollte eine Sinuskurve sein, allerdings sind kleinere Abstreicher zu entdecken, welche die Verlustleistung deutlich erhöhen.
Gute aktive PFCs erreichen einen Leistungsfaktor 0,95-0,99. Durch diese sind Netzteile erheblich leichter. Auftretende störende Hochfrequenzen werden herausgefiltert. Sie sind relativ teuer.
Passive PFCs erreichen nur einen Leistungsfaktor von 0,7-0,8. Sie sind zudem schwerer und besitzen keinen Filter, sodass teilweise störende Hochfrequenzen zu hören sind. Dafür sind sie relativ günstig, sodass sie in Billig-NTs sehr häufig Platz finden.

Die PFC trägt im Wesentlichen zum Wirkungsgrad bei.

80plus :

Wie oben bereits angesprochen, setzt das 80plus Zertifikat bei Netzteilen bei 20%,50% und 100% Auslastung einen Wirkungsgrad von mindestens 80% voraus.
Andernfalls wird dieses Zertifikat nicht verliehen.
Und zur Erinnerung : unter 20% Auslastung sinkt die Effizienz deutlich.

Hier der Wirkungsgrad im Verhältnis zur Auslastung bei einem 80plus Netzteil


Die vertrauenswürdigste Informations- bzw. Testquelle ist immer noch das offizielle Institut 80plus.org
Aussschließlich Netzteile die hier gelistet sind, besitzen auch bei 20%,50% und 100% eine Effizienz von mind. 80%

Awards
   



Man unterteilt noch einmal die 80plus Zertifikate :



          
« Letzte Änderung: 24.05.09, 13:42:05 von Mullmanu » Diesen Beitrag melden   Gespeichert

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Re: PC Konfigs (28.7.08),CPU-/VGA-/Gehäusekühler, Wissenswertes, SOS Erste Hilfe


Woran erkenne ich jetzt ein hochwertiges Netzteil ?

Wie man sicherlich bisher gelesen hat : Billig ist nicht immer auch gut

Wer also ein zuverlässiges Netzteil haben möchte, muss ein wenig mehr ausgeben, denn wie gesagt "Wer am Netzteil spart, hat selber Schuld."

Soll aber nicht gleich bedeuten, dass jedes teure Netzteil auch gut ist. Es geht aber zumindest schon mal in die Richtung Wink

Zu beachten ist also :

  • Bietet das Netzteil einen Großteil der wichtigsten Schutzfunktionen ?
  • Ist das Netzteil bei den Spannungen sehr stabil und weicht so wenig wie möglich von der Norm ab ?
  • Ist hochwertiges Material verbaut worden, sodass Langlebigkeit, Belastbarkeit und Stabilität gerantiert sind ?
  • Besitzt das Netzteil ein aktives PFC ?
  • Besitzt das Netzteil das 80plus Zertifikat bzw. hat es einen Wirkungsgrad von um die 80% ?
  • Ist es ausreichend gekühlt und ist der Lüfter angenehm leise ?

Da die meisten dieser Punkte nicht beim Kauf dabei stehen, ist es sehr hilfreich im Internet ein wenig nach ausgiebigen Tests zu suchen. Dort findet man alles was man braucht. Schutzfunktionen, Spannungen, Wirkungsgrad, Temperaturen und Lautstärke.
Sehr nützlich sind vor allem die Tests, welche zeigen, ob die Netzteile auch ihr Max-Output erreichen können und nicht schon bei der Hälfte schlapp machen.
Dauerhafter stabiler Betrieb wird dabei mit angesprochen.
Empfehlungen und Auszeichungen sprechen sich rum, also wie gesagt "Man muss nur suchen" Wink.

------------------------

Welches passt nun zu mir ?

Am besten man berechnet sich zuerst den Gesamtverbrauch des Systems unter Last aus. Das geht am einfachsten mit dem Energierechner von Meisterkühler

http://meisterkuehler.de/content/energierechner-fuer-computer-79.html

Hier wird mit den TDPs gerechnet, sie stehen für das theoretische Maximum, was eine Komponente unter Last benötigt.
Die heutigen CPUs in 45nm mit einer TDP von 65W verbrauchen deutlich weniger (etwa 40W).
Da dort von einem durschnittlichen Board ausgegangen wird (was rund 25W verbraucht), sollte man am ende noch 10-15W hinzurechnen, da die heutigen chips etwa 30-40W benötigen.

Hat man dies abgeschlossen, sollte man sich nach einem Netzteil umsehen, das mit diesem System unter Last möglichst zwischen 50% und 70% ausgelastet ist, denn dort ist wie erwähnt der Wirkungsgrad am größten.
Im Leerlauf sinkt die Auslastung auch somit niemals unter die 20% Senke und ist somit immer noch sehr nah beim Effizienzmaximum.
Überdimensionierte Netzteile lohnen sich wie ebenfalls erwähnt nicht in keinster weise.
Netzteile die mit 80% und höherer Auslastung zurechtkommen müssen, werden stärker strapaziert und das kürzt somit die Lebensdauer. Zudem produziert es dann viel Wärme und wird relativ laut.
Weiterhin sollte man immer ein wenig Luft nach oben lassen, da man gewisse Schwankungen im Verbrauch mit einberechnen sollte.

Man sollte darüber hinaus die +12V Gesamtschiene betrachten, da hier am Ende die CPU und Grafikkarte hängt. Sind diese besonders stromhungrig, muss die 12V Schiene das auch mitmachen. Von daher sollte man für ein aktuelles High-End-System mindestens 25A auf der 12V Gesamtschiene einplanen. 30A wären deutlich sicherer.
Bei Systemen des Mittelklasse-Segments reicht weniger, wie Netzteile in der 350W-400W region (mit mind. 18-22A auf +12V Gesamt).

Man sollte sich auch noch vor dem Kauf Gedanken machen, welche Stecker man überhaupt benötigt. Fehlen welche, müssen zusätzliche gekauft werden.

  
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Re: PC Konfigs (28.7.08),CPU/VGA/Gehäusekühler, Wissenswertes, SOS Hilfe, Netzteile


Empfehlungen :


Enermax :

Pro 82+ :

  • Überstromschutz (OCP)
  • Überspannungsschutz (OVP)
  • Unterspannungsschutz (UVP)
  • Kurzschlusssicherung (SCP)
  • Überlastungsschutz (OPP)
  • Überhitzungsschutz (OTP)

385W Modell

425W Modell

525W Modell
  • +12V Gesamt : 30A
  • aktives PFC
  • Sehr leise, kühl
  • Sehr stabile Spannungen
  • 80plus Report
  • +12V Gesamt : 33A
  • aktives PFC
  • Sehr leise, kühl
  • Sehr stabile Spannungen
  • 80plus Report
  • +12V Gesamt : 40A
  • aktives PFC
  • Sehr leise, kühl
  • Sehr stabile Spannungen
  • 80plus Report

Bei der "Modu 82+" Serie handelt es sich um Pro 82+ Produkte mit Kabelmanagement. Sie sind exakt baugleich. (Beim Modu gibt es kein 385W Modell.)
   



Be Quiet :

P7 Dark Power Pro :
E6 Straight Power :

  • Überstromschutz (OCP)
  • Überspannungsschutz (OVP)
  • Unterspannungsschutz (UVP)
  • Kurzschlusssicherung (SCP)
  • Überlastungsschutz (OPP)
  • Überhitzungsschutz (OTP)


  • Überstromschutz (OCP)
  • Überspannungsschutz (OVP)
  • Kurzschlusssicherung (SCP)
  • Überlastungsschutz (OPP)
  • Überhitzungsschutz (OTP)
  • Lastfreier Betrieb (NLO)
450W Modell
550W Modell
350W  |  400W  |  450W  |  500W |  550W  |
  • +12V Gesamt : 35 A
  • aktives PFC
  • Sehr leise, kühl
  • Sehr stabile Spannungen
  • Kabelmanagement
    80plus Report
  • +12V Gesamt : 44A
  • aktives PFC
  • Sehr leise, kühl
  • Sehr stabile Spannungen
  • Kabelmanagement
  • 80plus Report
  • 350W (+12V Ges 28A)  alle :
  • 400W (+12V Ges 32A)  aktives PFC
  • 450W (+12V Ges 36A)  sehr leise, kühl
  • 500W (+12V Ges 40A)  sehr stabile
  • 550W (+12V Ges 41A)  Spannungen
  • 80plus Reports


L6 Pure Power : 300W/350W Modell



wie E6 Serie (gleiche Schutzmechanismen/sehr leise/kühl/sehr stabile Spannungen/beide 80plus (Reports))
300er 21A +12V ges; 350er 25A +12V ges




Corsair :

VX Serie :
HX Serie :

  • Überstromschutz (OCP)
  • Überspannungsschutz (OVP)
  • Unterspannungsschutz (UVP)
  • Kurzschlusssicherung (SCP)
  • Überlastungsschutz (OPP)


  • Überstromschutz (OCP)
  • Überspannungsschutz (OVP)
  • Unterspannungsschutz (UVP)
  • Kurzschlusssicherung (SCP)
  • Überlastungsschutz (OPP)
450W Modell (auch als HX mit 80+ Bronze)
550W Modell
520W Modell
  • +12V Gesamt : 33A
  • aktives PFC
  • Sehr stabile Spannungen
  • leise
  • gute Eigenkühlung
  • 80plus Report
  • +12V Gesamt : 41A
  • aktives PFC
  • Sehr stabile Spannungen
  • leise
  • gute Eigenkühlung
  • 80plus Report
  • +12V Gesamt : 40A
  • aktives PFC
  • Sehr stabile Spannungen
  • leise, kühl
  • Kabelmanagement
  • 80plus Report

(VX : teilweise baugleich mit Seasonics S12II, ebenfalls ADDA lüfter)   (HX : baugleich zu den aktuellsten S12II)


CX Serie :
400W Modell
  • wie VX serie
  • +12V Gesamt : 30A




Seasonic

S12II Serie :

  • Überlastungsschutz (OPP)
  • Überspannungsschutz (OVP)
  • Kurzschlusssicherung (SCP)

380W Modell
430W Modell
500W Modell
  • +12V Gesamt : 27A
  • aktives PFC
  • leise, oberum leicht lauter , kühl
  • Sehr stabile Spannungen
    80plus Report
  • +12V Gesamt : 30A
  • aktives PFC
  • leise, oberum leicht lauter , kühl
  • Sehr stabile Spannungen
  • 80plus Report
  • +12V Gesamt : 34 A
  • aktives PFC
  • Sehr stabile Spannungen
  • leise, oberum leicht lauter , kühl
  • 80plus Report

M12II Serie = S12II Serie mit Kabelmanagement

(Persönliche Meinung : völlig überteuert, dafür dass die 12V schienen eher schwach im vergleich zu den anderen NTs bestückt sind, nur wenig schutzmechanismen vorhanden und die ADDA lüfter etwas hörbar sind. Zudem "nur" 80plus Normal)




Cooler Master :

Silent Pro :
Real Power :
Real Power Pro :

  • Überstromschutz (OCP)
  • Überspannungsschutz (OVP)
  • Unterspannungsschutz (UVP)
  • Kurzschlusssicherung (SCP)
  • Überlastungsschutz (OPP)
  • Überhitzungsschutz (OTP)


  • Überstromschutz (OCP)
  • Überspannungsschutz (OVP)
  • Unterspannungsschutz (UVP)
  • Kurzschlusssicherung (SCP)
  • Überhitzungsschutz (OTP)


  • Überstromschutz (OCP)
  • Überspannungsschutz (OVP)
  • Unterspannungsschutz (UVP)
  • Überlastschutz (OPP)
  • Kurzschlusssicherung (SCP)
  • Überhitzungsschutz (OTP)

500W Modell
520W Modell
360/400/460W

  • +12V Gesamt : 34 A
  • aktives PFC
  • Sehr leise, kühl (135mm fan)
  • Sehr stabile Spannungen
  • Kabelmanagement
  • 80plus Report

  • +12V Gesamt : 34 A
  • aktives PFC
  • leise, kühl
  • Sehr stabile Spannungen
  • Kabelmanagement
  • 80plus Report

  • +12V Gesamt : 24/25/32 A
  • aktives PFC
  • sehr leise, kühl
  • Sehr stabile Spannungen
  • Kabelmanagement
  • reports siehe 80plus.org





OCZ :

ModXStream Pro :

  • Überstromschutz (OCP)
  • Überspannungsschutz (OVP)
  • Kurzschlusssicherung (SCP)

400/500W

  • +12V gesamt : 31/36A
  • aktives PFC 
  • leise und kühl (140mm fan)
  • Sehr stabile Spannungen
  • Kabelmanagement
  • deutlich hochwertiger als SXStream
  • 80plus Report

         
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Lisaa Online
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Re: PC Konfigs (28.7.08),CPU/VGA/Gehäusekühler, Wissenswertes, SOS Hilfe, Netzteile


Silent Guide

(Was tun, wenn der PC zu laut ist)


Welche Komponenten verursachen Lärm?
Alle bewegten Teile im PC verursachen Lärm. Das sind insbesondere die zur Kühlung der Hardware nötigen Lüfter und die Festplatten. Man unterscheidet zwischen Luft- und Körperschall. Luftschall sind die Geräusche, die direkt von Lüftern und Festplatten abgegeben werden: Motoren- und Lagergeräusche sowie die Bewegung der Luft. Nicht zu unterschätzen ist auch der Körperschall; dieser entsteht durch Schwingungen und Vibrationen, die an das Gehäuse abgegeben werden, das dadurch wie ein Resonanzkörper wirkt und zusätzlich Lärm verursachen kann.

Was kann man dagegen tun?
Die Kunst ist, den besten Kompromiss zwischen Geräuschentwicklung und Kühlleistung zu finden. So wenig Lüfter wie möglich aber so viele wie nötig einzusetzen. Ein optimales Kühlkonzept beinhaltet einen kontinuierlichen Luftstrom von vorn unten nach hinten oben durch das Gehäuse. So liegen alle wichtigen Komponenten im Luftstrom und werden gekühlt.
Je nach verbauter Hardware kann es bereits ausreichen, 2 aktive Lüfter im System zu haben. Einen für die CPU und einen Gehäuselüfter hinten unter dem Netzteil.
Für die besten Ergebnisse sollte man schon beim Kauf auf Komponenten achten, die sich gut kühlen lassen. Aber auch in einem fertigen System kann man etwas tun. Dabei gilt aber: immer die Temperaturen beobachten! Zu hohe Temperaturen können zu Abstürzen oder gar der Beschädigung einzelner Komponenten führen. Egal ob ein bestehendes System leiser machen oder den neuen PC von Anfang an planen: nachfolgend ein paar Tipps, was bei der Auswahl der Komponenten zu beachten ist.

1. Lüfter
Die optimale Auswahl und Platzierung von Lüftern ist die wichtigste Aufgabe. Es wird empfohlen, möglichst große Lüfter zu verbauen (120mm). Diese sind im Verhältnis zur Luftförderleistung leiser als kleinere Modelle und die erzeugten tieferfrequenten Geräusche werden von den meisten Menschen als angenehmer empfunden. Es sollte also bei der Auswahl der Komponenten darauf geachtet werden, dass sich 120mm-Standard-Lüfter überall dort verbauen lassen, wo ein Lüfter notwendig ist. Empfehlenswert sind z.B. Noiseblocker Multiframe oder Scythe S-Flex.
Für den Einsatz auf CPU- und Grafikkartenkühlern reichen in der Regel die langsam drehenden Modelle aus, als Gehäuselüfter sollten eher die leistungsstärkeren Varianten gewählt werden um genügend Reserven zu haben. Alle Lüfter lassen sich bei Bedarf in der Drehzahl regulieren um Lautstärke und Temperaturen auf die eigenen Bedürfnisse abzustimmen.
Die Montage sollte zur Vermeidung von Körperschall wenn möglich mit Gummientkopplern erfolgen.
Ausführlichere Infos zu Gehäuselüftern weiter oben in diesem Guide

2. Lüftersteuerungen
Die meisten modernen Mainboards besitzen integrierte Lüftersteuerungen, die die Drehzahlen der verbauten CPU- und/oder Gehäuselüfter automatisch anpassen. Wenn solche Regelungen nicht vorhanden sind oder nicht wie gewünscht funktionieren, kann man mit externen Lösungen nachhelfen.
Die einfachste Variante ist die Begrenzung der Spannungen. Dann drehen die Lüfter langsamer und sind leiser. Außerdem eine sehr günstige Lösung, entsprechende Adapter für 5V und 7V gibt es bereits für wenige Euro.
Mehr Kontrolle bieten Regelungen mit nach außen geführten Drehknöpfen. Dadurch können die Lüfter in einem gewissen Drehzahlbereich stufenlos eingestellt werden um z.B. auf hohe Umgebungstemperaturen etc. reagieren zu können. Die Regelung wird dabei zwischen Stromquelle/Mainboard und Lüfter gesteckt, der Drehknopf kann z.B. in einer nicht benötigten Frontblende montiert werden. Kostengünstig und effektiv: die Empfehlung der Redaktion.
Weiterhin gibt es temperaturabhängige Regelungen, die mit eigenen Temperaturfühlern individuell auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt werden können. Oder aber Kombinationen aus manueller Kontrolle und automatischer Regelung. Einige Beispiele:
http://www.ichbinleise.de/Regelungen/ichbinleise/MR-Varioregelung::334.html .
http://www.ichbinleise.de/Regelungen/ichbinleise/ichbinleise-Controller-TRX::915.html .
http://www.ichbinleise.de/Regelungen/mCubed/Steuerungen/T-Balancer-bigNG::2527.html


3. Gehäuse
Ein solides, schweres Gehäuse mit guter Verarbeitung sollte die Basis jedes leisen PCs sein. Dabei gilt: je dicker das verwendete Material desto unanfälliger ist das Gehäuse gegen Schwingungen und Vibrationen (Körperschall). Gehäuse aus Stahlblech sind dabei besser geeignet als solche aus Aluminium. Auch die in Moddingkreisen beliebten Plexiglasscheiben können das Geräuschverhalten negativ beeinflussen.
Schalldämmmatten - ja oder nein?
Man sollte sich von dem Gedanken verabschieden, dass solche Dämmmatten jegliche Geräusche absorbieren und der PC danach sehr viel leiser ist. Dennoch können solche Matten sinnvoll sein. Sie tragen dazu bei, dass das Gehäuse unempfindlicher gegen Körperschall wird und dämpfen insbesondere die von vielen Menschen als störend empfundenen hochfrequenten Geräusche. Dabei sollte jedoch auf eine feste Montage im Gehäuse (z.b. selbstklebende Matten) und geeignete Materialien geachtet werden. Basteleien mit Teppichresten oder Korkplatten sind nicht zu empfehlen. Besser sind spezielle Produkte, die nicht nur gute Dämmeigenschaften besitzen sondern auch in Sicherheitsfragen (Feuerfestigkeit, etc.) auf die Anforderungen für den Einsatz in PC-Gehäusen zugeschnitten sind. Wichtig ist hier, soviele Flächen wie möglich mit den Matten zu versehen, dabei jedoch ausreichend Öffnungen für die Be- und Entlüftung freizulassen. Empfehlenswert: Matten von MR Comtech. Erhältlich auch schon vorkonfektioniert für viele beliebte Gehäusemodelle.

4. Netzteil
Wichtig ist ein hochwertiges, effizientes Netzteil. Je höher die Effizienz desto weniger Energie geht beim Transformationsprozess in Form von Wärme verloren und desto leiser lässt sich ein Netzteil kühlen. Alles wissenswerte über Netzteile sowie Produktempfehlungen gibt es weiter oben in diesem Guide
Wem das nicht reicht, kann auf ein passives Modell zurückgreifen. Diese haben keinen Lüfter verbaut und können somit als geräuschlos bezeichnet werden. Zu beachten ist hierbei aber: In einem normalen (ATX-)Gehäuse trägt das Netzteil zur Entlüftung des Gehäuses bei. Passiv gekühlte Netzteile können dies nicht leisten, das sollte bei der Auswahl und Montage der Gehäuselüfter berücksichtigt werden.
Als Alternative können Semi-passive Netzteile angesehen werden, deren Lüfter nur bei Überschreiten einer Temperaturschwelle zugeschaltet wird. Diese Technik, die zum Beispiel in Netzteilen der Nesteq ASM-Serie eingesetzt wird, bietet überwiegend lautlosen Betrieb mit ausreichend Reserven für heiße Sommertage oder ausgiebige Spiele-Sessions. Einige Empfehlungen:
NesteQ ASM (Semi-passiv)
Amacrox Calmer (lüfterlos)


5. CPU-Kühler
Der wahrscheinlich auffälligste Kühler im PC. Hier gilt: Bigger is better. Je größer die Oberfläche des Kühlkörpers, desto mehr Wärme kann an die Luft abgegeben werden. Das bedeutet langsamerer Luftstrom und somit leisere Kühlung. Dazu sollte darauf geachtet werden, dass sich ein beliebiger 120mm-Lüfter an dem Kühler montieren lässt. Dadurch kann der Lüfter bei Bedarf gegen ein leiseres Modell ausgetauscht werden, dies ist bei Modellen mit integrierten Lüftern nicht möglich. Empfehlenswert sind zum Beispiel Scythe Mugen, Noctua NH-U12P, EKL Alpenföhn Groß Clockner oder vergleichbare.

6. Mainboard
Moderne Mainboards sind eigentlich alle passiv gekühlt. Aktive Chipsatzkühler sind oft sehr laut, können (und sollten) aber problemlos ausgetauscht werden. Empfehlenswert: Zalman ZM-NBF47, EKL Alpenföhn Ötzi, Noctua NCU-6.

7. Grafikkarte
Grafikkarten gehören zu den größten Krachmachern in PCs weil sie in Punkto Wärmeentwicklung aktuellen CPUs in nichts nachstehen, der Platz für die Kühlung aber sehr begrenzt ist. Hier ist dringendst zu empfehlen, schon beim Kauf ein passiv gekühltes Modell zu wählen. So kann man sichergehen, dass die Kühlung ausreichend ist; außerdem ist kein Umbau nötig, so dass auch die Garantie erhalten bleibt.
Ist die (laute) Karte ersteinmal gekauft ist aber noch nicht alles verloren. Für viele Karten gibt es passive Lösungen zum Nachrüsten. Empfehlenswert sind hier z.B. der Thermalright HR-03 GT, Auras Fridge JES-988 oder Arctic Cooling Accelero S1 Rev.2. Wenn die Kühlleistung nicht ausreicht (Temperatur beobachten!) lassen sich die Modelle auch mit langsam drehenden, leisen Lüftern nachrüsten. Es sollte unbedingt auf die Kompatibilitätslisten des Herstellers geachtet werden; nur für dort aufgeführte Grafikkarten sollte der jeweilige Kühler verwendet werden.

8. Festplatten
Festplatten leiser zu machen ist eine der anspruchsvolleren Aufgaben, weil diese nicht nur Lauf- und Zugriffsgeräusche (verursacht durch den Motor und die Bewegungen des Lese-Schreibkopfes) sondern auch Körperschall (auf das Gehäuse übertragene Vibrationen) erzeugen. Es gibt verschiedene Ansätze, mit diesem Problem umzugehen. Eine Möglichkeit sind reine Entkopplungslösungen, die auf die Verringerung von Körperschall abzielen. Diese HDD-Entkoppler gibt es in allen denkbaren Variationen. Beispiel: http://www.ichbinleise.de/Zubehoer/HDD-Zubehoer/HDD-Daemmung/mCubed-Silent-Brackets-transparent::1856.html
Besser sind jedoch sogenannte Festplattenboxen. Diese umschließen die Platten komplett und filtern so einen Großteil der Lauf- und Arbeitsgeräusche. Empfehlungen: Xilence HD-Kühler, silentmaxx-HD-Dämmung Rev. 2.0 oder Scythe Quiet Drive SQD-1000.
Beide Lösungen sind jedoch problematisch: Die Festplatten passen nicht mehr in die gewohnten 3,5" Einbauschächte sondern müssen in 5,25" Schächten montiert werden. Dies hat zur Folge, dass (neben eventuellen Platzproblemen bei nicht ausreichend vorhandenen 5,25" Schächten) die Festplatten aus dem Luftstrom genommen und möglicherweise nicht mehr ausreichend gekühlt werden. Mit ein wenig handwerklichem Geschick und ein paar Lochblechen kann man aber auch dieses Problem lösen.
 
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Lüfterkonstellationen


Habe mir gestern mal die Mühe gemacht, und habe bei mir verschiedene Lüfterkonstellationen im Gehäuse getestet, um mal zu verdeutlichen was Gehäuselüfter (und in welchen Positionen) überhaupt bringen. viele unterschätzen leider die große Wirkung.

Testsystem :
(nur relevante Daten)

Athlon 64 3200+ Manchester @ 2Ghz (mit Cool n Quiet)
Asrock 939Dual-SATA2
Asus V9999GT 128 (6800GT)
WD3200AAKS (Systemplatte) + WD2500KS
420W Netzteil mit 80mm Fan (Thermosensor-gesteuert)

Lüfter in der Front : Noiseblocker XL2 (120mm) @ 12V (98 m³/h)
Lüfter im Heck und Seite : MS-Tech 80mm silent @ 12V (fördervolumen auf 25-30 m³/h geschätzt)
CPU-Kühler : AMD Boxed (Topdown) @ 12V
GPU-Kühler : mit Zalman VF700CU @ 5V
verwendete Paste : Arctic Silver 5

   

Anmerkung : Bilder sprechen mehr als Worte Wink
Vermutung : Heckfan kann nicht ganz so viel rausblasen wegen der Lüfterblende

Hier spielen 3 80mm gegen 1 starken 120mm fan. Das sollte sich eigentlich relativ gut ausgleichen. In den meisten Testkonstellationen kommt aber mehr Luft rein als raus, es entsteht ein Überdrück im Gehäuse -> die Luft sollte sich eigentlich stärker hinauspressen

Vorgehensweise:

Von der WD3200AAKS wird der Windows-Media-Player mit einer Mp3 im Hintergrund laufengelassen. das lastet die CPU und die platte schon mal ein wenig aus.
Szenario : Counterstrike 1.6 (auf WD2500KS) in 800x600 8xAA 16xAF; Spectator von 6 vs 6 Bots auf cs_assault wird jeweils 20-30 Minuten laufengelassen. Danach erfolgt eine kurze Abkühlphase um eventuellen Hitzestau für den nächsten Test so gut es geht auszuschließen.

Testkonstellationen :

  • Frontfan reinblasend, Heck- und Seitenfan rausblasend
  • Frontfan reinblasend, Heckfan rausblasend, Seitenfan reinblasend
  • Frontfan reinblasend, Heckfan rausblasend
  • Frontfan reinblasend
  • Heckfan rausblasend
  • Ohne Gehäuselüfter
  • Ohne Gehäuselüfter und Seitenwand offen

Testergebnisse:

   

   

Analyse :

Bild 2: Man sieht deutlich : Wer keine Gehäuselüfter hat, für den lohnt es sich die Seitenwand offen zu lassen. Allerdings werden die HDDs etwas wärmer (vermutlich weil bei geschlossener Wand der Netzteilfan für einen gewissen Windzug bei den HDDs sorgt).
Während des Tests mit der geschlossenen Seitenwand merkte man, wie sich nach und nach der Thermofan des Netzteils immer schneller drehte. Hinten kam auch heiße Luft heraus.
Nach 30min wurd die Seitenwand geöffnet, mir kam ein kleiner Hitzeschwall entgegen. Man merkte schnell wie sich der Thermofan vom Netzteil langsam wieder beruhigt hat.
Nicht jedes Netzteil hält viel hitze aus. Ist es hier allein für den Hitzeabtransport zuständig, kann es passieren dass es sich verabschiedet (ist aber selten).
Deutlich wird hier, es bringt mehr einen anständigen Luftstrom zu haben als keine Lüfter und eine offene Wand.

Bild 1 zeigt : Es lohnt sich einen optimierten Luftstrom aus Front- und Hecklüfter zu verbauen.
Ist nur der Heckfan verbaut, sind überall die Temperaturen ein wenig höher, aber vor allem bei den HDDs (da hier der Frontlüfter nicht mehr durchpustet).
Es fällt jedoch auf, dass der Chipsatz des Boards ein wenig kühler wird (vermutlich weil die Abwärme der HDDs nicht so in Richtung Chipsatz geblasen wird).
Ist nur der Frontlüfter verbaut, sind die HDD Temperaturen wieder deutlich geringer. Im Vergleich zu "Front & Heck verbaut" sind die Temperaturen insgesamt jedoch etwas höher, da hier nicht so viel Hitze abtransportiert wird.
In diesem Fall lohnt es sich jedenfalls mehr einen starken 120mm Frontfan zu verbauen, als nur einen silent 80mm fan für´s Heck zu haben. Vermutlich würde dies ganz anders ausfallen, wenn man einen 120mm Heckfan und vor allem ein Netzteil mit 120mm fan der im Netzteilboden sitzt hat.

Bild 3 : Schafft man ein einigermaßen ausgeglichenes Verhältnis zwischen Frischluft und abtransportierter Luft, dann ist dies deutlich besser als wenn von der Seite ebenfalls Frischluft reinkommt anstatt Wärme hinaus. Hätte man hier wieder ein Netzteil mit 120mm fan und einen 120mm fan im heck, würde es auch deutlich anders ausfallen.
Hier fällt auf, dass die CPU jedoch vom reinblasenden Seitenfan profitiert, da ein Topdown-Kühler verbaut wurde.

Fazit :

Vor allem auch durch Bild 4 sollte deutlich werden, dass es sich am meisten lohnt, eine ausgeglichene Luftzirkulation im Gehäuse zu schaffen (Im Grunde ist es effektiver mehr Luft raus als rein zu fördern, da durch rausgetragene Luft ein unterdruck entsteht der ohnehin Frischluft nach sich zieht). Dies bringt sogar deutlich mehr als wenn man keine Lüfter hat und die Seitenwand offen lässt (Selbst 1 80mm Heckfan ist besser als ein offenes Gehäuse : das liegt daran, dass bei einer Zirkulation Frischluft ins Gehäuse kommt). In letzterem Fall ist es jedenfalls besser die Seitenwand offen zu lassen.
Steht jemand vor der Wahl ob er noch einen zusätzlichen Seitenlüfter einbauen soll, dann sollte der Fan wenn möglich rausblasend angebracht werden. Dies verbessert die Kühlleistung nochmal ein Stück. Ein reinblasender Seitenfan ist zwar auch besser als nur Heck- und Frontfan, jedoch schlechter als wenn dieser herausbläst. 
Das kann bei mir jetzt aber auch ein sonderfall sein, da hinten eher schwache und vorne ein starker Lüfter sitzt. Da müsste man bei einem Seitenlüfter eben schnell selbst testen was besser ist. Front- und Hecklüfter bleiben jedenfalls wie sie´s sollen Wink 
« Letzte Änderung: 11.05.09, 17:17:12 von Mullmanu » Diesen Beitrag melden   Gespeichert

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Re: Ratgeber : PC Konfigs (5.3.09),CPU/VGA/Case-Kühler,Netzteile,vieles mehr


Wärmeleitpaste auftragen/erneuern


Nach einer bestimmten Zeit bemerkt man, dass die Temperaturen (sei es von der CPU oder der GPU) immer höher werden, obwohl sich die äußeren Umstände sich nicht verändert haben. Das mag in den meisten fällen daran liegen, dass die Wärmeleitpaste eventuell schon zu alt ist, somit anfängt zu bröckeln und ihre Wirkung zu verlieren.
Dem kann man ganz leicht Abhilfe schaffen, indem man sich für ein paar € neue Paste kauft.
Keine Angst, das Wechseln der Wärmeleitpaste ist einfacher als manch einer denkt....

Zuerst gilt es den Kühler zu entfernen. Dazu müssen erst die Klammern oder Pushpins (jenachdem) gelöst werden.
Jetzt muss man aufpassen. Sollte der Kühler sich nicht anheben lassen, klebt er vermutlich an der CPU fest. Wendet man jetzt Gewalt an, kann man unter Umständen die CPU aus dem Sockel ziehen, was im schlimmsten Fall ein Verbiegen der Pins zur Folge hat. Sollte dies einmal passieren, lassen sie sich wieder geradebiegen, sollten sie allerdings abbrechen, kann man die CPU quasi vergessen.
Von daher : CPU vor dem Wechsel ordentlich aufheizen mit dem Tool "Prime95", dann sollte die Paste ein wenig schmieriger sein und der Kühler sollte sich lösen lassen.

Dann sollte man am besten die CPU aus dem Sockel holen. Dazu den kleinen silbernen Stift nach oben drücken bis etwa 90°


CPU und Kühler sehen jetzt in etwa so aus

 

Jetzt müssen die alten Reste entfernt werden. Dazu benutzbare Mittel wären : Isopropanol, Nagellackentferner, Feuerzeugbenzin, Alkohol oder gar ein wenig Schmierseife.

Dabei sollte man aufpassen dass bei der CPU ausschließlich die Oberfläche in Kontakt kommt. Man nehme zum Entfernen, Polieren und Trocknen etwa Toilettenpapier oder antistatische, fusselfreie Haushaltstücher.
CPU- und Kühler-Oberfläche sollten wenn möglich sehr sauber sein (d.h. keine Pastenrückstände, Fussel oder Fettflecken).

Kommen wir zum Auftragen der neuen Paste :
Hierbei gilt -> weniger ist mehr
Die Paste sollte nur hauchdünn aufgetragen werden, sie dient schließlich als Lückenfüller. Trägt man zu dick auf, kommt es zum Wärmestau

Solch ein Klecks in der Mitte reicht in der Regel völlig aus

Zum Verstreichen nimmt man sich entweder eine alte Telefon-/Kreditkarte (wie auch immer) oder ein dünnes Stück Pappe und verteilt nun die Paste gleichmäßig dünn auf dem Heatspreader
 

Nun setzt man die CPU wieder in den Sockel und drückt den silbernen Stift wieder bis ganz nach unten. Dann setzt man den Kühler wieder auf die CPU und verankert ihn wieder mittels Klammern oder Pushpins.

Eine weitere Methode wäre, die Paste nicht zu verteilen, sondern den Kühler direkt auf diesen Punkt zu setzen und ein wenig zu drehen (nur 2° links/rechts, sonst zerkratzt man den Heatspreader). Kühler danach natürlich drauf lassen.
das Resultat sähe ungefähr so aus

Diese Methode soll angeblich die Bildung von Luftbläschen reduzieren, in der Praxis kann man allerdings keinen Unterschied ausmachen.

Man sollte es mit der Paste allerdings nicht übertreiben
 
es gibt genug Pasten die elektrisch leitend sind. kommt davon etwas auf diverse Hardwareteile, könnte das böse enden

--------------------------------------------------

 


Es ist gar nicht immer von Nöten einen neuen CPU Kühler zu kaufen, oft kann es Wunder bewirken, auf eine effizientere WLP umzusteigen. So macht man aus manch Kühlschlappi einen durchaus akzeptablen Kühler.

Allerdings hängt die tatsächliche Wirkung stark vom Auftragen der Paste, aber auch von der Oberfläche der CPU ab. Ist letztere ohnehin schon sehr glatt, dürfte man kaum unterschiede zwischen den Pasten bemerken.
Weiterhin gibt es Pasten, die ihre Wirkung erst nach 48h oder mehr entfalten.
Außerdem spielt auch das Alter der alten Paste eine große Rolle.
« Letzte Änderung: 05.05.09, 00:44:24 von Mullmanu » Diesen Beitrag melden   Gespeichert

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Re: Ratgeber : PC Konfigs (5.5.09),CPU/VGA/Case-Kühler,Netzteile,vieles mehr


Prozessoren übertakten für Einsteiger


Wem es an Rechenleistung fehlt, muss nicht immer gleich eine stärkere CPU kaufen. Mehrleistung kann jeder zum Nulltarif bekommen. Wie das geht ? Durch Overclocking (Übertakten) der CPU.
Beim Übertakten lässt man (wie der Name schon verrät) seine CPU über den Normaltakt laufen. Dadurch lässt sich mehr Rechenleistung erzielen. Hört sich relativ einfach an, ganz so einfach ist es aber dann doch wieder nicht, denn es gibt gewisse Aspekte zu beachten.
Im folgenden wird nun möglichst kurz, aber dennoch ausführlich genug geschildert, was man beim OC alles zu beachten hat, sodass auch Einsteiger es verstehen.

  • Intel Prozessoren von Celeron bis Core 2 Quad übertakten (folgt direkt)
  • Intel Core i7 übertakten (in Bearbeitung)
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Bei älteren Modellen (Athlon XP, Duron, Pentium 3 etc) mögen die Nutzer bitte googlen  Wink




Wichtig : Folgender Abschnitt gilt für :


Celeron (Netburst), Celeron D, Celeron Core, Celeron Dual Core
Pentium 4 (Extreme Edition), Pentium D, Pentium Dual Core
Core 2 Duo, Core 2 Quad, Core 2 Extreme


Achtung : Beim Übertakten verfällt die Garantie !
Durch Spannungserhöhung reduziert sich die Lebensdauer der CPU.
Es wird keine Haftung für eventuelle Schäden übernommen !


Ein bisschen Theorie

Der Zusammenhang zwischen CPU, RAM und Mainboard sieht wie folgt aus.
Jedes Board arbeitet mit einem bestimmten Referenztakt. Der vorliegende Referenztakt hängt von der verbauten CPU ab. Mit diesem Referenztakt werden auch CPU, RAM und die Northbridge (NB) des Boards angesprochen (die Southbridge zwar auch, die ist jetzt aber für das OC eher zweitrangig; genauer Zusammenhang : klick). Dabei hat jedes dieser Dinge einen eigenen Multiplikator/Teiler um einen Effektivtakt zu erreichen.

Ein Intel Core2Duo E6600 z.B. arbeitet mit einem Referenztakt von 266 Mhz. Durch einen Multiplikator von 9x ergibt sich ein Effektivtakt von 2400 Mhz.
Die Northbridge des Boards arbeitet jetzt ebenfalls mit diesen 266 Mhz. Durch einen eigenen, nicht änderbaren Multi von 4x ("quadpumped") wird hier ein effektiver Bustakt von 1066 Mhz erreicht.
Bei der Southbridge ist es hier das selbe Spiel. Daher beachten wir weiterhin nur die Northbridge.
Hat man zB. DDR2 800 speicher verbaut (arbeitet normal mit 200 Mhz Referenztakt; durch die doppelte Datenrate und 2 I/O Module wären das 800 Mhz effektiv; wir rechnen aber jetzt mit dem Takt von 1 Datenrate, also 400 Mhz), tritt ein Ramteiler ein, damit der Ram von 266 Mhz Referenztakt auf 400 Mhz laufen kann. Dieser Teiler wäre 266:400

CPU-Takt : Referenztakt*CPU-Multi
Ramtakt : Referenztakt/Ramteiler
Ramteiler : Verhältnis Referenztakt:Ramtakt
Bustakt : Referenztakt*4

Beispielsweise durchgerechnet für den E6600 mit DDR2 800

CPU-Takt : 266 Mhz * 9 = 2400 Mhz
Ramtakt : 266Mhz / (266/400) = 400 Mhz (800 effektiv)
Ramteiler : 266:400
Bustakt : 266 Mhz * 4 = 1066 Mhz

Wie oben erklärt, hängen CPU, Ram und der Bustakt vom Referenztakt ab. Ein Übertakten der CPU erreicht man also nur, indem man den CPU-Multi erhöht oder den Referenztakt anhebt.
Der CPU-Multi ist allerdings nicht höher einstellbar als im Normalbetrieb (Ausnahme : Extreme Editions). Kann man ihn doch erhöhen, so wird nur die CPU übertaktet (die Spannung muss allerdings auch ab einem bestimmten Takt erhöht werden). Sie wird dabei genauso strapaziert als wenn man per Referenztakt übertaktet.
Beim Erhöhen des Referenztaktes erhöht man auch Ram- und Bustakt.

CPU, Ram und Northbridge haben jeweils eine eigene Betriebsspannung (Vcore, Vmem, Vmch).
Wichtig ist : Erhöht man die Rechenleistung, benötigen die Komponenten mehr Strom. Dazu muss die Spannung ab gewissen Taktraten erhöht werden.
Bei aktuellen CPUs in 65nm Verfahren sollte bei Luftkühlung eine Vcore von höchstens 1,45V gewählt werden, mehr machen die meisten Kühler nicht mit. Bei CPUs in 45nm sollte man nicht höher als 1,3625V gehen. Bei älteren CPUs gibt es wesentlich höhere Spannungen (aufgrund größerer Strukturbreite), aber auch die haben ihre Grenzen
Bei der Vmem sollte man nicht über 2,21V gehen.
Bei der Vmch ist es je nach Chipsatz unterschiedlich.

Bei einem erhöhten Stromverbrauch muss man auch einkalkulieren, dass das Netzteil noch ausreichend Strom liefern kann. Würde die Auslastung des Netzteils in Bereichen von 70% und mehr liegen, sollte man nicht zu Billignetzteilen greifen, denn hier kann den Geräten schnell die Puste ausgehen. Außerdem ist es wichtig, eine ausreichend starke 12V Schiene zu besitzen (für weitere Infos siehe im Abschnitt "Netzteile" weiter oben).

Durch eine erhöhte Verlustleistung steigt auch die Temperatur der Geräte. Man sollte also für eine ausreichende Kühlung sorgen. Jede CPU darf eine bestimmte Temperatur erreichen, bevor das System notabschaltet. Sollte man zu hohe Temperaturen auf Dauer haben, kann die CPU Schäden davontragen.
Eine genaue Liste für die Maximaltemperaturen findet man hier
http://processorfinder.intel.com/
Die Angaben betreffen die TCase (Oberfläche der CPU). Man sollte also schon mit den Kerntemperaturen (Tcore) nicht nah an diesen Wert gelangen. Am besten ist, man hört mit dem OC langsam auf, wenn die Kerntemperaturen über 65°C steigen. Wer von Anfang an hohe Temps hat, lässt das OC besser bleiben.
Ebenfalls ist hier gelistet, in welchem Spannungsbereich man die CPU maximal fahren sollte.
Weiterhin sollte man seinen Chipsatz kühl halten. In der Regel sollten es nicht mehr als 40-45°C sein. Gewisse Nforce Chipsätze werden aber deutlich wärmer.

Man sollte weiterhin bedenken, dass sich nicht jedes Board zum Übertakten eignet. Es gibt wesentliche Qualitätsunterschiede auf den Brettern, die das maximal mögliche Potenzial eingrenzen. Aktuellere Chipsätze eignen sich gut für´s Übertakten, ältere wie z.B. der P31 machen meistens schon etwas tiefer Schluss (entweder beim Bus- oder Referenztakt, oder gar wegen der Spannung).
Boards aus Fertigrechnern haben meist die OC-Optionen gesperrt.
Außerdem ist jede CPU unterschiedlich gut zu übertakten. Auch hier gibt es Qualitätsunterschiede in der Fertigung. Man sollte aber auf jeden fall darauf achten, dass man möglichst die neueren Steppings/Revisionen erwischt.


Und los geht´s

So, nun genug mit der Theorie und frisch ans Werk.

Zuerst einmal sollte man sich folgende Programme besorgen :

Core Temp, CPU-Z, Prime95

Mit Core Temp überprüfen wir stets unsere Kerntemperaturen und mit CPU-Z überprüfen wir die Taktraten von CPU,Ram und Bus.
Prime95 ist eine Stabilitätsprüfsoftware, die Fehler meldet wenn die CPU instabil arbeitet.

Wir machen uns den Ramteiler zu Nutzen, um den Ram beim OC als mögliche Fehlerquelle auszuschließen, und um ihn nicht zu belasten. Im Klartext : Der Ram sollte innerhalb seiner Spezifikationen bleiben.
Dazu gehen wir ins BIOS, wo sich je nach Board folgende Optionen bieten können :

  • Man kann die Ramgeschwindigkeit wählen : DDR266/333/400 etc, DDR2 533/667/800 etc sind möglich (je nach board). Dadurch ändert man den Ramteiler
  • Man kann einen Rammulti wählen : In Kombo mit dem Referenztakt kann man die Geschwindigkeit exakt selber festlegen
  • Als Zusatz kann der resultierende Ramtakt angezeigt werden

Wir bleiben am Beispiel Core2Duo E6600 mit DDR2 800

Stellen wir im BIOS jetzt DDR2 533 ein, ergäbe sich ein Teiler von 266:266 (also 1:1). Erhöhen wir jetzt den Referenztakt um 1 Mhz, steigt auch der Ramtakt um 1 Mhz (effektiv 2). Man kann also den Referenztakt auf bis zu 400 Mhz setzen, ohne dass der effektive Ramtakt über 800 Mhz (außerhalb seiner Spezifikation) läuft.
Hier erkennt man, dass es sich in der Hinsicht lohnt, schnellere Rams zu kaufen. Hätten wir von Anfang an nur DDR2 533 verbaut (und könnten dies nur als Minimum setzen), hätte man nicht mit dem Ramteiler arbeiten können und mit dem Übertakten der CPU wäre man nicht weit gekommen (da der Ram nicht weit über seinen Spezifikationen läuft; dies variiert je nach Ram).

Nun etwas wichtiges : Die slots für AGP/PCI/PCIe hängen auch mit einem Teiler am Referenztakt. man sollte die Werte daher vor dem OC fixen (33 Mhz PCI, 66 Mhz AGP, 100 Mhz PCIe).
Außerdem sollten C1E und EIST (Stromspartechniken) deaktiviert werden. Das Problem ist : Die Techniken stellen beim Stromsparen bestimmte Spannungen und Multis für die CPU ein. Hat man die CPU aber jetzt auf einen wesentlich höheren Takt gebracht, wäre beim Stromsparen die von den Techniken eingestellte Spannung zu niedrig, und das führt zu Instabilität oder im Ernstfall zu einem Defekt.
Weiterhin sollte man das Spread Spectrum deaktivieren (klick)

Jede CPU hat ihre eigene Standardspannung. Wir stellen die Vcore im BIOS auf "Auto" und schauen dann mit CPU-Z bei wieviel Volt unsere Standard Vcore steht.
Dieser Wert wird jetzt im BIOS eingestellt (am besten einen kleinen Schritt mehr, da viele Boards einen gewissen Vdroop haben). Auf keinen Fall "Auto" lassen, denn sonst erhöht das BIOS die Spannung selber zu stark.
Mit diesem eingestellten Wert eben Mit Prime95 einen 20-30 minütigen "Small FFTs" Test machen, kommt kein Fehler, ist die Spannung ok.
Es kann auch sein, dass wenn man von "Auto" auf "Manuell" stellen kann. In dem Fall ist die angezeigte Spannung schon die richtige.

Schritt 1
Nun erhöhen wir den Referenztakt in kleinen Schritten. Wir fangen mit 10 Mhz mehr an. (ergibt für die CPU 276*9=2484 Mhz).

Schritt 2
In Windows wird mit Core Temp die Temperatur kontrolliert. (Man behalte im Hinterkopf : bei über 65°C Kerntemperatur sollte man langsam aufhören. Oder eher gesagt etwa 10°C unter der maximalen Temperatur)


Schritt 3
Wir starten Prime95, wählen die Option "Small FFTs" und lassen das Programm mindestens 30 min. laufen. Sollten keine Fehler gemeldet werden, ist alles soweit OK.


Nun wiederholen wir Schritt 1 solange, bis Prime95 Fehler meldet. Entweder ist hier schon Schluss, weil die CPU zu wenig Spannung bekommt oder weil das Board keinen höheren Referenztakt (und somit Bustakt) mitmacht.
Wichtig ist, dass man jedes Mal die Temperaturen im Auge behält. Die Verlustleistung steigt exponentiell zur Spannung an.
Wir gehen also ins BIOS und erhöhen die Vcore um 0.05V. Dann wird wieder Prime95 laufen gelassen. Sollte immer noch ein Fehler auftreten ist die Spannung vielleicht immer noch nicht ausreichend. Sollte nach nochmaligem Erhöhen um 0.05V wieder ein Fehler auftreten, ist vermutlich hier Schluss mit dem Übertakten. Andere Möglichkeit : Die Vmch muss erhöht werden wegen des höheren Bustakts. Auch hier sollte man in kleinen Schritten erhöhen. Dies ist jedoch meistens erst ab 400 Mhz Referenztakt der Fall. Sollte kein Fehler auftreten, kann man Schritt 1 wiederholen.

Diese Prozedur kann man dann solange wiederholen, bis eindeutig Schluss ist (also nur noch Fehler gemeldet werden oder die Temperaturen zu hoch sind). Dann kann entweder die CPU oder das Board nicht mehr ab.
Ist man hier angekommen schraubt man den Referenztakt wieder um 10 Mhz zurück und testet dann mit Prime nochmal ausgiebig (mehrere Stunden). Sollte alles fehlerfrei laufen und die Temperatur in Ordnung sein, macht man zum Abschluss nochmal einen Spieletest. Es kam schon häufig vor, dass eine CPU mehrere Stunden primestable ist, aber in Spielen sofort instabil wird.

Sollte man einen freien Multi für die CPU haben, verfährt man im Prinzip genauso, nur dass man hier nicht den Ramteiler herunterschrauben muss, da man den Ram nicht übertaktet (ebensowenig wie das Board).

Beispielswerte bei im BIOS eingestellen DDR2 533 und 333 Mhz referenztakt :

CPU : 333 Mhz * 9 = 3 Ghz
Ram : 333 Mhz / (266/266) = 333 Mhz (DDR2 667 effektiv)
NB : 333 Mhz * 4 = 1333 Mhz

hätte man im BIOS DDR2 667 eingestellt
Ram : 333 Mhz / (266/333) = 417 Mhz (DDR2 834 effektiv; außerhalb der Spezifikationen)
Es kann sein dass der Ram das noch mitmacht, muss aber nicht. Das würde von Prime95 aber auch als Fehler gemeldet werden (dazu sollte man die Option "Blend" Test wählen).
Ram kann man mitübertakten, ab bestimmten Punkten muss dann aber die Vmem erhöht werden. Meine persönliche Empfehlung wäre jedenfalls, man lässt den Ram innerhalb der Spezifikationen laufen. Ob das nun am Ende effektiv 750 oder 800 Mhz sind, ist egal, das merkt ohnehin kein Mensch (selbst messbar sieht der Unterschied winzig aus).

Last but not least

Sollte sich irgendwann einmal nichts mehr tun, hilft ein CMOS reset. Damit setzt man die Einstellungen wieder auf den Werkszustand.

http://www.computerhilfen.de/hilfen-4-215623-0.html
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