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Stand : 8.1.09 Vorwort : Folgende PC-Zusammenstellungen dienen als Richtlinien bzw. Vorschläge, nicht als Pflicht. Jeder kann seine Zusammenstellung nach seinen individuellen Wünschen verändern. Hierbei wurde auf Qualität, sowie auf ein optimales Preis/Leistungs-Verhältnis geachtet.
Es wurde kein Betriebssystem mit eingebracht, da es jedem selbst überlassen sein sollte, für welches man sich entscheidet.
Im fall Windows XP -> 2GB Arbeitsspeicher sind völlig ausreichend Im fall Windows Vista -> 2GB Arbeitsspeicher sind ausreichend. nur in technisch anspruchsvollen Spielen bedarf es 3GB oder mehr (um mehr als 3.25GB zu erkennen, benötigt man ein 64Bit Betriebssystem)
(PS: Preise & zusammengestellt @ siehe Anhang dieses Beitrags)
Ein stromsparender X2 4850e Prozessor mit einem sehr guten Preis-leistungsverhältnis (sehr stromsparend)
günstiges und gutes mainboard
2GB DDR2 800(PC6400) Arbeitsspeicher (gelten heute schon fast in jeder Anwendung als Standard)
qualitativ hochwertiges, starkes sowie leises Markennetzteil von Be Quiet
ATI Radeon HD4650 (passiv->lautlos) für die mittlere Spielefähigkeit -> spielt man gar nicht, so geht es auch mit einer günstigeren karte oder einem anderen board mit Onboard-GPU
große, leise und zuverlässige 250GB SATA Festplatte + DVD Brenner
robustes Gehäuse mit guter Kühlmöglichkeit (1 heckfan vorinstalliert)
Schneller E5200 mit einem sehr guten Preis-leistungsverhältnis (gut übertaktbar, sehr stromsparend)
Passender Kühler
Auswahl zwischen zwei klasse Boards
4GB DDR2 1066 (PC8500), wegen des Teilers
Netzteilwahl : Be Quiet E6 400 oder Corsair CX400 (für genaueres siehe unten Netzteil FAQ)
9600GSO (wertig wie HD3850) mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis
E7300 oder Q8200 (stark wie Q6600) (beide gutes OC potenzial)
4GB DDR2 1066 (PC8500), des Ramteilers wegen
Wahl zwischen zwei klasse Boards mit guten Übertaktungsfähigkeiten
EKL Großclockner für eine leistungstarke und leise Kühlung
Wahlweise : 9800GT oder HD4830 (gleich schnell) oder HD4850 (13% schneller)
Auswahl bei den Netzteilen (alle rel. gleichwertig; stark, stabil, leise, Kabelmanagement) -> Hier geht auch ein E6 450, Corsair VX450 oder Enermax Pro82 425 (für genaueres siehe ganz unten im Netzteil FAQ)
sehr große Festplatte mit hohem Datendurchsatz und hoher Zuverlässigkeit + DVD Brenner
robustes Gehäuse mit guter Kühlmöglichkeit (1 heckfan vorinstalliert) + sehr guter Lüfter "Noctua S1200" (eher vorne rein)
Wahl zwischen : E8400 (in 2kern Spielen die Nase vorn, in 4kern spielen etwas langsamer als Q9300 bzw gleich schnell) - Q9300 (leistungsstarker Quad mit gutem OC potenzial) - Phenom² X4 920 (wertig wie Q9300, etwas langsamer)
- Q9400 (leistungsstarker Quad mit gutem OC potenzial) - Phenom² X4 940 BE (wertig wie Q9400, etwas langsamer, freier Multi)
Die Phenom² verbrauchen unter Last gut 80W, Die Core2 minimal weniger. Die Phenom² sind erstaunlich kühl (Core2 etwas wärmer)
Ein 4kerner ist in Multimedia (inkl Windowsoberfläche) wesentlich schneller und viel wertiger für die Zukunft.
Auswahl zwischen klasse boards mit guten OC möglichkeiten
Leistungsstarker und leiser Kühler
4GB DDR2 1066 (PC8500) (des Ramteilers wegen)
leistungsstarke 9800GTX+ (guter Stromverbrauch) oder HD4870 OC (~15% schneller, deutlich höherer stromverbrauch)
Auswahl bei den Netzteilen (alle rel. gleichwertig; stark, stabil, leise, Kabelmanagement) -> Hier geht auch ein E6 500/550, Corsair VX550 oder Enermax Pro82 525 (für genaueres siehe ganz unten im Netzteil FAQ)
sehr große Festplatte mit hohem Datendurchsatz und hoher Zuverlässigkeit + DVD Brenner
robustes Gehäuse mit guter Kühlmöglichkeit (1 heckfan vorinstalliert) + sehr guter Lüfter "Noctua S1200" (eher vorne rein)
Top Wärmeleitpaste
Anhang
Da diese Meinungsverschiedenheiten immer wieder auftreten:
Warum DDR2 800 ?
-> Mittlerweile ist DDR2 800 speicher genauso günstig wie DDR2 667. beide sind im prinzip gleich schnell
Hat man vor zu übertakten, sollte man auf jeden fall DDR2 800 speicher wählen aufgrund des höheren ramteilers
manche heutige Boards können nur noch DDR2 667 aufwärts. Will man hier höher übertakten, sollte man DDR2 1066 nehmen (wegen dem teiler)
Dualcore-/Quadcore-Prozessor ?
->Das zeitalter der 4kerner bricht langsam aber sicher an. 2kerner kommen immer mehr an ihre grenzen, reichen aktuell aber noch aus und haben durch hohes übertaktungspotenzial eine enorme leistungsreserve. Dennoch macht sich ein 4kerner schon bezahlt, da immer mehr programme jene unterstützen. vor allem durch übertakten hängt hier eine riesige leistungsspanne.
Vor allem für Renderingarbeiten lohnt sich ein 4kerner sehr.
SLI bzw Crossfire ?
-> SLI bzw Crossfire lohnt sich nur wenn man in höheren Auflösungen als 1280x1024 spielt undAntiAliasing und Anisotrophisches Filtering nutzt. Leider sind SLI und Crossfire systeme sehr stark von "Mikrorucklern" betroffen
Der Frontlüfter sollte so angebracht sein, dass er frische Luft in das Gehäuse saugt, um somit die einzelnen Komponenten damit zu versorgen. Der Hecklüfter wird so angebracht, dass er die erhitzte Luft wieder aus dem Gehäuse befördert. Somit wird eine kühle Gehäuseinnentemperatur gewährleistet.
Da CPU lüfter in der Regel so konzipiert sind, dass sie Luft ansaugen, wird die frische Luft des Frontlüfters verwendet, um die CPU ausreichend zu kühlen. Die am Kühlkörper wieder austretende Luft, sowie auch sämtliche erhitzte Luft im Gehäuse, wird durch den Hecklüfter und den Netzteillüfter wieder nach draußen befördert.
Beim zusätzlichen Einbau eines Seitenlüfters sollte man allerdings beachten, dass dieser nur ein sehr langsam drehender Lüfter ist, da er sonst die Luftzirkulation stört und dem CPU lüfter die Luft wegnimmt. Außerdem sollte der Lüfter nicht auf höhe des CPU kühlers sitzen. Ist dies doch der fall bietet es sich an den Lüfter andersherum zu setzen, sodass der CPU lüfter besser mit frischluft versorgt wird.
Des weiteren sollte man für eine noch bessere Kühlung sämtliche Kabel im Gehäuse auf sehr engem Raum halten und nicht als loses Kabelgewirr herumliegen lassen, da diese auch die Luftzirkulation behindern. Für ältere IDE geräte werden Rundkabel statt der Flachkabel empfohlen. (Möchte man sich diese nicht unbedingt kaufen, geht es auch so http://www.moddingfreax.de/htstart/ht003.htm ) Um Festplatten besser zu kühlen, eignet sich der Luftstrom des Frontlüfter sehr gut.
optimale Gehäuselüfter
Es gibt 2 wesentliche Dinge bei Lüftern zu beachten :
Förderleistung [angegeben in m³/h oder CFM (1 CFM = ~ 1,71 m³/h)]
Wieviel Luft wird gefördert ?
Lautstärke (Schalldruckpegel sind gemittelte Angaben ohne Bewertungsfilter, die um ±10 dB abweichen können)
Logischerweise ist das Lautstärke-/Förderleistungs-Verhältnis das Kriterium, das einen guten Lüfter ausmacht. Je größer die Förderleistung bei gleichbleibender Lautstärke, desto besser.
Doch sollte man sich niemals 100% auf die Angaben vom Hersteller verlassen. Sie sind erstens nur theoretische Werte, und zweitens wird nie vermittelt, bei welchen Bedingungen gemessen wurde. So kann der Hersteller die bestmöglichen Gegebenheiten beim Test verwendet (ja sogar ein wenig gemogelt) haben, denn er will sein Produkt ja an den Kunden bringen. Am besten man informiert sich vorher in einigen Tests, wieviel die Lüfter wirklich leisten.
Oft werden teilweise unrealistische Angaben gemacht, wie zB. 118 m³/h bei 21dB(A) -> (realistisch sind rund 98 m³/h bei 21dB(A)). Man weiß nicht, aus welcher Entfernung und bei welchen Bedingungen gemessen wurde. Normale Messungen finden eigentlich in rund 30cm Abstand statt. Meistens ist dieser Lüfter dann auch noch spottbillig, was schon den 2. skeptischen Aspekt aufwirft.
Den Herstellerangaben von den gängisten Lüftern kann man aber Vertrauen schenken.
Unterscheiden muss man vor allen Dingen zwischen Körperschall (Schwingungen und Vibrationen) und Luftschall (Motoren-/Lagergeräusche, Geräusche direkt vom Lüfter). Bei der Produktangabe handelt es sich in der Regel um den Luftschall. Den Körperschall unterschlagen die meisten einfach. Dabei ist dies häufig der störende Faktor. Was nützt es, ein leises Rotorblatt zu haben, wenn das Lager lautstarke Schleifgeräusche von sich gibt ? Störende Geräusche durch den Rotor selber sind meistens Summen oder Brummen.
80 / 92 / 120mm ?
Auch hier logischerweise : Je größer desto besser
Ein 120mm Lüfter hat gerundet etwa 2,5x so viel Fläche wie ein 80mm Lüfter. Folglich fördert ein 120mm bei gleicher Drehzahl deutlich mehr Luft. Ein 120mm Lüfter muss sich also nicht so schnell drehen wie ein 80mm Lüfter, um die gleiche Fördermenge zu erreichen.
Folgende Grafik verdeutlicht dies
3 Werte habe ich vom Hersteller verwendet, die anderen habe ich systematisch hinzugerechnet. Bestimmte Werte aus der Grafik können die Lüfter garnicht erreichen, da ihre Spannung nur bis zu 12V geht - das beschränkt sie in der Drehzahl.
R8=80mm Noctua , S12=120mm Noctua
Man behalte stets im Hinterkopf, dass es sich immer um theoretische Werte handelt, die so wie angegeben niemals exakt erreicht werden. Je nach Gegebenheit weichen die Werte immer mal mehr oder mal weniger ab.
In der Grafik spiegelt sich die 2,5fach Fläche wieder. Der 80er muss sich etwa 2,3-2,5x so schnell drehen wie der 120er, um die gleiche Fördermenge zu liefern.
Bei der Lautstärke sieht das dann so aus : Der 120er muss (wie in der Grafik zu sehen) sich mit etwa 1000 Upm drehen, um 70m³/h zu liefern. Für die gleiche Menge muss sich der 80er mit rund 2450 Upm drehen. Und 2450 Upm bei einem 80er sind gut hörbar. Der 120er schnurrt hier nur leise vor sich hin.
Die Lautstärke kann man hier nicht rechnerisch festmachen, sie ist von Upm zu Upm unterschiedlich. Bei manchen Lüftern tritt sogar durch niedrigere Upm (hierzu gleich mehr) ein Schleifen im Lager auf. Sehr grob gesehen steigt die Laustärke aber proportional zur Upm.
Das subjektive Hörvermögen spielt hierbei allerdings eine große Rolle. Wo für den einen 20 dB(A) flüsterleise sind, kann es für den anderen wieder zu laut sein. In etwa kann man aber für jedermann ein passendes Maß finden :
Ein Lüfter sollte (für einen angenehmen Betrieb) höchstens 22 dB(A) laut sein. Alles über diesem Wert lässt sich schon als "gut hörbar" einstufen. zwischen 17 und 22 dB(A) nimmt man nur noch ein Rauschen wahr, unter 17 geht´s ins quasi Unhörbare.
Gute 120er sollten rund 70-100 m³/h liefern. Gute 80er rund 40-50 m³/h. Es gibt zwar noch 92mm Lüfter, die sind allerdings nicht so weit verbreitet und es gibt auch nur sehr wenige gute.
Lüfter lassen sich regeln
Jeder Lüfter läuft mit einer bestimmten Spannung. In der regel läuft jeder Lüfter mit seiner Maximalspannung, und zwar 12V
Viele Lüfter lassen sich allerdings auf bis zu 5V herunterregeln. Dadurch wird die Umdrehungszahl verringert, die Lautstärke ebenfalls. Allerdings auch logischerweise das Fördervolumen. Gewisse Lüfter gehen aber nur bis zu 7V, da dort ihre Anlaufspannung liegt. Jeder Lüfter besitzt eine eigene Anlaufspannung.
Zu bewerkstelligen ist dies per Lüftersteuerung (zB Zalman Fanmate), am Board selber (sofern dies es unterstützt im BIOS oder per Software) oder durch umstecken der Stromkabel (dazu siehe HIER). Eine besondere Art ist das PWM-Signal (4pin Anschluss). Klemmt man einen PWM Lüfter an einen PWM-Stecker am Board, regelt sich dieser immer an die Temperatur angepasst.
Um den Körperschall der Lüfter zu dämpfen, benutzt man Entkoppler.
Alpenföhn Groß Clockner(775, 754, 939, 940, AM2)(leistungsstark wie Scythe Mugen und Noctua NH-U12P, sehr leise) Alpenföhn Groß Clockner Blue(775, 754, 939, 940, AM2)(verbesserte version : effizienterer lüfter, verbessertes Heatsink, MetalPad) der Blue nähert sich an die Leistung des IFX-14 stark an. Mit MetalPad auf jeden Fall
uneingeschränkte Kaufempfehlungen !
Enzotech Ultra-X(775, 754, 939, 940, AM2)(leistungsstark, relativ laut) Thermalright IFX-14 Heatsink & 1-2 Scythe Sflex 1200 (775, AM2)(sehr leistungsstark, leise) Thermalright Ultra 120 eXtreme & 1 Scythe Sflex 1200 (775, AM2)(sehr leistungsstark, leise) Xigmatek HDT-S963(775, 754, 939, 940, AM2)(leistungsstark, relativ leise) Akasa AK-876(939, 940, AM2)(leistungsstark wie Xigmatek S963, relativ leise) Xigmatek XP-SD964 (775, 754, 939, 940, AM2)(leistungsstark, relativ leise) ZEROtherm NV120 Nirvana Premium 1(939, 940, AM2, 775)(sehr leistungsstark, relativ laut bei max. Drehzahl) Zerotherm FZ120(939, 940, AM2, 775)(wie Xigmatek S1283, leise) Xigmatek HDT-S1283(754, 939, 940, AM2, 775)(leistungsstark, rel. leise, kühlleistung lässt unter regelung stark nach) Xigmatek HDT-RS1283(754, 939, 940, AM2, 775)(wie S1283, vernickelte Heatpipes, verbesserter Lüfter (leiser) Xigmatek HDT-RS1284(754, 939, 940, AM2, 775)(wie RS1283, 1 Heatpipe mehr (Kühlgerippe größer), Pipes nicht vernickelt) Scythe Mugen(478, 775, 754, 939, 940, AM2)(minimal stärker als S1283 und Hyper 212, relativ leise) Cooler Master Hyper 212(775, 939, 940, 754, AM2)(leistungsstark wie Xigmatek S1283, eher lauter) Scythe Ninja CU(478, 754, 775, 939, 940, AM2)(leistungsstark, relativ leise) Zalman CNPS 9700 NT(775, 754, 939, 940, AM2)(leistungsstark, relativ laut) Scythe Samurai Master SCASM-1000(478, 775, 939, 940, AM2)(leistungsstark, leise) Thermaltake V1(775, 939, 940, 754, AM2)(leistungsstark, leise) Scythe SCMN-1100 MINE (478, 775, 754, 939, 940, AM2)(leistungsstark, leise, bei höherer RPM relativ laut) Noctua NH-U12P(775, AM2)(leistungsstark, äußerst leise)
Coollaboratory Liquid Pro (die wohl beste Wärmeleitpaste, allerdings schwer zu verteilen)Achtung : nur für Kupferheatsinks Coollaboratory Liquid MetalPad (genauso leistungsstark, leichte(s) Montage/Entfernen)Für Kupfer- und Aluminiumheatsinks
altert nicht --> muss nicht erneuert werden
kurzes Vorwort : Woran erkenne ich aussagekräftige Testergebnisse ?
Delta Temperaturen sind angegeben (K) -> Unterschied Ergebnis zur Raumtemperatur geachtet
Bloße Temperaturangaben sind unzuverlässig
Gesamtes Testsystem, Gehäusekühlung/lüfter sind angegeben
Annähernd gleiche Verhältnisse auf dem Kühlkörper sind geschaffen : - gleiche Lüfter verbaut - gleiche Lüftergeschwindigkeiten
testCPU : QX6700 (130W TDP) <> arithmetisches Mittel der Kerntemperaturen
Das Wunder "Wärmeleitpaste"
Es ist gar nicht immer von Nöten einen neuen CPU Kühler zu kaufen, oft kann es Wunder bewirken, auf eine effizientere WLP umzusteigen. So macht man aus manch Kühlschlappi einen leistungsstarken Kühler. Wer Unmengen an Geld für Kühler ausgibt, ist selber schuld
VGA Kühler
Hitze & Lautstärke ein Fremdwort
Arctic Cooling Accelero S1Passivkühlung (0 db) für : ATI X1950, X1900, X1800 series, HD3850/3870 Nvidia 7950, 7900, 7800, 6800 series (außer 7X00 GS AGP), 8800GTS 512,8800GT -> optional mit Accelero Turbo Module (sehr leise) (dringend empfohlen bei 1950xtx/pro ( Achtung! ), 7950GT, HD3850/3870, 8800GTS 512,8800GT)
Arctic Cooling Accelero S2Passivkühlung (0 db) für : HD2400, X1650, X1600, X1550, X1300, X1050, X850, X800, X700, X600,X550, X300, 9XXX series GeForce 8500, 8400, 7600, 7300, 6600, FX 5950, 5900, 5700 (Ultra), FX 5600, 5500, 5200, GF 4 Ti, MX series -> optional mit Accelero Turbo Module (sehr leise)
für extreme kühlung bei sehr wenig lautstärke empfiehlt sich der Noiseblocker XL2 statt des Turbo Modules
Der Accelero S1 ist und bleibt der beste Kühler für 8800GT,GTS 512, HD3850/3870, sowie für alle anderen karten, auf die er passt
Arctic topt sich nur nochmal selber mit den Sondermodellen "Accelero Xtreme 2900 und 8800"(für Radeon 2900 und Geforce 8800)
testkarte : 1800GTO
« Letzte Änderung: 27.12.08, 16:21:44 von Mullmanu »
Diese Angaben stellen das Maximum für den Chip dar. Besteht dieser Wert auf dauer, kann der Chip schnell anfangen zu schmoren. Das System macht aber schon 5-10°C unter diesem Wert eine Notabschaltung.
Maximaltemperaturen für Grafikkarten :
Alle modernen Grafikkarten ab Geforce 4 bzw. Radeon 9x00 sollten Temperaturen von 120-127°C aushalten. Allerdings sei gesagt, dass diese Werte nicht erreicht werden dürfen, da sie ein kritisches Maximum darstellen. Die meisten neuen Karten fangen schon ab 100°C an zu streiken und können gefährdet werden, daher ist es eher besser diesen Wert nicht zu übersteigen. Bei älteren Modellen ist der Maximalwert eher um die 70-90°C anzusiedeln.
Maximaltemperaturen für Mainboards :
Mainboards sollten im Regelfall eine Temperatur von 40-45°C nicht überschreiten. Heutige chipsätze gehen aber schnell mal auf 50-55°C, sodass sie auch mal bis zu 60°C aushalten können. Allerdings sind diese Temperaturen auf Dauer nicht zu empfehlen.
Maximaltemperaturen für Festplatten : Festplatten sollten im Normalfall eine Temperatur von 55°C nicht überschreiten
« Letzte Änderung: 27.06.08, 13:15:00 von Mullmanu »
Problemstellung : Beim Starten des Rechners geschieht nichts. Kein Piepen; Lüfter drehen sich nicht; keine Arbeitsgeräusche
Lösung :
Kontrolle ob der PC Stromzufuhr hat : - ist der Stromstecker richtig drin (Netzteil und Steckdose) ? - Stecker mal direkt an Steckdose probieren (nicht an Steckerleiste) - anderes Gerät an gleicher Steckdose testen - ist der Stromschalter am Netzteil auf "I" ?
wenn alles kontrolliert wurde, kann es nur noch am Netzteil oder am Mainboard liegen : - Riechprobe an Netzteil und mainboard (riecht es verbrannt ?) - sind auf dem Mainboard verschmorte stellen zu entdecken ? -> Wenn ja, liegt es am Mainboard -> Wenn nein, mit großer Wahrscheinlichkeit am Netzteil - Ein anderes Netzteil ausprobieren, das zu 100% laufen sollte - nützt dies auch nichts, ist vermutlich ein Wechsel des Mainboards nötig
Der PC macht nichts, doch Arbeitsgeräusche sind zu hören
Problemstellung :Beim Starten des Rechners bekomme ich kein Bild. Lüfter drehen sich aber; Arbeitsgeräusche sind zu vernehmen
Lösung :
Sollten keine Pieptöne auftreten, sollte man allererst einen CMOS reset durchführen, denn dies hilft in über 80% der Fälle - Anleitung : Siehe Hier (klicken) - Monitor(kabel) überprüfen <- Häufige Ursache ist ein falsch bzw. zu weit getaktetes System
häufige Ursache für ein andauernd neubootendes System ohne Pieptöne kann eine zu heiße bzw. defekte CPU sein - CPU Kühler komplett von Staub befreien - CPU Kühler auf korrekten Sitz überprüfen - ist die CPU durchgebrannt, sollten deutliche Spuren zu finden sein
ist man nur in Besitz eines onboard Grafikchips, und das System startet nur ohne Bild, kann der Chip defekt sein - um dies zu testen deaktiviert man diesen per Jumper auf dem Mainboard (Betriebsanleitung!) - anschließend baut man eine Grafikarte im vorhandenen AGP-,PCI(e)-Slot ein
Sollte man nach Einbau einer (neuen) Grafikkarte kein Bild bekommen, ist mit großer Wahrscheinlichkeit das vorhandene Netzteil zu schwach oder die Grafikkarte gar defekt. Es kann durchaus auch vorkommen, dass sogar der Grafikkartensteckplatz defekt ist (Paritätsfehler). Sollte die Grafikkarte nicht korrekt im Slot sitzen, so wird dies über einen Fehlercode gemeldet (in der Regel 8 kurze Töne). Auch eine bereits vorhandene Grafikkarte kann Probleme machen.
- Um einen Defekt der Karte festzustellen, diese Karte in einem anderen Rechner testen oder andere Karte in diesem Rechner testen - Monitorkabel auf korrekten Sitz überprüfen - anderen Monitor testen
Beim Selbstzusammenbau eines Systems, sollte man sich auf jeden fall vergewissern, dass die 4Polige Stromzufuhr zum Netzteil gesteckt ist. Außerdem muss die zusätzliche Stromzufuhr der Grafikkarte (sofern vorhanden) gesteckt sein. - Stromzufuhren auf korrekten Sitz überprüfen
Der Rechner gibt Pieptöne von sich : - sollte eine Hardwarekomponente defekt oder nicht richtig gesteckt sein, so meldet der PC dies mit sog. Beepcodes - Da es unterschiedliche BIOS gibt, muss man die Beepcodes unterscheiden. Welches BIOS man hat, findet man entweder über das Handbuch oder beim Start des PC´s heraus - Die Beepcodes : Siehe Hier (klicken)
Bekomme ich doch ein Bild, das System bootet dennoch nicht richtig, so werden neben den Beepcodes meistens Fehlercodes auf dem Display angegeben : - CMOS Checksum Error : Batterie schwach bzw. CMOS Baustein defekt -> CMOS reset/Batteriewechsel/CMOS chip ersetzen
- CMOS Battery failed : wie der Name sagt, Batterie schwach -> Batteriewechsel
- HDD Controller failure : Verbindung zum Festplatten-Controller unterbrochen -> Festplattenkabel überprüfen/andere Festplatte testen -> sollte der Fehler dennoch auftauchen, ist vermutlich der Controller am Mainboard defekt
- Invalid Boot Device/No Boot Device Available : kein funktionierendes Betriebssystem auf Startmedium -> eingelegte CD/DVD/Diskette entfernen -> falls das Betriebssystem beschädigt ist, per Windows CD die Reperaturfunktion nutzen
Speicherprobleme
Problemstellung :Beim Starten des Rechners bekomme ich einen beepcode, dass der Speicher defekt ist/ das System läuft während des Betriebs instabil
Lösung :
jeden speicher in einem bestimmten Slot einzeln testen - somit lässt sich der defekte Baustein schnell finden - sollte ein Riegel in einem bestimmten slot nicht laufen, in allen anderen wohl, ist vermutlich der Slot defekt
beim instabilen system geht man genauso vor - jeden Riegel einzeln probieren und dann mittels memtest überprüfen (www.memtest.org) - oftmals hilft es die Command Rate im Bios auf 2T zu setzen (sollte sie auf 1T stehen)
Festplattenprobleme
Problemstellung : Die Festplatte arbeitet nicht mehr richtig und gibt seltsame Geräusche von sich
Lösung :
defekte Platten machen sich nach und nach während des Betriebs bemerkbar : - kratzende, vorher nicht dagewesene Geräusche treten auf - das System läuft merkwürdig langsam
Solche Anzeichen deuten in der Regel auf einen wahrscheinl kommenden, totalen Defekt der Platte hin. Es können aber nur leichte Sektorfehler sein. - Programme wie "HD Tune" eignen sich sehr gut zum überprüfen der Platte - hauseigene Programme wie "Seatools" (Seagate), "Data Lifeguard Tools" (WD) und "Hutil" (Samsung) können defekte Sektoren finden und den Fehler beheben.
in jedem Fall sollte man eine Datensicherung anlegen, bevor es zu spät ist.
Eine generelle Reinigung des gesamten Gehäuseinnenlebens sollte in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden !
Zugestaubte Lüfter können nach einiger Zeit zum Stillstand kommen. Dies führt zu Überhitzungen und anschließend zum Defekt.
Eine Reinigung erfolgt äußerst vorsichtig mit dem Staubsauger. Für schwer erreichbare stellen, sowie Kühlrippen empfehlen sich Wattestäbchen. Sehr zu empfehlen sind Druckluftsprays (Klick!) Damit lässt sich Staub wunderbar aus jedem Winkel entfernen. (Die Flasche beim Sprühen nicht auf dem Kopf halten, sonst kann Sprühflüssigkeit heraustreten. Es ist nicht gefährlich für die Hardware, allerdings gibt das unschöne Verfärbungen).
Um ein Eindringen des Staubes ins Gehäuse zu minimieren, eignen sich wunderbar die Filter aus Dunstabzugshauben. Diese setzt man einfach vor Lüftungsschlitze und vor allem Lüfter.
Achtung : Bei Lüftern sollte man allerdings beachten, dass diese nicht zur Rotation gebracht werden, da sich dadurch Spannungen entwickeln können, die somit die Hardware beschädigen. Von daher gilt : Rotorblätter festhalten.
Auf keinen Fall statische Tücher verwenden !
« Letzte Änderung: 16.04.08, 22:29:43 von Mullmanu »
Vorwort : Viele wissen es (sehr) zu schätzen, viele interessiert es allerdings nicht ein Bisschen. Dabei ist es im Prinzip die wichtigste Komponente eines Desktop-PCs. Das Netzteil ist das Gerät, welches alle anderen Hardwarebestandteile mit Strom versorgt. Von ihm hängt die meiste Verantwortung ab. Viele kennen das bestimmt : Eines schönen Tages gibt das Netzteil einfach den Geist auf, löst einen Kurzschluss aus und das gesamte System löst sich in Flammen auf. Doch wie kommt es zu dieser Situation ?
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Netzteil ist ≠ Netzteil :
Auf dem aktuellen Markt gibt es unzählige verschiedene Netzteile, doch nicht jedes ist auch wirklich empfehlenswert. So gibt es Gruppen von billiger Noname-Ware bis hin zur hochwertigen Highend-Ware. Es gibt gewisse Kriterien einzuhalten, damit man ein Netzteil als "empfehlenswert" einstufen kann.
Billige Noname-Produkte locken meist mit rein optischen Schmankerln. So gibt es sehr häufig 550W Netzteile, die aber nur um die 20-30€ kosten. Da denkt man sich zuerst "Mensch so viel Watt für so wenig Geld, das kaufe ich sofort.", dabei benötigt man nicht mal soviel Power für die meisten Highend Systeme. Als Namenszusatz findet man meistens noch ein "Super silent" als Schriftzug. Auch lassen sich viele nur durch das reine Äußerliche locken. Leuchtende Netzteile mit knalligen Farben bieten dem Auge einen besonders optischen Reiz. Doch was toll aussieht, ist nicht immer auch insgesamt toll : In Netzteilen dieser Klasse wird in der Regel qualitativ minderwertige Hardware verbaut. Die Kühlung lässt meistens auch zu wünschen übrig, zudem fehlen wichtige Schutzfunktionen. Es wird einfach an allen Enden gespart, um den Preis schmackhaft zu machen.
Einige Einblicke ins Innere solcher Produkte bestätigen : <- Sehr unaufgeräumt, sodass die Hitze schlecht entweichen kann, sehr schwache Kühler und 80mm Fan
<- 400W NT mit eher spärlicher Bestückung bzw. Massenware
Solch minderwertige Ware erhitzt deutlich höher bzw. macht weniger hohe Temperaturen mit, sodass eigentlich eine größere Kühlung von nöten wäre. Dadurch wird das Innenleben mit hohen Temperaturen strapaziert, was die Lebensdauer verkürzt. Insgesamt ist minderwertige Ware nicht so langlebig wie hochwertige. Sie ist sogar sehr anfällig.
Doch weitaus wichtiger ist, dass minderwertige Ware nicht sonderlich belastbar ist. Einige Tests zeigten erschreckende Ergebnisse : Einem Noname-Netzteil mit angeblichen 450W Max-Output ging schon bei etwa 50% des Max-Outputs die Puste aus. Das System lief äußerst instabil und es dauerte auch nicht lange, bis sich das Netzteil verabschiedete.
Zurückzuführen ist dies nicht nur auf das verwendete Material selbst, sondern ebenfalls auf die Schutzfunktionen und Spannungen.
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Schutzschaltungen :
Wesentliche Schutzschaltungen können ein Netzteil schützen :
OCP (Over Current Protection) Überstromschutz : Diese Funktion begrenzt die Stromstärke auf der 12V Schiene, um diese zu schützen.
SCP (Short Circuit Protection) Kurzschlussschutz : Eine der wichtigsten Funktionen. Kommt es aus diversen Gründen (Einwirkung von aussen oder schlechte Isolierung) zu einem Kurzschluss, kann dieser das Netzteil zerstören und somit auch die restliche Hardware. Dieser Schutz bewahrt das Netzteil davor.
OVP (Over Voltage Protection) Überspannungsschutz : Kommt es innerhalb der verschiedenen Spannungsschienen zur Überspannung, kann dies ebenfalls das Netzteil beschädigen.
UVP (Under Voltage Protection) Unterspannungsschutz : Im Prinzip wie der Überspannungsschutz, er wirkt nur gegen Spannungen unterhalb der Toleranz.
OPP (Over Power Protection) Überlastungsschutz : Die Qualität der Kondensatoren etc. besitzt ein Maximum für die Energie. Wird diese Kapazität überschritten könnte das Netzteil in Rauch aufgehen. Hochwertige Komponenten halten aber meistens ein wenig mehr aus als ihr angegebenes Max-Output. So kann ein 500W Netzteil auch mal mit 10% mehr Output klarkommen. Bevor die Spitze überschritten wird, setzt diese Funktion ein.
OTP (Over Temperature Protection) Überhitzungsschutz : Wie der Name schon sagt : Dieser Mechanismus schützt das Netzteil rechtzeitig davor, zu überhitzen.
NLO (No Load Operation) Schutz vor lastlosem Betrieb : Netzteile benötigen eine gewisse Mindestlast, um fehlerfrei zu arbeiten. In alten Systemen ohne leistungshungrige 12V-Verbraucher könnte das Netzteil also Schaden nehmen. Dies ist auch ein nicht unwichtiger Schutz.
->
Da Noname-Netzteile zB. meistens keinen Überlastungsschutz/Überstromschutz besitzen, geht ihnen wie oben erwähnt auch mal bei 50% des Maximal-Outputs die Puste aus, da auf minderwertiges Material gesetzt wurde. Aber auch ein Fehlen des Überhitzungsschutzes hat in vielen Fällen fatale Folgen. Noname Ware wird wie gesagt eher schlecht gekühlt.
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Spannungen :
Die drei wichtigsten Spannungen stellen die 3.3V (RAM und einige Teile des Mainboards), 5V (CPU,Grafikkarte, Laufwerke, externe Anschlüsse) und 12V (CPU,Grafikkarte, Laufwerke) Schienen dar. Jedes Netzteil besitzt diese und sie dürfen auch nur ein gewisses Toleranzmaß haben, denn gewisse Über-/Unterspannung kann die Hardware beschädigen.
Als Toleranzbereich sollte man mit ~5% rechnen.
Toleranzbereich 3.3V : 3.135 V - 3.465 V Toleranzbereich 5V : 4.75 V - 5.25 V Toleranzbereich 12V : 11.4 V - 12.6 V
Gute Netzteile erkennt man daran, wenn die Spannungen möglichst stabil (also kaum schwanken) und nah an dem Richtwert sind. Man sollte allerdings wissen, dass die Spannungen je nach Belastung des Systems ein wenig schwanken. Beim Leerlauf befinden sich die Spannungen eher beim Richtwert (manchmal auch minimal darüber bzw darunter), bei Belastung sinken sie allerdings minimal.
Vertrauen sollte man aber nur richtigen Messgeräten. Software oder das BIOS ist nicht immer vertrauenswürdig und kann Messfehler beinhalten.
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Ohne die Über-/Unterspannungsschutze (wie es bei Noname-Netzteilen in der Regel ist), kann es also schnell zu einem Defekt kommen.
Ware von minderwertiger Qualität ist sehr häufig mit Spannungsschwankungen und zu hoher/niedriger Spannung gekennzeichnet.
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Wirkungsgrad :
Heutzutage ein immer wichtigerer Faktor. Ein Netzteil besitzt ein Input und ein Output. Der Input bezeichnet die Seite, auf der der Strom aus der Steckdose entnommen wird. Der Output jene seite, auf der der Strom wieder an die Hardware abgegeben wird. Das verhältnis Zwischen Input und Output beschreibt den Wirkungsgrad (O/I*100).
Betreibt man nun beispielsweise mit einem 300W Netzteil mit 80% Wirkungsgrad (der angegebene Wirkungsgrad beschreibt immer den Betrieb bei 50% Auslastung) ein System, das 250W unter Last verbraucht, so nimmt das Netzteil 312,5W aus der Steckdose. Noname Netzteile sind in der Regel von deutlich m