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Ein trauriger Amiga 4000 Besitzer...

Hallo.

Ich bin ein wenig traurig. Ich habe das "Glück" gehabt einen Amiga 4000 Rev.B zu bekommen, der bei dem Vorbesitzer Jahre lang im Keller stand.

Die Vorfreude wurde schnell gedämpft, als ich ihn einschalten wollte. Es passierte nämlich garnichts.

Als ich das gute Stück aufgeschraubt habe, bemerkte ich die Bescherung:

Die Batterie ist ausgelaufen und hat das SMD-IC, welches sich gleich neben der Batterie befindet, im wahrsten Sinne des Wortes vom Board geätzt. Ich vermute das IC gehört zur Systemuhr. Ob Leiterbahnen beschädigt sind, kann ich nicht genau bestimmen, da alles ziemlich stark verkrustet ist.

Vermutlich gibt es da keine Rettung mehr.

Hat nicht jemand noch ein Board übrig, welches er mir veräussern kann?!
Gruß: Stefan




Antworten zu Ein trauriger Amiga 4000 Besitzer...:

hallo Stefan nein leider ich weiß nicht ich bin verzeifelt   was tun gz jahu

ich habe auch zwei coputer doch beide zeigen das an Operating system not found kann das nicht auch sein das das am bios liegt?

Ich weiss zwar nicht, ob dies in das Amigaforum passt:

entweder ist bei dir die Bootreihenfolge im BIOS falsch eingestellt, oder du hast dir den MBR Master-Boot-Rekord auf der Festplatte (Spur0) zerschossen.

Zu DOS-Zeiten hiess der Befehlt FDISK /MBR um den Master-Boot-Rekord zu reparieren. Wie das bei WindowsXP geht kann ich momentan nicht sagen...

Das nächste mal bitte ins PC-Forum bitte...  ;);D

Gruß: Stefan

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@Stefan P:
Poste deine Anfrage mal bei www.amiga-resistance.de , vielleicht kann dir dort einer ein paar Tips geben.

Tomcat

« Letzte Änderung: 30.07.06, 13:01:27 von Tomcat »

Ich würde zuerst einmal die restliche Säure vom Board entfernen und alles reinigen. Die alte Batterie dabei entfernen und entsorgen. Dann kann man sagen, ob das Board derart zerstört wurde, das eine Rettung ausgeschlossen ist. Vielleicht kannst Du von der Stelle ein Bild zur Verfügung stellen, damit man sich das einmal ansehen kann.

Hallo DJBase,

Also die Batterie ist bereits entsorgt.Und das Board so gut es geht gereinigt. Dann zu dem verursachten Schaden:

Das SMD-Bauteil ist von der Säure zu 3/4 vom Board abgelöst worden. 1 Lötpad hat sich vom Board gelöst. Ob Schichtet darunter beschädigt wurden, kann ich nicht feststellen.
die Säure ist von innen entlang am Gehäuse bis hinunter zu den Joystick-Ports gelaufen. Der Amiga wurde wahrscheinlich hochkant gelagert.

Wie kann ich hier Bilder anfügen? Dann könntest du dir das mal anschauen...


Gruß: Stefan

Du kannst es mal bei www.bilder-hosting.de versuchen

Hallo Stefan,

schau mal hier: http://amiga.serveftp.net/RTCrepair.html. Wenn das U177 zerstört ist, so kann ich dir eins zuschicken. Unter dem Link findest du auch weiterführende Hilfe (leider Englisch).

Gruß
Thomas

Hallo Thomas

Ich danke dir für den Tip. Auf diese Seite bin ich auch schon gestossen. Allerdings startet in diesem Beispiel der Amiga noch. Bei diesem Beispiel ist lediglich das Problem, das der Amiga eine willkürliche Uhrzeit und Datum annimmt.

Mein Amiga startet jedoch garnicht mehr. Keine Farbcodes, keine Floppyaktivitäten... nichts.

Aber es ist in der Tat das RTC latch (U177), welches bei mir angegriffen ist. Erschwerend kommt noch hinzu, das 3/4 der Lötpads des Bausteines mit vom Board geäzt würden.

Die Grundidee des Brückenlötens zu benachbarten Bauteilen gefällt mir schon sehr gut. Allerdings bräuchte ich einen Schaltplan des Amigas. Bisher hatte ich noch keinen Erfolg einen zu  bekommen.

Meines Wissens nach gibt es von jedem SMD-Chip auch eine herkömmliche Bauartvariante. Meine Idee wäre solch einen Chip auf einer Löchrasterplatine zu verbauen und mit Drahtbrücken auf dem Board zu verlöten.

Hast du das U117 auch in einer herkömmlichen Bauart auf Lager.

Eine neue Batterie bräuchte ich dann auch noch.

Erst einmal vielen Dank.

Gruß: Stefan 


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