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Speicherlesedurchsatz

Habe einen intel celeron-s Prozessor, 1300Mhz, 247 MB Arbeitsspeicher, Windows xp professional Service pack 2:

Hab nun mit EVEREST den Speicher Lesedurchsatz (290MB/s), Speicher Schreibdurchsatz (77MB/s) und Speicherverzögerung (326,9 ns) festgestellt. Diese Werte erscheinen mir niedrig - im letzteren Fall sogar sehr hoch. Woran kann das liegen?

Norton SystemWorks kann offenbar nicht helfen, da bin ich schon durch mit. Wer kann helfen, der PC wird zunehmend langsamer...



Antworten zu Speicherlesedurchsatz:

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Wenn ein PC langsamer und langsamer wird, liegt das mit Sicherheit weder am Speicherdurchsatz, noch an der vorherrschenden SW- Windrichtung.
Prüfe, ob Schadprozesse laufen:
************************************************************************************
Führe als Notbehelf hijackthis durch - das Tool kannst Du Dir hier saugen:
Klick!
Scanne Deinen PC damit und füge die Logfile in das hier: 
Klick!
erscheinende Fenster - sage dort "Auswerten" und folge den dort gegebenen
Anweisungen.
Die genaue Beschreibung der Wirkungsweise von "hijackthis" findest Du hier:
Klick!
************************************************************************************
Und wenn Du etwas gefunden hast, solltest Du das da lesen:
Sicherheit wieder herstellen

Und prüfe den Übertragungsmodus:

Langsames System:
***********************
http://home.arcor.de/j120542/Computerhilfen/System_wird_immer_langsamer.pdf

Jürgen

Jürgen,
danke erst mal für die ganzen links, das werd ich gleich mal probieren. Hast du ne Ahnung was diese von mir genannten Werte dann bedeuten?

Heinz

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Mein etwas ironischer Ton rührt daher, das diese Werte, von Everest gemessen, wahrlich kein Kriterium für die Leistungsfähigkeit eines PC darstellen.
Speicherdurchsatzraten zu messen, das geschieht für Baugruppen, wie zB. RAMs, Festplatten unter genau definierten physikalischen Bedingungen auf dem Prüfstand.
Sie sind ein Maß für die Güte der Bauteile/Baugruppen.
Weiterhin geschieht das für komplexe, mittels Software gesteuerte Übertragungen in einer Funktionseinheit - der PC ist eine solche.
Nun wird diese Geschwindigkeit erheblich unter der Baugruppen- Geschwindigkeit liegen. denn da kommt es gewaltig darauf an, wie diese Daten übertragen werden - und was es für Daten sind.
So wird eine gepackte, homogene Datei erheblich schneller übertragen, als eine gleich große, aus vielen Einzelnen Dateien zusammengesetzte.
Weiterhin kommt es auf die Organisation des Datentransports an.
Wie ich in meinem Aufsatz "Langsames System" beschrieb, sind hauptsächlich zwei Modi verantwortlich - UDMA und PIO.
Du kannst dir das so vorstellen, das im PIO- Modus alle dateien über den Prozessorkern übertragen werden - quälend langsam.
Im UDMA- Modus hingegen wird der Prozessor außen vor gelassen - er befiehlt sozusagen nur den Datentransport. Erledigt wird dieser von Subprozessoren.
Dies beschrieb ich in meinem Aufsatz und auch, wie man das kontrollieren und beseitigen kann.
Alles in Allem - diese Zahlen haben die Aussagekraft eines Orakels.
Eine Verlangsamung eines PC ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf Schadprogramme, auf mangelndes Konzept bei der Installation und Systemhygiene zurückzuführen - oder aber auf Reduzierung des Datentransfers, so wie ich es beschrieb - oft die Folge verschlissener Festplatten oder mangelhafter optischer Datenträger.
Weitere Einflußnahmen auf den Datendurchsatz hat der User nicht.
Für die (in meinen Augen) optimale Konfiguration und Pflege eines PCs habe ich einige Betrachtungen angestellt, die ich in einer Sammlung hier vorlege:
Aufsatz- Sammlung:
************************
http://home.arcor.de/j120542/allgemein/Aufsaetze.html

Jürgen

Jürgen,

Hijackthis, hat alles für lecker befunden. Deinen letzten link musst ich gleich mehrmals lesen, und nach langem Abwägen also hab ich mich da dran gewagt, nach dem Motto, "nur nachsehen" kann ja nicht schaden. Da ich hier ne halb-spanische Variante von PC hab, hab ichs auch letztens gefunden. Das Ergebnis: primärer IDE kanal steht brav auf "DMA - wenn verfügbar" aktuell: UDMA5 (Gerät 0), "Automatisch", "DMA - wenn verfügbar", bei aktuell: not aliable (Gerät 1)
Der sekundäre IDEkanal steht auf PIO, aktuell: Modus PIO (Gerät 0) und "DMA - wenn verfügbar" aktuell: "word multiple DMA Modus 2" (Gerät 1).
So what. Ehrlich gesagt, gehör ich wohl zu denjenigen "nicht visierten. In Registry rumwühlen?
Der Modus PIO bzw. DMA - wenn verfügbar kann ausgewählt werden. Ich werd jetzt erst mal die DMA-Variante wählen und beim Neustart, werd ich sehen ob sich der aktuelle Übertragungsmodus geändert hat. Hat das Aussicht auf Erfolg? So wie sich deine Ausführungen anhören wohl eher nicht.
Soweit erst mal danke
Heinz

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Wenn Du Deine Geräte so angeschlossen hast, wie es üblich sein sollte (besser: wie ich es für üblich und richtig halte)
IDE- Kanal 1: Festplatten
IDE- Kanal 2: Optische Laufwerke
- dann steht die Datenübetragungsrate für die Optischen Laufwerke mit "PIO" im Keller - der Prozessor wird über Gebühr und unnötig beaufschlagt.
Dieser Zustand wird recht oft erreicht durch die Verwendung verschlissener CDs. Werden solche CDs eingesetzt, um davon zu booten, werden die meist nicht mehr erkannt - die eigentlich hoch wirksame Fehlerkorrektur von Windows arbeitet noch nicht.
Eine weitere Möglichkeit gibt es - aus irgend einem Grund wurde die Rate im BIOS auf PIO festgelegt. Bitte auch da nachschauen, ja?
Du kannst -auf eigene Gefahr- im Gerätemanger mal die IDE- Treiber komplett deinstallieren:



Im Normalfalle werden die Treiber automatisch neu installiert bein nächsten Bootvorgang. (Keine Datenträger in den Laufwerken!) Aber trotzdem - Mainboard- CD bereit halten, ja?
Die Datenübertragung kannst Du bei festplatten auch hier prüfen - wenn es denn so aussieht, was nicht bei allen ainboards garantiert ist:





Du wirst erkennen, das die angezeigten Werte von Mal zu mal differieren.
Die hier eingebauten Festplatten haben einen Cache von 16MB.
Dieser test kann bei den optischen Laufwerken nicht durchgeführt werden:



Vorschläge zur Verbesserung der Verständlichkeit meiner Aufsätze, Hinweise auf enthaltene Fehler und dergleichen nehme ich sehr gerne entgegen und bitte darum.

http://home.arcor.de/j120542/allgemein/Aufsaetze.html

Jürgen

Jürgen,
Wie schon vermutet, hat der gestrige Eingriff, bezüglich Umstellung per Auswahl nicht gewirkt, wir befinden uns weiterhin im PIO Modus.
Wenn nun wie du sagst, der sekundäre Kanal für die optischen Geräte zuständig ist, würde sich dann die reduzierte Arbeitsgeschwindigkeit nicht nur bei der Verwendung von den optischen Geräten bemerkbar machen? Oder hat das insgesamt auch auf die anderen Prozesse Auswirkungen?
Zum Thema Treiber deinstallieren: Ich hab hier keinerlei Treiber-CDs, die sind wohl im Verlauf der Jahre verlorengegangen, jedenfalls als ich den Computer vor zwei Jahren gekauft habe, gabs für den Preis nur Hardware und bereits installierte Software.

Übrigens hab, ich zumindest bis jetzt, teilweise deine Ausführungen gelesen. Hätt ich mehr Ahnung von der Materie würd ichs wohl auch verstehen. Zudem kommt noch hinzu, dass hier alles auf spanisch ist (Betriebssystem ist spanisch), und da ists nicht einfach die jeweils von dir genannten Örtlichkeiten zu finden. Du könntest mir deswegen den persönlichen Gefallen tun, die Pfade ausführlicher zu beschreiben, denn je spezifischer das Ganze wird, desto schwieriger wird die Übersetzung.

Soviel nur kurz, die Arbeit ruft
Heinz

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Es tut mir leid, aber Deiner Bitte
Du könntest mir deswegen den persönlichen Gefallen tun, die Pfade ausführlicher zu beschreiben, denn je spezifischer das Ganze wird...
kann und werde ich nicht nachkommen.
Das wäre dann ein beträchtlicher und inakzeptabler Zeitaufwand für mich, würde ich das nun noch derart überarbeiten, das auch ein Neuanfänger dies problemlos erledigen kann. Noch dazu ein Solcher mit einem Betriebssystem in einer Sprache, der ich nicht mächtig bin.
Manche dieser speziellen Dinge - wie eben das genannte, oder auch die anderweitig aufgeführte Bluscreen- Analyse setzen eben ein Mindestmaß an PC- Grundlagenwissen voraus.
Noch dazu, das dieses spezielle Problem keinesfalls "hundertpro" auf Deinen Rechner zutreffen muß - auf Deinen Rechner, von dem ich nichts weiß.
Es tut mir wirklich leid - aber damit wäre ich als "Nebenbei- Helfer in einem Forum" zeitmäßig wahrlich überfordert.
Jürgen

Jürgen,
tja immer diese Laien. Nonetheless, warst mir bis hierher eine grosse Hilfe. Bin dabei, Informationen aus dem Web zu sammeln, und mit deinen Darstellungen hast du mir jedenfalls geholfen, einen Ansatzpunkt zu haben, nach was ich suche, von da kann man ich mich gut weiterhangeln, was ich auch tu.
Deine Meinung zu BIOS-Upgrade?
Den restlichen Frageberg behalt ich derweil für mich, vieles wird wohl auch aus dem Internet benatwortet werden. Hoff aber trotzdem, dass ich mit der einen oder anderen Frage auf dich zurückkommen kann.

Danke, Heinz

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Na sicher kannst Du das.
BIOS Upgrade oder Update?
Da halte ich absolut nichts davon - auch wenn diese Empfehlung in manchen Foren sogar bei unerfülltem Kinderwunsch oder unerwünschter Schwangerschaft gegeben wird.
Es ist ein Trug, das damit aus einer langsamen Maschine ein Formel-1- Wagen wird.
Es wird allerhöchstens die Erkennung verschiedener neuer Komponenten verbessert.
Oder, und das sah ich schon einige Male, der BIOS- Chip (dessen Inhalt) zerstört.
Für die Arbeitsgeschwindigkeit ist allein die Hardware und deren Ausnutzung (Konfiguration) per Software/Betriebssystem  verantwortlich.
Mit einem solchen - Verzeihung- veraltetem System
 

Zitat
Habe einen intel celeron-s Prozessor, 1300Mhz, 247 MB Arbeitsspeicher, Windows xp professional Service pack 2
- also einen langsamen Prozessor, 256MB SD-RAM, (nehm ich an)  von dem noch einige MB für eine Onboard- Grafikkarte (nehme ich auch an) abgehen, wird man nun einmal keine sonderliche Leistung erwarten können.
Damit gilt es, sich abzufinden.

Jürgen

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