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Mehrere SSH/SOCKS-Proxys über verschiedene NICs

Ich wohne in Frankreich und habe beim Zugriff auf das Internet etwas Probleme mit Drosselung/Traffic-Shaping durch den Provider. Dies betrifft z.B. Youtube, Twitch, Imgur - alles was eben viel Traffic macht.

Ich weiß mir natürlich zu helfen - die Verbindung zu meinem Dedicated Server in Deutschland ist immer Spitze und deshalb tunnel ich fast alles darüber. Fast alles - denn es gibt Ausnahmen wie z.B. Twitch. Das funktioniert weder über die normale Leitung noch den Tunnel zu meinem Server vernüftig. Es funktioniert aber über die Leitung des Nachbarn welcher bei einem anderen Provider ist.
Ich bin dann dazu übergegangen mich mal mit dem Einen und dann dem Anderen WLAN zu verbinden und zusätzlich über den Server zu tunneln oder eben nicht. Alles nicht wirklich komfortabel auf Dauer und mehreren Rechnern.

Mein Lösungsansatz: Ich stecke in meinen Raspberry PI zwei WLAN-Sticks und dieser erstellt vier SOCKS5 Proxys.
Ich muss dann an meinem Browser einfach nur noch Regeln verwenden (einfach realisierbar über FoxyProxy z.B.) welcher Proxy verwendet werden soll. Und dies kann ich dann unabhängig an jedem Rechner machen und muss nicht dauernd die Verbindung wechseln...

Warum vier Proxys?
1: Normaler Zugriff über WIFI1
2: Normaler Zugriff über WIFI2
3: Zugriff über Dedicated Server (an WIFI1)
4: Zugriff über Dedicated Server (an WIFI2)

Das Ganze lässt sich auch denke ich mit Linux-Bordmitteln einrichten, mein Ansatz:
1: ssh -D 192.168.1.100:55551 myuser@127.0.0.1
2: ssh -D 192.168.1.100:55552 myuser@127.0.0.1

3: ssh -D 192.168.1.100:55553 myuser@80.80.80.80
4: ssh -D 192.168.1.100:55554 myuser@80.80.80.80

Legende:
Dedicated Server in DE: 80.80.80.80
IP über welche der SOCKS-Proxy dann (lokal im Netzwerk) erreichbar ist: 192.168.1.100 (IP der Netzwerkkarte im Rasp.)

Wie ihr seht definiere ich aber nirgends über welchen WLAN-Adapter die Verbindung hergestellt werden soll - die Proxys 1 und 2 machen also auf die Art das Gleiche.

Ich habe etwas Verständnis-Probleme wie ich einstellen kann dass jene Verbindung über WIFI1 und eine andere über WIFI2 hergestellt werden soll.
Ich kann zwar in der Routingtabelle hinterlegen dass er zu 80.80.80.80 über WIFI1 gehen soll - aber es soll für einen anderen Proxy ja auch über WIFI2 laufen.
Wie kann ich da differenzieren?

Hoffe ich habe mein Vorhaben verständlich ausgedrückt und hoffe auf einen einfachen Lösungsvorschlag :)

Allgemein:
- HW: Raspberry PI
- OS: Raspbian (Debian)


Antworten zu Mehrere SSH/SOCKS-Proxys über verschiedene NICs:

Eventuell habe ich die Frage selbst beantwortet - muss ich aber am Wochenende mal testen.

http://en.wikipedia.org/wiki/Policy-based_routing

Könnte hierüber ein Routing einstellen was abhängig vom Ziel-Port läuft. Müsste dann halt 4 verschiedene Ports für die SSH-Verbindung verwenden - aber das ist ja kein Hinderniss.

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Auch wenn Wlan noch so bequem ist und man dies gerne Anwenden möchte ,so sollte man möglichst vom Wlan  abraten. Erst recht  wenn man mit einem Leistungsschwachen Gerät arbeitet wie dem RasPi. Auch WLan verbraucht Ressourcen und das nicht zu knapp. Da Der RasPi hier nur begrenzt über Ressourcen verfügt kann auch so das Problem bei bestehenden Verbindungen vorhanden sein das die Leistung einfach nicht mehr hergibt. Ich hab selbst einen RasPi mal gehabt und Ihn später wieder verkauft weil er einfach für das Managen von 2  Internetverbindungen gleichzeitig nicht die Leistung hatte. Da kann man noch so an den Modifikationen und Konfigurationen rumbasteln ,es wird nicht besser. Eine Verbindung ,das klappt Hervorragend und ist auch ausreichend. Für 2  ist er einfach nicht zu gebrauchen. Das erklärt auch seinen recht knappen Speicher ( 512MB, Version B ) und etwas schwacher CPU von nur 700 Mhz (ARM1176JZFS v6 32Bit Single Core mit mathematischem Koprozessor (VPU) und DSP, 700 MHz).Selbst als NAS eingesetzt kommt er bei Streaming von Daten schnell an seine Grenzen.
Eine Möglichkeit wäre einen etwas Stärkeren Prozessor Einzusetzen evtl. nen gebrauchten z.B. nen P4 ab 2Ghz  oder nen 2 Ghz Celeron tuts auch. Alternativ nen AMD XP 3200+ o ä. Dazu Min. 2 GB Ram . Damit sollten auch Bandbreitenprobleme der Vergangenheit angehören. 
Wenn man noch dazu alles was übers  die Internet Kommunikation geht auch noch über 1 oder 2 Ports schaufelt ,da kann man sich auch nicht mehr wundern das alles nicht so schnell wie man es sich wünscht abläuft. Auch hier wäre es von  Vorteil ( um den RasPi zu entlasten) verschiedene Anwendungen auf mehre Ports zu verteilen. Auch wenn andere Provider angeblich „ Bessere“ Verbindungen haben so liegt es immer an den Servern über die man letztendlich die Verbindungen aufbaut. Da kann Provider XYZ nichts dafür wenn es mit Provider ABC besser funktioniert. Wer weiß welche Server bis zu den jeweilligen Verbindungspunkten  dort die Übertragungen hergestellt haben und wie stark diese zu der Zeit belastet waren.


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