Computerhilfen.de Logo
Forum
Tipps
News
Frage stellen

Mini PC in Thailand übers Internet fernsteuern

Hallo,
ich habe auf meinem Grundstück in Thailand einige IP-Kameras zur Sicherung angebracht. Es ist so eingestellt, dass die Kameras in gewissen Zeitabständen Bilder auf einen FTP-Server hochladen. Das funktioniert seit einigen Jahren einwandfrei.

Wenn ich aber die Kameraeinstellungen ändern möchte oder ein Lifebild anschauen will, muß vor Ort ein PC eingeschaltet sein auf den ich mit TEAMVIEWER zugreife. TEAMVIEWER hat den Vorteil, dass der Rechner in Thailand keine öffentliche eigene IP-Adresse benötigt. Zur Kontaktaufnahme genügt eine Verbindungsnummer und ein Passwort. In der Host Version ändern sich die Anmeldedaten nicht.

Leider haben wir in Thailand keinen Festnetzanschluß. Die Internetanbindung funktioniert über einen 3G USB-Stick mit SIM-Karte. Dieser Stick ist in einen TP-LINK W-LAN Router eingesteckt.

Der Nachteil der bisherigen Lösung ist, dass ich immer jemanden vor Ort bitten muß, den Rechner hochzufahren damit ich Einstellungen an den Kameras vornehmen kann.

Daher überlege ich, mir einen RASBERRY PI oder einen Computer im USB-Stick-Format anzuschaffen. Dieses Gerät müsste dann immer eingeschaltet sein (geringer Stromverbrauch ?) und ein Fernsteuerungsprogramm wie TEAMVIEWER sollte darauf laufen. Einzige Aufgabe des Rechners wäre, den Zugriff auf das dortige W-LAN Netzwerk zu ermöglichen.

Folgende Probleme konnte ich bisher nicht lösen:

1. Der anzuschaffende Kleincomputer darf beim Hochfahren kein Passwort abfragen da niemand vor Ort ist.
2. Gelegentlich fällt dort der Strom aus. Der Computer sollte dann selbst wieder hochfahren
3. Vor Ort ist es jahreszeitbedingt sehr warm. Kann eine solche Lösung ohne Lüfter funktionieren?
4. Die auf dem Rasberry laufende Software funktioniert nicht mit TEAM-VIEWER.
5. An dem TP-LINK Router gibt es nur einen USB Anschluß. Da steckt jetzt der 3-G Stick drin. Einen Mini-PC im USB-Stick Format könnte ich nur über einen HUB anschließen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob dann der Internetzugang noch funktioniert. Es bliebe noch die Möglichkeit das Teil über LAN anzuschließen.

Hat jemand eine Idee, wie ich dieses Problem lösen kann ??




Antworten zu Mini PC in Thailand übers Internet fernsteuern:

Rein von der Hardware her:
Netbook einsetzen (Intel Atom, Pentium, Celeron "silvermont" architektur".
-geringer Stromverbrauch
-kurzer STromausfall egal, da auch ein Akku vorhanden ist
-läuft normal mit Windows (x86)
-manche haben sogar Netzwerk anschluss

Ist der in der Ferne eingesetzte PC micht in der Lage, das "Wake on LAN" zu realisieren?
http://www.com-magazin.de/praxis/netzwerk/pc-einschalten-uebers-internet-7519.html

@ Joja

die haben drüben keine Festnetzanschlüsse. Ich hab also keine IP Adresse und kann auch nicht über einen DNS Dienst verlonken. Daher komme ich an den Rechner mit wake up on LAN nicht ran.

Hat dir diese Antwort geholfen?

Danke ButtonHilfreiche Antwort Button

Muß denn die Stromversorgung für die Gerätekombination "TP-LINK W-LAN Router mit gekoppeltem 3G USB-Modem-Stick" jedes Mal durch eine Person eingeschaltet werden, wenn du Bilder vom Server abrufen willst - oder ist dieser Komplex "in Dauerbereitschaft"?

Eine "WLAN-Bridge" ermöglicht einen LAN-Anschluß für angehängte Geräte - damit sollte für einen Rechner auch "Wake on LAN" möglich sein (wenn die Hardware im PC das absichern kann).
Die IPs im lokalen Netz auf deiner Besitzung - die werden doch von deinem WLAN-Router zugeordnet oder du hast statische IP für die Clients im Routermenü zugeordnet und mit den MAC-Adressen der Geräte zusammen gespeichert.

Oder benutzt das Netz vor Ort in Thailand (nach deinem TP-Link-WLAN-Router) nicht alleine?
Tausche den TP-Link gegen eine Fritzbox aus, die auch mit UMTS-Modem-Stick klarkommt - dann brauchst du auch keinen Bridge-Modus zusätzlich in das Netz zu fummeln.

@ joja

Der TP-Link Router mit USB 3G Stick ist immer in Betrieb. Nach Stromausfall fährt der automatisch wieder hoch. Der muß nicht jedes mal neu eingeschaltet werden. Die Kameras haben eine eigene Software. Dort ist eingestellt, dass sie in Zeitabständen (alle 3 Minuten) ein Foto machen und dieses an den FTP Server senden. Da ist zunächst kein Computer dazwischen. Der Weg ist Kamera - WLAN an TP-LINK Router - Internet - FTP Server.  Den Kameras habe ich fixe IP Nummern und Ports aus dem Routermenue zugeordnet. Dabei wird die MAC Adresse automatisch mit gespeichert. Ich benutze das TP-LINK WLAN Netz alleine (hoffe ich jedenfalls). Ich verstehe das mit der WLAN Bridge nicht. Wie soll das von hier aus gehen? Wenn ich in Thailand bin, kann ich über DNS auf meine Kamera in Deutschland zugreifen. Da gibts halt eine IP Adresse. Umgekehrt geht das nicht, da der Provider in Thailand keine IP Adressen für die 3G Sticks zuweist. Ich habe schon überlegt, einen PC vor Ort hinzustellen und den so zu konfigurieren, dass er nach Stomausfall selbst wieder bootet. Das könnte man mit einer GSM-Steckdose realisieren. Steckdose anrufen - Rechner bekommt strom und fährt hoch - nach der Neueinstellung der Kameras - Steckdose anrufen und der Strom wird abgeschaltet. Ich weiss allerdings nicht, wie lange das der Rechner mitmacht. Außerdem gibt es diese SIM-Karten nur zum Aufladen mit diesen Kärtchen, die man bei 7-eleven kaufen kann. Das läuft immer nur einen Monat. Dann muß die SIM-Karte wieder ausgebaut werden um sie über ein Handy mit dem neuen Guthaben aufzufüllen. Daher ist das auch nicht unbedingt praktikabel. Ich dachte mir, dass es möglicherweise mit einem Klein Computer (rasberry pi oder ähnlich) gehen könnte. Da sollte dann eine Fernsteuerungs-Software drauf sein. Nur weiss ich nicht, wie diese Geräte bei einem Stomausfall reagieren. Fahren die danach wieder vollständig hoch oder muß da möglicherweise beim booten ein Passwort eingegeben werden. Dann brauche ich doch wieder jemanden vor Ort, was ich ja vermeiden wollte.


« Windows 7: Arbeitspeicher erweitern von 2x 2Gb auf 2x 4GbGrafikkarte »
 

Schnelle Hilfe: Hier nach ähnlichen Fragen und passenden Tipps suchen!

Fremdwörter? Erklärungen im Lexikon!
Graustufenbilder
Als Graustufenbilder bezeichnet man digitale Bilddateien. Graustufenbilder werden auch Halbtonbilder beziehungsweise 8-Bit-Bilder genannt. In Graustufenbilder muss ein Pi...

COM Port
Die Abkürzung COM Port steht für Communication Port. Dies ist eine serielle Schnittstelle an PCs als Anschluß für Zubehör, wie Maus und Modem, a...

Gameport
Der Gameport ist ein Anschluß auf den meisten Soundkarten, an den Joysticks angeschlossen werden können. Es können bis zu vier analoge Steuerachsen und vi...