Kinox.to als Nachfolger von Kino.to gescheitert? Filmindustrie plant Abschaltung

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Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Betreiber von Kino.to – die Website wurde aus dem Netz genommen und die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) konnte einen ihrer größten Erfolge gegen die Raubkopierer-Szene feiern.

Doch während die Ermittlungen im Falle Kino.to, eine der beliebtesten Streaming-Webseiten für Kinofilme und Serien noch laufen, wurde scheinbar ein Nachfolger gefunden: Kinox.to. Nun plant die GVU erneut einen Strafantrag gegen eine Streaming-Webseite.



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Offiziell versteht sich Kinox.to nicht als Nachfolger von Kino.to, allerdings zeigen sich Gemeinsamkeiten in dem Design und dem Aufbau der Internetseiten.

Mittlerweile wurde ein Administrator der Ursprungs-Seite Kino.to zu drei Jahren Haft verurteilt. Ein Webdesigner erhielt 30 Monate Haftstrafe. Gegen den Anführer der kriminellen Gruppe wird derzeit vor dem Landgericht Leipzig Anklage erhoben.

Kinox.to droht das gleiche Schicksal wie Kino.to. Denn nun stellt sich heraus, dass die GVU einen sechsstelligen Betrag für Informationen gezahlt haben soll, die zur Überführung der Täter entscheidend sein könnten. Man bereite auch eine Strafantrag gegen die Betreiber vor, bestätigte eine GVU Sprecherin dem Spiegel.

Doch nicht nur das Betreiben von Streaming-Webseiten sei eine Straftat. Nach Auffassung des Leipziger Amtsrichter Mathias Winderlich, ist auch die Nutzung von Streaming-Diensten illegal.