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Suse: Externe Festplatte formatieren - Dateisystem für Linux und Windows

Hallo,

ich habe mir eine externe Festplatte zuglegt, welche noch fabrikneu und unformatiert ist.

Volumen: 500 GB

Die Festplatte sollte sowohl in Linux als auch in Windows erkannt werden. Hauptsystem ist noch Windows.

Dachte an FAT32, ich weiss jedoch nicht wie ich die HDD formatieren soll und was ich dabei beachten muss.

Hab mir folgendes durchgelesen und bin nicht ganz schlau draus geworden:
http://support.microsoft.com/kb/184006/de


Antworten zu Suse: Externe Festplatte formatieren - Dateisystem für Linux und Windows:

Ich bräuchte doch nur 'ne kurze und genau antwort!
Welches Programm ich benötige/ Befehl für Linux, Clustergröße etc.

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Hallo,

partitioniere und formatiere die Platte mit der Susie via yast nach Deinen Vorstellungen, Filesystem ext3. Dann schaue in die Rubrik Tipps und Tricks ( orange Leiste ) und lese, wie Du Windows das Linuxfilesystem ext3 beibringst. Dann kannst Du die Platte in beiden Welten verwenden ohne auf das antiquierte Fat Dateisystem zurückgreifen zu müssen.

Have Fun

Hallo,
ich sehe da überhaupt KEINE PROBLEME, selbst eine so große Platte mit FAT zu formatieren. Ob dies Sinn macht, ist eine andere Frage. Alle Beschränkungen bezüglich Deiner Platte - die da aufgeführt sind - betreffen doch nicht Windows XP .
Halte Dich an den Rat von Dr. Suse oder teile die Platte bzw. in eine 120 GB große FAT32 (LBA) zur Kompatibilität (in Bezug auf lesen und schreiben) und den Rest in NTFS - nach belieben – auf.
Ist doch alles eine Frage der persönlichen Gegebenheiten.

Gruß

Danke für die Antworten!

Warum sollte es keinen Sinn machen, Rolf?

@ Dr.SuSE:
Unter Tipps hab ich zwar nichts gefunden, dafür die Seite:
http://www.fs-driver.org

Auf Wikipedia hab ich gelesen dass ext3 ein neueres Dateissystem als das alte FAT32 ist (und auch dass eine Datenwiederherstellung problematisch sein kann da die indexknotenpunkte genullt werden).

Welche Gründe sprechen für ext3, welche für FAT32, oder gibt es evtl sogar noch Alternativen für Linux&Windows?

Angenommen ich würde FAT nehmen - wie würde der exakte Befehl zum Formatieren lauten?

Hab wie gesagt irgendwas mit einer best. Clustergröße gelesen.. soll 64 kbyte nicht überschreiten etc.
Hab davon leider überhaupt keinen Plan.

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Hallo,

mach dir mal nicht so viele Gedanken, das regeln alles die Partitionierungstools für dich. Fat in Linux und Windows formatierbar, ext3 nur in Linux oder externen Partitionierer wie gparted (http://gparted.sf.net), Acronis u.a.
In einer ext3 Umgebung sind die Daten bestimmt besser aufgehoben. Ist im Gegensatz zu Fat32 ein Journaligfilesesytem ähnlich NTFS, was im Fall eines Crashs die Datenrettung vereinfacht und schneller ist es auch.

Ach ja der Artikel den Du nicht gefunden hast:
http://www.computerhilfen.de/hilfen-7-69927-0.html#615819

Have Fun

Hallo,
weil FAT32 zum einen keine Dateien größer als 4 GB speichern kann und zum anderen die Clustergröße mindestens 32 KB groß sein wird, im Gegensatz dazu reden wir von  4 KB großen Clustern z.B. bei NTFS . Soll heißen: gerade bei kleineren Dateien verschenkst Du Platz, weil immer diese 32-64 KB belegt werden, egal wie groß die tatsächliche Dateigröße ist. Außerdem ist ein FAT-Dateisystem gar nicht sicher zu bekommen.
Praktische Beispiele:
Ein komplettes NortonGhost-Image oder ein Linux-ISO DVD wirst du auf einer mit FAT32 formatierten Partition nicht speichern können.
Selbst das kleinste Worddokument wird mindestens 32-64 KB belegen und es gibt bestimmt noch kleinere Dateien.

Gruß

Ok, danke nun kann ich mir auch etwas unter Clustern vorstellen.

Das Problem von ext3 ist nur, dass auf dieses Dateisystem auf jeden anderen (Windows)Computern installiert sein muss.

Ich verwende zu ca. 70% Windows - einige Daten auf der Platte sollte aber auch in Linux verfügbar sein.

Also primär WINDOWS.

Welchen Vorteil hat ext3 genau? Könntest du mir das in verständlicheren Sätzen schildern als in meisten Dokumentationen im Internet?
Kenne mich damit nicht so gut aus.

Warum denn icht NTFS? Kann doch auch in Linux gelesen werden, oder?

Hallo ,
eins vorweg: gerade unter Linux gibt es eine Unmenge an Dateisystemen, wir reden hier nur von Ext2/3 und von den Windows-Dateisystemen NTFS/FAT32

„Das Problem von ext3 ist nur, dass auf dieses Dateisystem auf jeden anderen (Windows)Computern installiert sein muss.“

Genau! Aus diesem Grund empfahl und empfehle ich Dir eine FAT32 Partition in der Größe von ungefähr 120 GB


„Welchen Vorteil hat ext3 genau?“


Welchen Vorteil gegenüber welchem Dateisystem? Ich denke mit NTFS kann es problemlos mithalten. Es ist auch ein Journaling-Dateisystem: soll heißen, es führt bevor es die Schreibvorgänge ausgeführt, zuerst eine Protokollierung durch, an welcher Stelle der Festplatte die Daten abgespeichert werden.
Sollte jetzt der Rechner aus irgendeinen Grund unvorbereitet mal ausgehen, bleibt ja die Protokollierung erhalten, und es können die Daten - im Falle von z.B Windows - schnell mit Hilfe von ScanDisk wiederhergestellt werden.
Der Vorgänger von Ext3 war logischer Weise Ext2. Dieses Dateisystem hat keine Protokollierungsfunktion, ist aber dadurch schneller, hauptsächlich bei kleinen Dateien. Im Falle eines Systemabsturzes muß bei mit Ext2 formatierten Partitionen die komplette Partition durchsucht werden und nicht nur im Journal (da steht ja was gespeichert werden sollte) nachgeschaut werden.
Das heißt bei großen Partitionen scheidet Ext2 als Dateisystem aus; die Wiederherstellung würde ewig lange dauern.

„Warum denn nicht NTFS? Kann doch auch in Linux gelesen werden, oder?“

Ja, kann absolut PROBLEMLOS gelesen werden, aber eben nicht problemlos beschrieben werden.

Siehe hier:
http://www.computerhilfen.de/hilfen--147392-0.html

Jetzt nochmal mein Rat:
Lege Dir eine ca. 120MB große FAT32 Partition an, den Rest formatierst Du mit NTFS und installierst Dir die Ext2/3 Treiber unter Windows, somit kannst Du auch unter Windows Dateien größer als 4GB von einer Linux-Partition kopieren, wie z.B eine openSuse DVD-ISO, die ist über 4GB groß.

Gruß

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Hallo Rolf,

Zitat
Lege Dir eine ca. 120MB große FAT32 Partition an,
Soweit gehe ich ja noch voll mit dir konform.

Zitat
den Rest formatierst Du mit NTFS
NTFS ??? Du meintest wohl ext3. Sonst braucht er die ext3 Treiber in Windows nicht.

Zitat
und installierst Dir die Ext2/3 Treiber unter Windows, somit kannst Du auch unter Windows Dateien größer als 4GB von einer Linux-Partition kopieren,

Have Fun

Ich denk ich werd mich an deinen Tipp halten.

Haben die 120 GB einen best. Grund oder waren die aus der Luft gegriffen?

Mit welchen Programmen soll ich das machen?
Wie siehts mit Feineinstellungen, wie z.B. Clusergröße etc. aus?


Danke für deine Bemühungen!

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Hallo,

die 120 GB sind eine willkürliche Wahl, kann auch grösser sein.

Formatieren erledigst Du am Besten in Windows per Datenträgerverwaltung. Die macht alle alleine.

Die Suse erkennt die Platte beim Anstöpseln auch selbsttätig. Dein Laufwerk findest du anschliessend in Arbeitsplatz oder im Dateisystem  unter /media/usbdisk wieder. Aber auch hier kannst Du nur lesend zugreifen. Damit das Schreiben als normaler User und nicht nur als Admin (root )auch funktioniert musst Du es erst mal in Linux erlauben. Dazu muss die Platte angeschlossen sein.

Öffen dazu eine Konsole ( sowas wie die MS-Dos Eingabeaufforderung )
Tippe ein:

su - ENTER

DEIN ROOTPASSWORT ENTER

chown -R dein_benutzername:users /media ENTER

chmod -R 0775 /media ENTER

Das wars

Have Fun

Hallo,
habe ich nur aus Sicherheitsgründen genannt. Kann ja sein das Du ein Win-98 hast, so wirst Du nicht über die 4000000 (oder so) Cluster kommen, steht doch in dem Artikel den Du verlinkt hast.

Zum partitionieren nimm Gparted: ist ein Tipp von Dr. Suse
Siehe hier:
http://gparted.sourceforge.net/


Gruß


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