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Klonen eines Windows 7 Systems auf eine neue SSD

Hallo,

ich möchte meinem Freund dabei helfen, sein bestehendes System mit Windows 7 Home Premium SP1 von seiner SATA-Festplatte auf seine neue 120 GB SSD zu klonen.

Die SATA Festplatte ist 1,5 TB groß, davon sind 100 MB systemreserviert, 150 GB für Windows + Programme in C:\ und der Rest für Daten mit ca. 1,3 TB in D:\ reserviert.
Von den 150 GB in der C:\ Partition sind 100 GB belegt.

Wie gelingt es mir, die Windows-Partition (und wahrscheinlich auch die 100 MB Partition) auf die SSD zu klonen und im Anschluss daran sein Windows 7 von der SSD zu starten?



Antworten zu Klonen eines Windows 7 Systems auf eine neue SSD:

habe ich noch nicht gemacht, aber versuche es mal mit Acronis True image über eine externe hd.

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Es ist natürlich möglich, die beiden Systempartitionen (unbenannt 100MB - + C, 100GB) auf eine 120GB große SSD zu übertragen.
Ich empfehle da Acronis TrueImage ab Version 2011.
Dabei beachten - unbedingt im Acronis- Linux- Modus arbeiten, also von der Notfall- CD oder der (bootbaren) Original- CD aus.
Aber:
SSD haben eine vollkommen andere Datenstruktur als HDD. Das beginnt schon bei der Clustergröße, die bei SSD zwingend 1kB sein muß. Alignment, Dienste usw sind zu beachten.
Du weißt, das man SSD unter anderem niemals defragmentieren soll?
Acronis versucht das zwar zu modifizieren, aber es ist nicht das optimale.
Kurz: Wenn ich eine Festplatte der neuen Generation (die ja nun auch nicht gerade billig ist) verwende, sollte ich mir die Mühe machen, auch mein System neu zu installieren. (Ich weiß, Neuinstallation ist Teufelswerk!) Aber ein altes System mit all den Dateileichen und blinden Resten einfach übernehmen?
Da werden die Vorteile dieser neuen Erwerbung sogleich wieder ausgebremst - und das heftig.
Mit einer Neuinstallation vermeide ich die (in meinen Augen) unsinnige 100MB- Partition und kann gleich zu Anfang meine Dateien aus dem System auslagern.
Und ein "Nullimage" des fertig installierten, mit Treibern versehenen und aktivierten Systems erzeugen.
Damit wird eine spätere Neuinstallation nur noch 10 Minuten dauern.
Der PC wird es mit Stabilität und hoher Performance danken.

Jürgen

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Kurze Ergänzung :
Falls die Sicherung auf einer USB3-Platte liegt (über USB3 erstellt) , sollte man ein neueres Acronis wählen .
Das Acronis 11 erkannte bei mir die Platte nicht ...
TrueImage Version 2011 scheint aber eine eigene Version zu sein ! ??
Jüki weiß Mehr dazu ...
HCK

« Letzte Änderung: 22.09.13, 13:02:45 von Ava-Tar »

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Das Acronis 11 erkannte bei mir die Platte nicht
Acronis TrueImage v11 kam 2008 auf den Markt, v2011 zwei Jahre später.
Ich verwendete meinerseits immer das Grundprogramm + PlusPack.
Damit konnte ich bislang alle mir untergekommenen Festplatten und Mainboards verwalten.
V11 erkannte S-ATA mehr zufällig...
Wenn eine neues, dann rate ich zu v2014.
Eine Notwendigkeit dazu besteht aber nicht!

Jürgen
« Letzte Änderung: 22.09.13, 13:54:32 von jüki »

habe mir 2013 zugelegt, da die anderen versionen mit sata platten und der grösse von tb zickten.

sonst dank an Jüki, da ich es mit ssd noch nicht gemacht habe.

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Hallo Jürgen,

danke für deine Antwort und Empfehlung.
Genau das machen wir jetzt, wir installieren ein frisches Windows 7 Home Premium auf die SSD, installieren dann die Hardwaretreiber, bringen das ganze System mit der aktuellen WSUS Offline Update auf den neuesten Stand und installieren dann die vielen Programme.

Das ist die sauberste Lösung, und ich bin froh, dass ich eure Hilfe hier gefunden habe!

Viele Grüße
bammel

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Genau das machen wir jetzt, wir installieren ein frisches Windows 7 Home Premium auf die SSD, installieren dann die Hardwaretreiber, bringen das ganze System mit der aktuellen WSUS Offline Update auf den neuesten Stand
Ist wirklich das Optimale. Hier, wenn es gestattet ist, einige Hinweise dazu:
http://www.computerhilfen.de/jueki/Installieren_Konfigurieren_Windows7.pdf
Seht sinnvoll ist, die festplatte zuvor zu partitionieren - man erspart sich dann die unsägliche 100MB- Partition.
Nach der Installation manuell noch eventuell vorhandene Dienste wie Indexierung, Defragmentierung, Superfetch deaktivieren.
Und sogleich danach (und nach erfolgter M$- Aktivierung) ein Image erstellen. nenne ich immer "Nullimage".
Für spätere Neuinstallationen (zum Beispiel nach Trojanerbefall, wenn man den Rrrrreinigungshinweisen der Trojanerentfernungs- Genies keinen Glauben schenken will) sehr hilfreich!

Jürgen

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