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.txt nach .docs (Word 2007)

Hi wieder mal,
Habe jemanden gefunden, der mir tatsächlich erfolgreich meine Daten von den Floppies (5,25 Zoll, Anno 1988) ausgelesen hat.
Die .txt-Dateien habe ich jetzt, und damit wende ich mich an das Software-Forum.
Wie bekomme ich diese Dateien in lesbaren Text umformatiert? Alle Wörter sind in Silben getrennt, Umlaute werden durch komische Zeichen ersetzt, und dann kommen noch irgendwelche Codes für das Erscheinungsbild (kursiv, Fett, usw.) des Textes.
Eine Kostprobe:

Zitat

@V=9
#def #h <#size=8#2#vskip=-0.9mm %#vskip=0.9mmÂ>
#font1=8541pa
#font2=6851ui
#font3=6892ui
#font4=7662hv
#font5=6891ui
#lineskip+0.1mm
#paraskip=2mm
#width=163mm


#def #initial=$ <#size=30 $#cr #size=11 #Vskip-13pt #hskip=15.5mm >

#mu #size=53 #2H™L#-DER#-LIN
#vskip=4.2mm #vskip=1.3mm #size=43 E#initial=X
#size=15 e#-ge#-se
(...)
#3STENZL: Es w„#-re wich#-tig, das Quar#-tett ein#-mal auch Örein#-mu#-si#-ka#-lisch½ in An#-griff zu neh#-men,
al#-so oh#-ne die H”l#-der#-linðZi#-ta#-te oder gar das, was No#-no (und an#-de#-re) gesagt ha#-ben. So lie#-áe sich
die Fra#-ge Kon#-ti#-nui#-t„t undÒ/Òoder Bruch, ÖWen#-de½ etc. wirk#-lich ding#-fest ma#-chen. No#-nos ver#-ba#-le
Žu#-áe#-run#-gen sind wich#-tig, aller#-dings mei#-ne ich, daá sei#-ne mu#-si#-ka#-li#-sche Spra#-che stets dif#-fe#-ren-
#-zier#-ter war, auch Ä selbst in den k„mp#-fe#-rischð po#-li#-ti#-schen Wer#-ken (#size=12 #1A Flo#-re#-sta Š jo#-vem#size=11 #3... z.B.) Ä
sehr viel vielschich#-ti#-ger als das, was er da#-zu in Form von Tex#-ten, In#-ter#-views usw. ge#-sagt hat.
Mit "Suchen & Ersetzen"
sieht das dann erst mal so aus:
Zitat
#3STENZL: Es wäre wichtig, das Quartett einmal auch Öreinmusikalisch½ in Angriff zu nehmen,
also ohne die HölderlinðZitate oder gar das, was Nono (und andere) gesagt haben. So ließe sich
die Frage Kontinuität undÒ/Òoder Bruch, ÖWende½ etc. wirklich dingfest machen. Nonos verbale
Žußerungen sind wichtig, allerdings meine ich, daß seine musikalische Sprache stets differen-
zierter war, auch Ä selbst in den kämpferischð politischen Werken (#size=12 #1A Floresta Š jovem#size=11 #3... z.B.) Ä
sehr viel vielschichtiger als das, was er dazu in Form von Texten, Interviews usw. gesagt hat.
Gibt es da einen Trick oder eine Anwendung, mit der man das hinbekommt?
Diese Frage stelle ich mit Bezug auf das abgeschlossene Thema
http://www.computerhilfen.de/hilfen/index.php?action=post;topic=343297.0;num_replies=3
Wenn jemand etwas dazu schreiben kann, wäre ich sehr dankbar.
Ciao
Wire1


Antworten zu .txt nach .docs (Word 2007):

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Weißt du noch, mit welchem Programm diese Texte erstellt wurden?

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Diese Frage hätte ich eigentlich gleich erwarten müssen ::).
Das war der Texterfassungsteil einer Anwendung für Fotosatz mit dem Namen "Textline", vermutlich von den Betreibern jener (längst geschlossenen) Firma gleichen Namens selbst gebastelt, lief auf Rechnern mit MS Dos als Betriebssystem; wie gesagt, 1988....
Zuerst hat man den Text eingegeben, es gab "Befehle" für die verschiedenen Schriftfonts, die musste man gezielt eingeben, viele andere kamen (soweit ich mich noch erinnere) einfach durch's Schreiben zustande, etwas die Worttrennungen (#- ),
in einem 2. Arbeitsgang wurde der Text auf das Layout verteilt, dabei konnte man Freiräume für Abbildungen lassen u.s.w., war damals, vor MS Ofice, absolut bahnbrechend.
Vielleicht gibt es eine übergeordnete Anwendung, die auch mit MS Dos als Plattform läuft?
Allein wegen der Silbentrennung glüht mein Prozessor, als hätte ich 4 GB Film zu editieren.
(Der Arme, ist auch schon nicht mehr der allerjüngste mit 7 Jahren...)
Tschüssikoffsky.
wire1

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... Dr.Nope hat es schon angesprochen - Du wirst wohl um Suchen und Ersetzen nicht herumkommen, weil Du die Codierung des Ursprungsprogramms nicht Rückgängig machen kannst.

Anscheinend wurde ein europäischer Zeichensatz ohne deutsche Umlaute verwendet, weshalb z.B.ÖWen#-de½ wahscheinlich mit 'Wende' oder "Wende" zu übersetzen ist.
Die acht Umlaute und das ß Rückzuübersetzen dürfte keine Hürde sein

Für größere Textmengen dieser Art könnte man ein Suchen-Ersetzen-Script schreiben(lassen), oder auch mit dem Programm "grep" arbeiten.
 

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Hallo da draussen,
was is'n "grep", bitte?
Irgend ein link bekannt oder lieber gleich "googlen"?
Suchen & Ersetzen" geht gut für Zeichen, aber die Befehle?
#mu #size=53 #2H™L#-DER#-LIN
#vskip=4.2mm #vskip=1.3mm #size=43
E#initial=X
#size=15
e#-ge#-se
Da habe ich echt ein Problem.
Merci.
wire1

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Um wieviele Text handelt es sich eigentlich? Bei 10-50 würde ich noch manuell suchen/ersetzen. Bei 500 ein Programm nehmen. Reicht dir der einfache Text daraus? Die Formatierungseinstellungen sind sicher kauf zu entschlüsseln und nicht so wichtig.

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Zitat
oder lieber gleich "googlen"?

...googlen oder googlen lassen - das ist hier die Frage  ;D

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ja ja ja ist schon gut... ::)
Hier habe ich Grep für Windows gefunden:
http://www.wingrep.com/download.htm
Man kann sich auch registrieren, das kostet aber. Und dieses Grep macht auch nichts anderes, als einen Text zu durchsuchen und den gesuchten String durch einen anderen ersetzen, wenn man will.
Aber: Meine Frage war ja zuletzt (30.12.2010, 18:35:59), wie man die Commands umsetzt: Wenn da steht, #vskip=4.2mm #vskip=1.3mm #size=43 dass daraus in Word ausgeführt wird: Zeilenschaltung 4,2 mm nach unten, Zeilenschaltung 1,3 mm, Schriftgröße 43 pt.... usw.
Danke. 

« Letzte Änderung: 31.12.10, 07:29:06 von wire1 »

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Das bekommst du nicht mit suchen / ersetzen hin. Word benutzt nur interne Befehle dafür, keine Zaunkenner. Ist das denn so wichtig auch diese Formatierungen zu haben. Na ja siehe oben meine Fragen, bist du nicht drauf eingegangen.

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Hi Dr. Nope,
ja sorry, es geht um eine Doktorarbeit von knapp  300 gut bedruckten Seiten.
Die verschiedenen Befehle steuerten in dem damaligen Fotosatzprogramm das Erscheinungsbild des Textes: Schriftfont und -größe, Zeilenabstand und vieles mehr.
Diese Merkmale aber sind bei der Art, wie ich das Teil vorgelegt habe, unverzichtbar.
Ich werde mir also eine Strategie ausdenken müssen, mit der ich möglichst zeitsparend von einem Befehl zum nächsten komme und in Wird adäquat umsetzt, bevor ich die dazugehörigen Zeichen aus dem Text nehme.
Immerhin bin ich so weit, dass ich den Rohtext in Word 2007 habe. Wenigstens habe ich noch ein gedrucktes Altemxemplar zur Hand und kann mich so recht gut am Original orientieren.
Es scheint nur in einer Sache in unüberwindliches Hindernis zu geben: Aus irgendeinem Grund ist die Schriftart "Univers Linotype" (eine ganze Familie) nicht mehr gängig auf den PCs, bei mir jedenfals nicht. Vielleicht hat ja einer noch die einzelnen Truetypes und was es sonst so gibt auf seinem Rechner und kann sie mir schicken?Biite bitte, Liebe AltRechnerBesitzer, schaut doch mal bei euch nach, Verzeichnis "C.\Windows\Fonts\, und kurz per p.m. melden, bitte träller bitte bitte....
Und dann einen Guten Rutsch oder lasst et krachen, woll ?!?
Wire1

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Guck mal soll eine Alternative geben

http://www.mediengestalter.info/forum/11/free-font-alternative-zu-linotype-univers-basic-light-66207-1.html

Evtl. hilft es beim Umstellen nicht Word sondern das RTF-Format zu nehmen denn da sind auch einzelne Befehle wie im Texteditor zu finden und können ggf. nach Ausprobieren getauscht werden. Ist natürlich eine langwierige Sache das Ganze.

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... vielleicht hat eine gestandene Druckerei noch was im Kasten  ;D

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Hi alle, möglicherweise habe ich die Firma ausfingig gemacht, die anno ca. 1988 das von mir mitgenutzte DTP-Programm gebastelt hat, ich habe das Haus angeschrieben um die Möglichkeiten zu erfahren, schauen wir mal.
Aber hier zeigt sich ein grundsätzliches Problem:
Immer wieder gibt es wohlwollend-mahnende Appelle, die alten Daten periodisch zu sichern und so von Altgeräten auf neue Datenschleudern zu retten.
Wie viele Betriebssysteme haben wir seit 1988 gehabt? Wie sieht das mit neu herausgegebenen Betriebssystemen aus? Richtig: Immer schneller, differenzierter usw...
Also: Nicht nur retten - das ist nur von einer Dose in die andere - auch auf neue Plattformen konvertieren, das ist die Geschichte.

Nur, dass man dadurch immer wieder gezwungen ist, sich alle möglichen Programme immer in einigermaßen aktuellen Versionen zu beschaffen.
Sonst wird man irgendwann einmal abgehängt und steht vor Gartenzaunchinesisch.

Es grüßt Euch alle
wire1

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Du hast wenigstens txt genommen da lässt sich noch was machen. Stell dir vor, im Moment nehmen fast alle PDF. Glaubst du in 20 Jahren kennt noch jemand das Format? Alle x Jahre müsste man seine Daten auf neue Formate umstellen um sie über die Jahrzehnte zu sichern. Das Problem haben nicht nur Heimanwender, auch die Nasa hat kaum noch Geräte um Daten auszulesen die aus frühen Flügen stammen usw. Unsere Urahnen wussten es es schon besser: Alles in Stein meißeln... 

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Daher der Ausdruck "lapidar" = wie in Stein gemeißelt: KURZ und BÜNDIG.
Nicht solche Vieltexter wie heute.
Aber nun haben wir uns halt mal umgestellt ;D...
Z - ! Ja.
wire1 


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