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Netzwerkdose > Patch-Panel > Switch > Router geht nicht

Hallo,
ich bin gerade dabei, mein Haus für ein Gigabit-Netzwerk zu verkabeln. Dafür habe ich in vier Zimmern Cat6a-Dosen installiert und von dort Cat7-Kabel zu meinem Arbeitszimmer geführt, wo die Kabel in ein Patch-Panel gehen (alles A-Verkabelung). Vom Patch-Panel gehe ich zu einem Switch (TP-Link TL-SG1008D), von dem ein Kabel zum Router geht (DSL-EasyBox 803 A).


Nun mein Problem:
Wenn ich vom Patch-Panel über den Switch zum Router gehe, bekomme ich keine Verbindung über die Netzwerkdose (bisher habe ich nur in einem Zimmer eine Dose zum Testen zur Verfügung). Der Computer sagt mir, dass kein Netzwerkkabel angeschlossen ist, der Switch zeigt auch nicht an, dass ein aktives Gerät angeschlossen ist.
Wenn ich nun aber ohne den Umweg über den Switch direkt vom Patch-Panel zu einem Lan-Port des Routers gehe, dann funktioniert alles wie gehabt.

Meine bisherigen Tests, die ich durchgeführt habe:
- Wenn ich meinen Computer direkt über ein Patch-Kabel an den Switch anschließe, funktioniert alles.

- Der Switch hat laut Anleitung keinen speziellen uplink-Port, also muss ich darauf wohl nicht achten.

- Ich habe eine Netzwerkkabel-Tester. Den habe ich benutzt, indem ich an meine Netzwerkdose und an das Patch-Panel jeweils ein Patch-Kabel stecke und dann die beiden Teile des Testgeräts an die beiden Kabelenden stecke. Angezeigt wird mir dann vom Testgerät ein vollständig funktionierendes Kabel, also gehe ich mal davon aus, dass die Verkabelung richtig ist und kein Kabel beschädigt ist. (Da ja die Verbindung ohne Switch ebenfalls funktioniert, kann es doch nicht an der Verkabelung liegen, oder?)

 
So, ich weiß nicht mehr weiter - Ich hoffe Ihr könnt meine Hausverkabelung retten ;-)

Gruß
Jens

Hier habe ich auch mal die Verkabelung fotografiert. Ich kann immer noch keinen Fehler finden - aber vielleicht übersehe ich ja etwas...
[edit: Bilder aufgrund mangelnder Qualität wieder entfernt]

« Letzte Änderung: 01.08.12, 21:23:06 von dianoia »


Antworten zu Netzwerkdose > Patch-Panel > Switch > Router geht nicht:

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 ??? ??? ???

Kabel : rechts unter Patch / Cross

http://www.griebel-web.de

 ::)::)

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??? ??? ???

Kabel : rechts unter Patch / Cross

http://www.griebel-web.de

Danke für die Antwort!

Die Seite habe ich mir angesehen - ich fürchte, meine Netzwerkkenntnisse reichen nicht aus, um nun meinen Fehler zu finden. Muss ich ein Crossover-Kabel (also zwischen der Dose und Patch-Panel?) haben?
Oder kann das Problem sein, dass ich zwischen Switch und Router ein falsches Kabel habe, sodass der Fehler erst in der jetzigen Konfiguration auffällt? (Ich frage, weil ja alles funktioniert, wenn ich direkt von meinem PC an den Switch gehe)

Gruß
Jens

Twisted-Pair-Kabel



Wenn in der Ferne jemand die Beschaltung kontrollieren sollte? - dann muß ein Bild so groß sein,
daß die Ziffernaufdrucke und die Adernfarben alle eindeutig erkennbar sind.

Passive Netzwerk-Komponenten
    Kabel
    Anschlussdosen
    Anschlussstecker
    Patchfelder
können nur an Klemmstellen beeinflußt werden.
Anschlussdose <-> Patchfeld Beschaltung wie "normales Patchkabel"


Verkabebelung (Beispiel Variante A - auf der Seite unten)



Bild Adernfarben Patchkabel in Variante B von der Seite des Kersten Griebel:


Wenn keine Verschaltung vorliegt (wurde doch sogar mit dem Kabeltester überprüft...  ::) )
dann würde ich mal mit einem Neustart der EasyBox anfangen und erst nachdem alle LEDs den Zustand "ok" (Power und DSL liegen an)
- erst den Switch von der EasyBox erkennen lassen,
- dann die Verbindung Switch <-> Patchpaneel herstellen.
- dnach erst einen Rechner an der beschalteten Netzwerkdose anschließen.
(Überlegung für den Fall, daß der Switch TL-SG1008D trotz seiner Einstufung "unmanaged" mit einer eigenen MAC-Adresse ausgestattet ist.)

Crossoverkabel (oder Crossover-Adapter) sind nur noch da nötig wo "ältere" Geräte im Einsatz sind, die Sende- und Empfangsrichtung nicht selbst erkennen und nicht automatisch anpassen.
Aktuelle "aktive" Netzwerkkomponenten sind in der Lage die Anpassung intern vorzunehmen.

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wenn ich das richtig verstanden habe, wird hier das Netzwerk von "hinten nach vorne" beschrieben.

Eigentlich ist es doch so:
Router --> Switch --> Patchpanel --> Netzwerkdosen --> Patchkabel für Rechner

 

Für Testzwecke kannst du dir einen Crossover-Adapter RJ45 zulegen (ab ca 2 € im Handel)
auch wenn der eigentlich nicht eingesetzt werden muß - kannst du den Test machen am Kabel EasyBox <-> Switch.
(Bei allen bisherigen Ausgaben solcher Adapter nicht das kostspieligste [unnötige] Teil.)

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Wenn in der Ferne jemand die Beschaltung kontrollieren sollte? - dann muß ein Bild so groß sein,
daß die Ziffernaufdrucke und die Adernfarben alle eindeutig erkennbar sind.
Ja, tshuldigung, hatte keine bessere Kamera zur Hand. Habe jetzt mit einer anderen noch mal Fotos gemacht :-) (s.u.)

Zitat
Wenn keine Verschaltung vorliegt (wurde doch sogar mit dem Kabeltester überprüft...  ::) )
Ja, aber da ich zum ersten Mal verkabelt habe, weiß ich nicht, ob ich mir nicht doch etwas falsch angelesen habe und etwas nicht stimmt.

Zitat
dann würde ich mal mit einem Neustart der EasyBox anfangen und erst nachdem alle LEDs den Zustand "ok" (Power und DSL liegen an)
- erst den Switch von der EasyBox erkennen lassen,
- dann die Verbindung Switch <-> Patchpaneel herstellen.
- dnach erst einen Rechner an der beschalteten Netzwerkdose anschließen.
(Überlegung für den Fall, daß der Switch TL-SG1008D trotz seiner Einstufung "unmanaged" mit einer eigenen MAC-Adresse ausgestattet ist.)
Habe ich ausprobiert, leider ohne Erfolg. Da die EasyBox keine Gigabit-Ports hat, war meine Überlegung, dass sie vielleicht so veraltet ist und doch noch ein crossover-Kabel zwischen Router und Switch gehört (wie Du schon vorgeschlagen hast). Das kann ich heute nicht mehr ausprobieren, wird aber gleich morgen gemacht.

Danke auf jeden Fall erst mal für die Ideen!

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für deine Verkabelung gehört nirgend ein Crossoverkabel in, hier müssen immer Patchkabel verwendet werden.

Die Beschriftungsleiste in der Netzwerkdose war beim Kauf bereits in der Dose aufgeklebt?
Aus den Bildern kann ich momentan keinen Fehler ersehen. (Bild des Patchpaneel etwas korrigiert, um die Ziffern zu erkennen.)


Weitere Kapitel zur Verkabelung:


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Die Beschriftungsleiste in der Netzwerkdose war beim Kauf bereits in der Dose aufgeklebt?

Danke für Deine Mühe :-)
Ja, die Beschriftung war schon so aufgeklebt.

Ich habe gestern noch einen neuen Test durchgeführt.
Ich habe nun einen anderen PC, der einen Gigabit-Controller besitzt (der PC, den ich bei den anderen Tests benutzt hatte, besaß nur 100 Mbps) an die Netzwerkdose angeschlossen.
Und siehe da, es dauert eine Weile, dann steht eine Verbindung zum Router und Internet. Das Merkwürdige ist aber, dass ich (laut Windows) nur einen Datendurchsatz von 1 MB/Sek. erreiche, wenn ich von meiner Netzwerkfestplatte (die am Switch hängt) etwas herunterkopiere. Mit der gleichen Infrastruktur habe ich üblicherweise 30MB/Sek. und aufwärts erreicht. Selbst mit meinem Laptop und WLan geht der gleiche Vorgang schneller.

Kann es jetzt eigentlich noch ein Hardwareproblem sein, oder muss ich mich nun um ein Software-/Konfigurationsproblem kümmern?
« Letzte Änderung: 02.08.12, 10:14:02 von dianoia »

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Jetzt hab ich den Fehler!
Es war das Kabel, das beim Verlegen anscheinend irgendwo gequetscht worden ist.


Auffällig war ja, dass es bei einigen Tests eine Verbindung gab und diese aber extrem langsam war. Googlen brachte mich dann auf das Thema "Kabelquetschung". Da ich in meinem Laptop einen Marvell-Controller habe, konnte ich den Virtual Cable Tester von Marvell nutzen, der mir dann tatsächlich zeigte, dass irgend etwas nicht stimmt... Ich habe dann erstmal eine weitere Dose installiert, die dann ohne Probleme funktionierte  :) Jetzt habe ich zwar ein totes Kabel hinter der Hausfassade verlegt, aber immerhin weiß ich, warum es dort liegt  :'(

Danke nochmal für Eure Hilfe - ich hoffe mal, dass der Rest des Netzwerks nun reibungslos funktionieren wird...

Gruß
Jens

« Letzte Änderung: 03.08.12, 19:48:54 von dianoia »

Du bist doch eigentlich "gut dran"  ;) - weil der Installationsschaden gleich in der ersten Teststrecke gefunden wurde.
Wären mehrere Kabel bei der Installation ähnlich "in Mitleidenschaft gezogen", hätte sich ein solcher Fehler sicher nicht so klar abgehoben. - Die Suche hätte bestimmt noch länger gedauert!  ;D
Verlegung in einem Leerrohr / Installationsschacht / Kabelkanal wäre evtl. servicefreundlicher gewesen.
(Ein "schmaler Schlitz" in der Hausfassade zum Wechsel des Kabel und anschließend Schlitz andersfarbig zuputzen wäre doch "eine neckische Erinnerung"...  ::)

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(Ein "schmaler Schlitz" in der Hausfassade zum Wechsel des Kabel und anschließend Schlitz andersfarbig zuputzen wäre doch "eine neckische Erinnerung"...  ::)

Ja, oder gleich das orangene Verlegekabel mit Schellen auf die Fassade nageln - so als Zierleiste ;)

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