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Win XP: Defragmentieren gut oder schlecht?

hallo.
ich hätte mal eine frag und zwar was genau bewirkt es, wenn man seine festplatte defragmentiert?ist es gut es zu machen??gibt es irgendwelche guten programme zum defragmentieren als das windows XP programm?
danke!!
maxl8



Antworten zu Win XP: Defragmentieren gut oder schlecht?:

Die Sektoren einer Datei werden dadurch aneinanderliegend gespeichert, sodaß der Lesekopf nicht soviel hüpfen muß.

Bei einem gut eingerichteten XP hat das heute nicht mehr viel Bedeutung:
Auf c: sollten nur Programme sein, somit entsteht dort kaum Fragmentierung.

Auf d: sind nur Daten, aber auf die wird nur selten zugegriffen.

Der Defrag von XP reicht. Wer sich verkünsteln will, kann O&O Defrag oder Diskeeper oder Raxco Perfect Disk nehmen.

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Ergänzung -
während sich die Datenrettung nach einem Absturz (Grund beliebig) bei einer stark fragmentierten Festplatte ziemlich schwierig und wenig effektiv gestaltet, geht sie recht reibungslos und ziemlich effektiv, wenn die Festplatte regelmäßig sauber defragmentiert wurde.
Meine persönlichen Erfahrungen zeigten dies bei Datenrettung- Rettung nach "PM8- Katastrophen" mit Ontrack Easy Recovery.
Jürgen

während sich die Datenrettung nach einem Absturz (Grund beliebig)

Aber "Absturz" bedeutet so gut wie NIE, daß dann eine Menge wertvoller Daten gelöscht sind und manuell sektorweise rekonstruiert werden müssen.

Richtig ist freilich: Wenn Dateien, die nicht mehr im Papierkorb sind, wiederhergestellt werden sollen, gehts bei aufgeräumter Platte deutlich leichter  ;)

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Auf c: sollten nur Programme sein, somit entsteht dort kaum Fragmentierung
Alleine die Updates vom Virenscanner und anderen Programmen, sowie Windowsupdates aber schon  ;)

Und vor der Defragmentierung sollte der Müll von der Platte gekippt werden. Am einfachsten über die Datenträgerbereinigung

Ich meine das Diskeeper jetzt der beste Defragmentierer ist. Der hält die Festplatte defragmentiert in dem er jedes mal wenn eine Datei fragmentiert wird sie wieder defragmentiert. Dies aber mit äußerst wenigen Ressourcen. Also auch besser als O&O.  :)

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Zitat
Also auch besser als O&O
Tatsache?
Wieder eine nur aufgrund persönlicher Vorlieben oder Ansichten erstellte Behauptung.
Ich kaufe mir die jeweils beste Software. Und das Beste ist das, was mir durch eindeutige und reproduzierbare Messungen belegt wird.
Und ich kaufte O&O Defrag.
...aber für manche ist eben auch die 1-Klick-Wartung von Tune Up Utilities das Beste.
Jürgen

Das Konzept der permanenten Defragmentierung ist mir ziemlich suspekt, weil dabei laufend viel unnötige Arbeit geleistet wird. Z.B. wenn ich ein großes File runterlade, das danach eh dekomprimiert, getestet und weggeräumt wird. Oder, wenn ich einen Film digitalisiere, der später weggebrannt wird.
Besser 1x pro Monat den Rechner in Abwesenheit 1 Std. werkeln lassen.

Permanente 20 MB RAM braucht das Programm bestimmt.
Und, angenommen, 5 Programme machen gerade gleichzeitig Schreibvorgänge auf Platte - wenn jetzt noch der Defragmentierer dazwischengreift und es zu einem Absturz kommt, dann dürfte der Datenschaden ziemlich groß sein.
Besser, die Defragmentierung findet bei einem "Rechner in Ruhe" statt.
Deshalb gibts ja seit längerem Defragmentierung von Boot-CD (z.B. von Paragon)

Da ich mit Image von C: arbeite, habe ich das Defragmentieren ganz aufgegeben.

« Letzte Änderung: 30.11.06, 12:19:04 von bernd-x »

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Ich muß Dir da in gewisser Weise Recht geben.
Die Defragmentierung war tatsächlich mal einigermaßen wichtig, zu Zeiten kleiner und langsamer - dabei bei weitem nicht so zuverlässiger Festplatten, wie sie es nun heute sind.
Eine Defragmentierung zum Performancegewinn ist ineffizient - einen Gewinn kann man allerhöchstens durch penible Messungen feststellen.
Eine Aufgabe, der sich wohl kaum einer unterzieht.
Ein (hoffentlich nie relevanter) Aspekt sollte allerdings genannt sein:
Nach einem Absturz, aus welchem Grunde auch immer und einer erforderlichen Datenrettung per Recovery- Tool sind nicht fragmentierte Dateien wesentlich besser und erfolgreicher zu retten. Das sind persönliche Erfahrungen, ich wurde im Bekanntenkreis schon einige Male damit konfrontiert.
Ja, und nach einer Neuinstallation des Betriebssystems mit Treibern und Anwendungen können durchaus Fragmentierungsraten von 35, 40% auftreten. Da ist eine Defragmentierung wohl sinnvoll.
Ich defragmentiere, und das möglicherweise nur aus einem nicht unterdrückbaren Ordnungssinn heraus, nur noch vor der Erstellung eines Images.
Jürgen

Zustimm!
Aber:

nach einer Neuinstallation des Betriebssystems mit Treibern und Anwendungen Fragmentierungsraten von 35, 40%

Wie sollte das kommen? Auf eine leere Platte wird File nach File gespeichert. Wenn zwischendurch keine großen Teile gelöscht werden, keine Fragmentierung.

Mein Image, das ich ab und zu auf C: zurückspiele, ist mit Windows-Defrag behandelt. Somit brauche ich auf C: nicht defragmentieren.
Auf D: ebenfalls nicht, denn das ist der Datenbereich, wo es sich nicht lohnt.

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>>Wie sollte das kommen?<<
- tut mir Leid, @bernd-x - aber das kann ich nicht exakt begründen. Nur theoretisch vermuten.
Die Tatsache an sich, also das nach einer Neuinstallation die Partition ziemlich wahhlos belegt ist, zeigt eigentlich jedes bekannte Defragmentierungstool auf, sogar das recht primitive von XP.
Ich konnte das auch mal sehr deutlich erkennen, diese Tatsache mal grafisch zu beobachten. An "meiner" Ingenieurhochschule beschäftigte man sich mittels einer dort selbst entwickelten Methode mit der Clusterbelegung einer Festplatte, überprüfte diese und stellte diese grafisch dar, wertete das dann aus.
Es werden Daten da wirklich dann geschrieben, wenn sich eine "freie Stelle" unter dem Schreibkopf befindet. Ohne auf Zusammenhänge und Zuordnungen zu achten.
Die Ursache dafür, das es zu diesem Zeitpunkt der Zustand
>>Auf eine leere Platte wird File nach File gespeichert<<
leider noch nicht nicht vorhanden ist, führe ich (in der Theorie) darauf zurück, das die im BIOS und die von CD in den RAM gespeicherten Organisationsroutinen noch bei weitem nicht so ausgeprägt sind, dies optimal zu veranlassen.
Denn die Speicherung auf der Festplatte wird ja in der Hauptsache durch das Betriebssystem, welches da erst installiert werden muß, gesteuert.
Man kann einen ähnlichen Fall erkennen bei der Erzeugung eines Images (wiederum egal, ob zB. Acronis oder PowerQuest) und deren Abspeicherung auf Festplatte. Auch da wird, organisiert von einer rudimentären Platzorganisation ziemlich wahllos auf die Festplatte geschrieben - und die Defragmentierungstools stellen dann ein heilloses Durcheinander fest.
Mir würde allerdings nie in den Sinn kommen, dort aufzuräumen.
Jürgen

Hallo,


 

Zitat
Eine Datei (auf der Lesen und Schreiben erlaubt ist) ist kein statisches Gebilde, sondern es finden dauernd Lese-, Schreibe- und Löschoperationen statt. Manche Operationen geben Speicherplatz wieder frei, manche benötigen neuen Speicherplatz. Dieses dauernde Freigeben und erneute Belegen von Speicherblöcken führt dazu, dass zum einen die unbenutzten Speicherblöcke sich über die Festplatte verteilen (Freispeicherfragmentierung) und zum anderen Dateien und Metadateien nicht mehr am Stück auf den Spuren der Festplatte abgespeichert sind (Dateifragmentation).

Weiter geht ers auf "Wikipedia" mit dem Stichwort "defragmentieren"
Sir Reklov

defrag von O&O kann ich nur wärmstens empfehlen.

Außerdem:

Start->Ausführen-> defrag c: -b

Hallo,
ob der User "Tomas Lee" wirklich in der Lage ist Empfehlungen zu geben,sollte man unter Anderem an seinem Thread festmachen... ;D

 http://www.computerhilfen.de/hilfen-5-140246-0.html

 8);D
Sir Reklov

 ???  Gerade Sir Reclov ist einer, bei dem schon mehrere Beiträge "verunglückt" waren. Daher sollte der Sir sowas nicht anderen vorhalten  :-\


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