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System stürtzt beim Hochfahren dauernd ab

Also ich wills gleich vorweg nehmen, ich bin ein absoluter Einsteiger in Linux. Ich habs neulich mal installiert und bisher hat auch alles wunderbar funktioniert. Aber dann kam ich auf die Idee, bei den Starteintstellungen den Benutzer root anzugeben, damit ich mich nicht dauern ein und ausloggen muss um alle Rechte zu haben. Nachdem ich dann weitergearbeitet hab, hat sich irgendwann das System total aufgehängt. Seitdem lässt sich der PC nicht mehr hochfahren. Egal was ich mache, ich hab auch schon Neuinstallation und sichere Installation (und so ziemlich alles andere auch) versucht, nix geht mehr. Kann mir da jemand helfen??

Andi


Antworten zu System stürtzt beim Hochfahren dauernd ab:

1. Gewöhn dir das Windows gefummel mit adminrechten ab
2. Hast du die Festplatte vor der Neuinstallation formatiert?

Ich hatt vorher Windows 98 drauf und hab dann im Dos Laufwerk c formatiert. Das war auch die einzige Partition die ich auf dem Rechner hatte. Ich habs jetzt übrigens geschafft, Linux nochmal mit sicherer Installation zu installieren. Ich konnt es zweimal hochfahren und dann ist genau das gleiche wieder passiert. (Diesmal hab ich nicht root als Start Benutzer angegeben)

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Hi,

Windows 98 ?

Was für einen Computer hast Du ?

CPU
?
Festplatte
?
Größe Arbeitsspeicher ?
usw.


Ich habe gelesen, dass bei älteren Modellen z.B. P3 Suse Probleme bereiten kann.

Programmstart und Bildschirmaufbau sollen sehr langsam sein.

« Letzte Änderung: 09.09.06, 19:37:45 von ignaz »

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Hallo,

ältere Rechner können meist nur APM und nicht ACPI. Dafür kann die Susie nichts sondern die Hersteller des Mainboards. ACPI ist immer noch teilweise schlampig im Bios implemetiert, auch bei brandaktueller Hardware. So hilft meist, den Parameter acpi=off in den Bootoptionen anzugeben. Bei Windows fällt das nicht auf, weil das System nur marginal bis garnicht von den Funktionen Gebrauch macht.

ACPI + APM = Energiesparfunktionen

Ist das System erst mal irgendwie auf die Festplatte gekommen und es wurden die Installationsquellen hinzugefügt, wie es hier beschrieben steht, installiert der betroffene Anwender per yast das APM Paket. Dies ist im Runleveleditor in Runlevel 2 3 und 5 zu aktivieren,
In der Datei /boot/grub/menu.lst noch apm=on und acpi=off in der Parameterzeile hinzufügen, dann sollte auch ein betagter Rechner recht problemlos mit voller Power laufen. Manchmal machen auch ältere IDE Controller Probleme. Da hilft der Parameter noresume für das betroffene Laufwerk anzugeben. Vorlage ist immer die Parameterzeile in menu.lst für den Failsafemode. Hat man die Werte in die Datei menu.lst übernommen, entfällt natürlich die manuelle Eingabe in den Bootoptionen.

Have Fun

Also ACPI abschalten hat nicht geholfen.
Ich hab einen 450 Mhz Pentium Prozessor
Ich glaub 500 MB Arbeitsspeicher (muss aber nochmal schaun)
Die Festplatte hat 80 GB

Was ich noch wissen wollte: Kann es jetzt sein, dass der PC am Anfang nur wegen dem root Eintrag beim Benutzer abgestürtzt ist? Bis dahin hat er nämlich einwandfrei funktioniert. Ich konnte das System gut ne Woche nutzen. Einmal ist er abgestürzt, aber dann hab ich ihn neu gestartet und alles ging wieder. Vieleicht sollte ich die Festplatte vor der Neuinstallation nochmal Partitionieren. Ich dachte da an Laufewerk c so wie es vor der ersten Installation war. Wenn das helfen könnte, muss ich aber zu meiner Schande zugeben, dass ich keine Ahnung habe wie ich das anstellen soll. Schließlich kann ich nichts mehr starten. Ich bräuchte also ein Partitionierungsprogramm, das automatisch beim hochfahren bootet.

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Hallo,

Zitat
Kann es jetzt sein, dass der PC am Anfang nur wegen dem root Eintrag beim Benutzer abgestürtzt ist?
Eigentlich nicht, es sei denn, du hast etwas wesentliches verändert, vielleicht auch unwissentlich. Den Rootaccont vergiss ganz schnell, so als wäre er nicht da! Immer als User einloggen. andes als in windows wird, falls erforderlich, das Rootpasswort für bestimmte Funktionen bei bedarf angefordert. oder man erreicht dieses gezielt durch kdesu programmme für ein einzelnes Programm, oder in der Konsole mittels su - und Rootpasswort. Somit ist die Gefahr gering aus Versehen was zu zerstören. Die Systemsicherheit ist durch dieses Verfahren auch ne Ecke besser.

Partitinierungsprogramm:

Enthalten in Suse auf den Installationsmedien in dem Du bei der Installation auf Partitionieren und den Expertenmodus klickst, da alle Partionen löscht und diese selbst neu anlegst.

Vergeben solltest Du da:

Grösse  Dateisystem Mountpunkt

+100 MB  ext2        /boot
+1GB     swap        swap     ( Doppelt so gross wie RAM wählen )
Rest     reiserfs    /

Externe Partionierungsprogramme:

gparted  http://gparted.sf.net
Ist vergleichbar mit Partition Magic, Paragon Partion Manager u.a. jedoch OpenSource Software und kostenlos.

In Knoppix ist enthalten:
qtparted
Die Knoppix hat den Vorteil nicht nur einen guten PArtitionierer zu enthalten, sondern ein komplettes Betriebsystem, mit Brennprogramm K3b u.s.w. Sehr hilfreich bei Datenrettung wenn das eigentliche System nicht mehr starten mag.
Für Linux ist reiserfsck enthalten um defekte Linuxpartionen, die mit reiserfs formatiert wurden, wieder herstellen zu können.

Systemreparatur:

SuSE enthält yast-system-repair auf der Installationscd/dvd.
Dieses Tool löst Systemprobleme und stellt ein zerschossenes System meistens wieder her.

Anleitung:
http://de.opensuse.org/SDB:YaST-System-Repair

Have Fun

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