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defekte Festplatte = Gefrierfach ?


Hallo,

da man im Internet einerseits liest, dass bei defekten Festplatten das legen in ein Gefrierfach Erfolg gebracht hat, andererseits davor gewarnt wird, da es überhaupt keinen Erfolg bringen kann, würde mich nun interessieren, was da dran ist.

Ich habe eine 250 GB Festplatte von Samsung. Diese wurde von einem alten Rechner nicht mehr erkannt, was bei dem Rechner aber keine Neiigkeit war. Er hat davor auch schon andere Festplatten nicht mehr erkannt, die dann plötzlich doch wieder liefen.

Nun habe ich mir Adapter besorgt um die Sata-Festplatte an mein Notebook anzuschließen. Er fand sie auch, konnte sie dann aber nicht lesen (Gerätefehler). Nachdem ich einen neuen Versuch gestartet habe, fand er sie noch nicht einmal mehr.
Deswegen meine Frage, ob das mit dem Gefrierfach ** Netiquette! ** ist oder wirklich funktionieren kann.


Antworten zu defekte Festplatte = Gefrierfach ?:

Kannst ja auch eine Kerze für die Festplatte anzünden.
Hilft genausoviel, oder vielleicht noch ein wenig besser, durch die Kerze entsteht kein Kondenswasser, das dann die Platte zerstört 


Der Trick ist, durch die kälte ziehen sich die Materialien zusammen. Dadurch können defekte Lötstellen wieder Kontakt bekommen.Wenn man gezielt mit Kältespray arbeitet und weiß man macht  

« Letzte Änderung: 31.12.09, 10:40:01 von Knut aus Berlin »

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Ok, also dann versuche ich es mal mit Tools.

PC Inspector File Recovery läuft grad, verbleibende Zeit 2861 Minuten  :o Aber er scheint einiges zu finden, steht schon bei 5900 gefundenen Dateien.

Wenn man bedenkt, dass auf dieser Platte alle eigenen Dateien (knapp 200 GB) aus den letzten 7 Jahren sind, geh ich mal beten.

PS: Natürlich gehöre ich zu den ganz Cleveren, die ihre Daten nicht sichern.
Ok, also dann versuche ich es mal mit Tools.

PC Inspector File Recovery läuft grad, verbleibende Zeit 2861 Minuten  :o Aber er scheint einiges zu finden, steht schon bei 5900 gefundenen Dateien.

 

Gute Entscheidung





PS: Natürlich gehöre ich zu den ganz Cleveren, die ihre Daten nicht sichern.
Ein trost hast du, damit bist du nicht alleine  ;D;D;D

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Na, Hauptsache, ich kann am Ende die gefundenen Dateien auch auf meinem Notebook speichern.

Was mich bissle wundert ist, er zeigte am Anfang 296 GB an, die Festplatte fasst aber nur 250 GB.

Übrigens, die verbleibende Zeit hat sich rapide verkürzt auf aktuell 88 Minuten.

Ich werde auf jeden Fall noch schreiben, ob und inwieweit die Daten gerettet werden konnten.

UND DANN FOLGT EINE DATENSICHERUNG!

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Also ich hab durch diesen Kälteschock Trick schon die eine oder andere DVD/CD (vorher defekt) zum laufen gebracht, aber ich denk nicht das das bei HDDs klappt...

Das klappt auch bei Festplatten, man muss diese allerdings während des auslesens weiterhin kühl halten (z.B. Kühlakku) und vor Tauwasser schützen.

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Also, die Wiederherstellung hat nicht geklappt. Ich habe zwar nun 60.000 Dateien, die jweils alle mit dem Namen Cluster beginnen und auch z.b. als jpg oder xls gespeichert sind. Aber ich kann nicht eine dieser Dateien öffnen. "Datei beschädigt" bekomme ich bei allen Dateien als Antwort.  :(

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PC Inspector meldet bei der Laufwerkssuche folgenden Fehler, sobald er bei dem Laufwerk ankommt, um das es hier geht. Das Gute ist, Windows findet das Laufwerk noch, das schlechte, man kann nicht drauf zugreifen.

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Easy Recovery hat sich der Sache angenommen.

Er läuft jetzt seit ca. 100 Minuten
Für die, die es in Zukunft ebenfalls so machen. Ich habe im Netz sehr oft gelesen, dass die Leute bei der Bestimmung der BlockGröße abgebrochen haben, da sich anfangs offensichtlich nichts tut.

In meinem Fall stand er ca. 40 Minuten still bevor ein Fortschritt einsetzte. Also Geduld ist gefragt.



 

1. Bevor die die Tools ausgehen  8)
http://www.pcwelt.de/start/sicherheit/backup/praxis/191661/15_gratis_tools_zur_datenrettung/

2. Hast du mal versucht mit einer LINUX live CD auf die Festplatte zu zugreifen. Die Linux Cd Starten von Cd und verändern nichts am system.
Wenn Daten gefunden werden kannst du die dann direkt auf deine gute Festplatte kopieren,
Das wäre gut ( die Desktop CD UBUNTU )
http://wiki.ubuntuusers.de/Downloads/Karmic_Koala   

« Letzte Änderung: 31.12.09, 18:46:26 von Knut aus Berlin »

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Danke für den Tipp mit der Live-CD.

Ich werds probieren, sobald ich mit Easy Recovery fertig bin. Ich denke, das wird noch Stunden dauern.


Nachtrag:
Easy Recovery ist ebenfalls gescheitert. Er sagt, er hat kein Dateisystem entdeckt.



 

« Letzte Änderung: 31.12.09, 19:34:34 von doospleen »

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Mit der Live CD kann ich auch auf das Laufwerk nicht zugreifen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es nicht geht. Schließlich zeigt er mir genau an, um was für eine Platte es sich handelt. Selbst im Bios ist sie zu sehen, obwohl ich sie nur per Adapter (SATA-USB) angeschlossen habe.

Falls jemandem noch etwas einfällt, wäre ich sehr froh über Eure Meinung.

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@Exit

Danke für den Link, aber so einfach ist das leider nicht.

Die Festplatte ist nicht falsch angeschlossen, sondern defekt.

Ich werde mir wohl jemanden suchen müssen, der die Daten retten kann.

Leider Kein Plan mehr.

Habe neulich einen Bericht gesehen über Professionelle Datenretter. Da sind wohl einige "Schwarze Schafe" unterwegs. die ganz schön Kohle abzocken.

http://www.heise.de/ct-tv/artikel/Hintergrund-Vorsicht-Kunde-858474.html

« Letzte Änderung: 01.01.10, 15:02:26 von Knut aus Berlin »

Habe noch etwas gefunden, vielleicht hilft das. Aber vorsicht ist immer geboten, je mehr solcher Tools angewendet werde, kann es sein, dass es immer schlimmer wird.
Klick mich

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Danke für die weiteren Tipps.

Also GetBackData findet genau 0 Sektoren, die nicht fehlerhaft sind.

Selbst ein Image ziehen funktioniert nicht (kommt nur eine Fehlermeldung "E/A Gerätefehler").

Trotzdem glaube ich, dass die Daten von einem Profi wiederhergestellt werden können. Aber ich habe hier keine Firma im Auge, die mir einen vierstelligen Betrag berechnen würde (das ist es auch nicht wert) sondern Könner, die Ihre nachweisbaren Leistungen für unter 100 Euro anbieten.

Ich halte Euch auf dem Laufenden. 

moin.

wir haben mit der firma convar sehr gute erfahrungen gemacht.

nicht billig, aber gut.

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Die Platte ist bereits zu einem Profi unterwegs.Dieser ist nachweisbar ein Experte und es kostet trotzdem unter 100 Euro.

Ob es letztendlich geklappt hat, werde ich natürlich gerne dann posten, um diesen Thread dann abzuschließen.

 

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Sehr gute Nachricht, obwohl vorher alles versagte und selbst der Datenretter anfangs sagte, es würde schlecht aussehen, konnte er nach vielen Stunden doch noch die wichtigsten Ordner retten. Und das für unter 100 Euro. Ich würde sagen, das war ein voller Erfolg.

 

Hi,
hast du eine Kontaktadresse zu dem Experten? Bräuchte nämlich auch jemanden, gleiches Problem!

Danke.


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