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Suse: Kein Sound bei einigen Programmen

Hallo,

ich nutze das,
Betriebssystem:  Linux 2.6.18.8-0.3-default x86_64
System:          openSUSE 10.2 (X86-64
KDE:             3.5.5 "release 45.4"

Ich habe folgendes Problem, wenn ich bestimmte Anwendungen starte, welche auf das AlsaSound Modul zugreifen, bekomme ich die Fehlermeldung:

open /dev/[sound/]dsp: Device or resource busy

Folgendes habe ich probiert:
export SOUNDSERVER="..."(vorhandene) -- kein Erfolg
/etc/init.d/alsasound reload  -- funktioniert,
allerdings ist die Sound Qualität schlecht und der Desktophintergrund wird schwarz, auch sind keine Funktionen auf dem Desktop mehr verfügbar (Kontexmenue, Verknüpfungen, usw.).
Gleiches Problem wenn ich in Yast den Soundserver neu konfiguriere (alles zurücksetzen). Bitte um Hilfe....

Gruß Jörg
 


Antworten zu Suse: Kein Sound bei einigen Programmen:

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Was hast du für eine Hardwarekonfiguration? Laptop,Soundkarte???
lg Panzi

Hallo Panzi,

Danke für Dein Feedback. Ich habe ein Laptop Acer Aspire 7000

Hier die Ausgabe von:
linux:~ # hwinfo --sound
29: PCI 10.1: 0403 Audio device
  [Created at pci.286]
  UDI: /org/freedesktop/Hal/devices/pci_10de_26c
  Unique ID: wRyD.f0rGbSaUBs9
  SysFS ID: /devices/pci0000:00/0000:00:10.1
  SysFS BusID: 0000:00:10.1
  Hardware Class: sound
  Model: "Acer Incorporated [ALI] MCP51 High Definition Audio"
  Vendor: pci 0x10de "nVidia Corporation"
  Device: pci 0x026c "MCP51 High Definition Audio"
  SubVendor: pci 0x1025 "Acer Incorporated [ALI]"
  SubDevice: pci 0x0112
  Revision: 0xa2
  Driver: "HDA Intel"
  Driver Modules: "snd_hda_intel"
  Memory Range: 0xc0000000-0xc0003fff (rw,non-prefetchable)
  IRQ: 217 (725747 events)
  Module Alias: "pci:v000010DEd0000026Csv00001025sd00000112bc04sc03i00"
  Driver Info #0:
    Driver Status: snd_hda_intel is active
    Driver Activation Cmd: "modprobe snd_hda_intel"
  Config Status: cfg=yes, avail=yes, need=no, active=unknown

Gruß Jörg

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Für Multimedia folgenden Artikel lesen, wenn noch nicht erledigt.

http://www.computerhilfen.de/hilfen-7-69927-0.html#316962

 

Hi ignaz,

danke für den Hinweis, aber fehlende Pakete kann ich ausschließen. Ich habe bereits alle wichtigen Pakete die für die Soundausgabe entscheidend sind installiert. Auch würde das nicht das seltsame Verhalten des KDE Desktops erklären, sobald ich ein alsasound reload durchführe. Trozdem Danke...

Gruß Jörg

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Hallo,

installiere mal die jackpakete per yast und stelle in KDE den Soundserver auf Jack um. Bei meinem Notebook hat dies Wunder bewirkt. Seit dem keine Soundprobleme mehr.

Have Fun

Hallo Dr. Suse,

habe Deinen Rat befolgt, hat jedoch nicht zum Erfolg geführt. Fehlermeldung ist nach wie vor:

open /dev/[sound/]dsp: Device or resource busy
Warning: Couldn't initialize audio device: Couldn't open audio device.

Leider.

Gruß Jörg

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Hab ein ähnliches Problem im Internet bei einem Medion Laptop gefunden. Da half ein Bios update.Nur weiss ich leider nicht ob das bei deinem geht.
lg
Panzi

Hallo Panzi,

ich hoffe nicht das es von einem Bios Update abhängt, denn um das durchzuführen bräuchte ich Windows. Soweit ich weiß gibt es da keine andere Möglichkeit. Aber Windows käme auf meinem Rechner absolut nicht in Frage. Vielleicht gibt es auch für Acer Notebooks Bios Treiber, welche Linux-kompatibel sind. Weiß das jemand? Jedoch muss ich dem entgegensetzen, das am Anfang als Suse 10.2 auf dem Rechner neu installiert war, es überhaupt keine Sound Probleme gab. Leider kann ich nur nicht nachvollziehen wodurch dieser Soundfehler aufgetreten ist.

Gruß Jörg

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Das spricht gegen ein Bios Problem..
schau mal hier..
http://www.linux-club.de/faq/Sound_:_Intel%C2%AE_High_Definition_Audio_/_AC%2797
lg
Panzi

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Hallo,

für ein Biosupdate benötigst du kein Windows. Musst dir nur eine bootfähige DOS CD  ( Freedos Image von der Freedos Homepage )mit den Flashtools für Dos und dem Biosupdate generieren. Die Erstellung solch einer CD klappt auch problemlos mit Linux. Dazu das Freedos bootfloppy.img und die Systemtools zum Flashen in der Dosversion sowie das Biosupdate in ein Verzeichnis auf der Festplatte packen, in das Verzeichnis wechseln und die Befehlskette eingeben:

    mkisofs -b bootfloppy.img -o bootcd.iso bootfloppy.img

Anschliessend das erzeugte bootcd.iso File als ISO Abbild z.B. mit K3b brennen und den Rechner mit der CD booten. Flashtool starten und glücklich sein.

Voraussetzung damit man überhaupt starten kann:

Die Pakete mkebootfat und dosfstools müssen per yast nachinstalliert werden.

Have Fun

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Wieder was gelernt!Das muß ich mir merken!
bitte bei Tips und Tricks hinzufügen!!
lg Panzi

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Hallo,

nach dem Strickmuster kannst du dir beliebige Bootcds bauen. Gib in yast einfach boot als Suchbegriff ein und auch iso. Da findest du die Werkzeuge dazu. Grafisch per Klickerei gehts auch z.B. mit Isomaster. Bin halt ein Freund der Konsole, drum die Befehlszeile in der letzten Antwort.

Have Fun

Hallo Dr. SuSE,

der Hinweis mit den ISO Images ist wirklich Gold wert. Danke hierfür, wieder ein großes Stück Unabhängigkeit.

Gruß jörg

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Hallo,

Alternative zu Isomaster für den grafisch orientierten Anwender


Acetone Iso ist von der Grundanlage ein Kommanderscript. So muss kommander und kommander runtime per yast nachinstalliert bzw. auf den neuesten Stand gebracht werden. Damit AcetoneISO2 alle Funktionen unterstützen kann werden da noch weiter Pakete benötigt
Zuerst die Installationsquelle filesystems in yast hinzufügen falls noch nicht geschehen. Dann die Fuse Pakete updaten bzw. nachinstallieren. Zusätzlich die ganzen Converter der isofiles Suchbegriff iso in yast.


Acetone gibt es hier:

http://www.kde-apps.org/content/show.php/AcetoneISO2?content=44805

Das Suse RPM in der Konsole mit Rootrechten installieren mittels:

yast -i /verzeichnis_zum_Actetone.rpm/AcetoneISO2-1.0.noarch.rpm ENTER

Das Binary des Programms acetone2iso ist im Verzeichnis /usr/bin zu finden.

Hinweis für Nutzer eines 64 Bit Systems.
Das noarchpaket funktioniert da nicht. Wie es auf der Homepage beschrieben steht, muss das Binary neu erzeugt werden.

Abweichend von der Angabe lautet der Befehl dazu:

qmake ENTER
make ENTER

Der Rest funktioniert wie beschrieben.

Wem das alles zu mühsam ist, kann die Alternativen Isomaster oder kiso benutzen. Diese lassen sich einfach per yast nachinstallieren.


Have Fun
« Letzte ├änderung: 10.06.07, 12:45:08 von Dr. SuSE »

« Probleme mit Linux auf meinem LaptopSuse: 10.2 Festplatte mit dd Spiegeln und wiederherstellen. »
 

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