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Debian: Fehler mit neuem Kernel

Hallo!
Hier eine Frage an die Linux-Experten.
Momentan fahre ich mein Debian Squeeze System mit dem Standardkernel 2.32.5.
Nun wollte ich zu Übungszwecken den Kernel aktualisieren (2.39.2). Dazu habe ich das Paket bei kernel.org herunter geladen, mit  make menuconfig angepasst (nichts verändert oder weggelassen!!) und kompiliert; das lief auch alles ohne Probleme. Ein *.deb Paket wurde erstellt, was ich dann mit  dpkg -i *.deb installiert habe.
Wenn ich nun das System neu starte und den neuen Kernel im Grubmenu wähle, erscheint folgende Fehlermeldung:

 Kernel panic - non syncing: VFS: Unable to mount root fs on unknown block (0,0)

Was bedeutet das und wie kann ich den Fehler beheben, so dass ich den aktuellen Kernel verwenden kann?

Für Erklärungen wäre ich dankbar!

Gruss,

Philipp
 


Antworten zu Debian: Fehler mit neuem Kernel:

Was sollen solche unnötigen Spielereien??  :o::)
Debian ist bekannt dafür, dass sämtliche Bestadnteile aufeinander fein abgestimmt sind und un dieser Konfiguration GARANTIERT STABIL LAUFEN!!
Da kannst du nicht einfach mal die Grundlage des Gesamtsystems bzw. des Kernels um "7 Einheiten" erhöhen!!  :o 

 

Zitat
Was bedeutet das und wie kann ich den Fehler beheben, so dass ich den aktuellen Kernel verwenden kann?

Ich frag mich was du mit dem aktuellsten Kernel willst! Der Kernel ist kein Selbstzweck und man muss nicht den neusten haben!

Hi,
lass Dich durch solche Kommentare nicht abschrecken, mal selber nen Kernel bauen, um sein System besser kennenzulernen ist schon völlig okay  ;)

Hast Du den IDE bzw. Sata-Treiber vllt. modular eingebunden? -> das funktioniert nicht.
 
Die letzte Zeile vor der von Dir geposteten Fehlermeldung wäre auch noch interessant.

poste uns auch mal die grub.conf und fstab, dazu von einer Live-CD booten.
 

...niedlich: Hauptsache etwas posten. ;D

Das hier  

Zitat
Hier eine Frage an die Linux-Experten.
wurde wohl in aller Beflissenheit überlesen...

 
Zitat
Debian ist bekannt dafür, dass sämtliche Bestadnteile aufeinander fein abgestimmt sind und un dieser Konfiguration GARANTIERT STABIL LAUFEN!!

Ist mir bekannt; daher auch "zu Übungszwecken".

Das hier:

 
Zitat
Da kannst du nicht einfach mal die Grundlage des Gesamtsystems bzw. des Kernels um "7 Einheiten" erhöhen!!

ist die einzige verwertbare Information --kannst du sie auch noch mit technischem Know-How untermauern?

Danke!

 

Hi ,

du hast alle Einstellungen aus der bestehenden .config mit
make menueconfig in eine Vanilla config übertragen ?

Alle Achtung !

NullBock
 

 

Zitat
Ist mir bekannt; daher auch "zu Übungszwecken".

Genau, deswegen nimmt man auch eine Distro die dafür bekannt ist, immer den allerneusten kernel zu verwenden und keinen Wert auf gute Abstimmung legt. Auf Teufel kommt raus also immer das neuste sozusagen  ;D

 
Zitat
wurde wohl in aller Beflissenheit überlesen...

ja, was lass ich ich mich auch auf einen Troll wie dich ein?
Nimm doch Gentoo?  ???

 
Zitat
ist die einzige verwertbare Information --kannst du sie auch noch mit technischem Know-How untermauern?

Hab ich schon erwähnt aber offensichtlich hast du es überlesen.
 

@xxxneulingxxx
wenn Du Hilfe möchtest, beantworte meine Fragen aus Antwort #3, hast Du durch die Diskussion vllt einfach überlesen.

@NullBock
lief Dein erster selbstgebauter Kernel? -> meiner nicht  ;D
also bitte etwas Geduld mit jemandem, der's noch lernen will(und kein "Knöpfchendrücker" sein/bleiben will) okay?  ;)

Hallo!

@SQL-Freak
Ich sitze gerade nicht am besagten Rechner, aber deine Hilfe nehme ich gerne an!
Werde morgen die Files posten. 8)

@NullBock
 

Zitat
du hast alle Einstellungen aus der bestehenden .config mit
make menueconfig in eine Vanilla config übertragen ?

Ja, schien eine Heldentat gewesen zu sein --so wie ich das deinem Tonfall entnehme: ich habe die bestehende config-Datei als "Vorlage" benutzt (wurde auch so in meine Lektüre beschrieben). ;D

@cosinus:
 
Zitat
ja, was lass ich ich mich auch auf einen Troll wie dich ein?
Du stehst wohl auf Rollentausch: ich habe mich nett und höflich an dieses Forum gewandt. Es ist ja nicht mein Problem, wenn ein Dilettant der Meinung ist, bei der ersten Gelegenheit sein Unwissen in die Welt zu blöken. ::)


 

 

Zitat
wenn ein Dilettant der Meinung ist, bei der ersten Gelegenheit sein Unwissen in die Welt zu blöken

Nö aber mach dich ruhig weiter zum Affen.

Mal ne Frage, warum nutzt du Debian?
Sicherlich weil es eine Distro ist die alle Nase lang für ihre voreiligen Updates bekannt ist. Wenn nicht muss man unbdedingt Kernel 2.6.39.x.y installieren.

Ich wünsche dir trotzdem viel Erfolg beim neuen Kernel.  :)

Hat dir diese Antwort geholfen?

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Hallo

Zitat
Sicherlich weil es eine Distro ist die alle Nase lang für ihre voreiligen Updates bekannt ist. Wenn nicht muss man unbdedingt Kernel 2.6.39.x.y installieren.
 

Es kommt darauf an, wenn er Debian sid benutzt, geht die Aktualisierung recht schnell.

Allerdings glaube ich dies nicht, denn da braucht er den Kernel 2.6.39 nicht mehr zu kompilieren.

gruss

hardy1979
 

 

Zitat
Es kommt darauf an, wenn er Debian sid benutzt, geht die Aktualisierung recht schnell.

Tut der TO aber nicht. Er nutzt Debian Squeeze...

@SQL-Freak:

Hier die grub.cfg:

http://pastebin.com/8zdQmKrM

Hier die fstab:

http://pastebin.com/Fahjyx8f

 

Zitat
Hast Du den IDE bzw. Sata-Treiber vllt. modular eingebunden? -> das funktioniert nicht.

Ich habe nichts modular eingebaut -- bei der Konfiguration habe ich nichts verändert.

 
Zitat
Die letzte Zeile vor der von Dir geposteten Fehlermeldung wäre auch noch interessant.

Es gibt keine Zeile davor: ich wähle im Grubmenu  die Kernelversion aus und anschliessend erscheint sofort diese Fehlermeldung.

Bevor wir uns hier im Kreis drehen, könntest du mir vielleicht erklären, WIESO man nicht einfach einen aktuelle Kernelversion (bzgl. der grossen Lücke zwischen den Versionen) installieren kann / sollte?!
Das ganze habe ich sowieso auf einem TestPC ausgeführt, ist also nicht so brisant, aber interessieren würde es mich trotzdem.

Dank & Gruss!

 

 

Zitat
Bevor wir uns hier im Kreis drehen, könntest du mir vielleicht erklären, WIESO man nicht einfach einen aktuelle Kernelversion (bzgl. der grossen Lücke zwischen den Versionen) installieren kann / sollte?!

Ich würde es nicht machen, weil man sich mit der Wahl von Debian Squeeze ja für ein stabiles OS entschieden hat.
Das System in dieser Konfig ist gründlich getestet worden und da ist nicht so aus Spaß ein etwas ältere Kernel drin.
Aber wenn du unbedingt zum Testen rumspielen willst, mach es halt  ???

@cosinus

Ich kenne die Vorzüge von Debian (zum gewissen Grade) und über die "Unsinnigkeit", einen neuen Kernel kompilieren zu wollen, brauchen wir auch gar nicht zu diskutieren. Es geht allein darum, dass ich Linux immens interessant finde und mich tiefer damit befassen möchte.
All dies nur zu Test- und Übungszwecken.

Diese, meine Frage:
 

Zitat
WIESO man nicht einfach einen aktuelle Kernelversion (bzgl. der grossen Lücke zwischen den Versionen) installieren kann / sollte?!

bezog sich auf deine erste Aussage:

 
Zitat
Da kannst du nicht einfach mal die Grundlage des Gesamtsystems bzw. des Kernels um "7 Einheiten" erhöhen!!

Das klang für mich wie eine technische Unmöglichkeit und diese würde ich gerne erklärt bekommen --das ist alles.

 

War etwas schlecht ausgedrückt. Natürlich kann man einfach irgendeinen neuen Kernel versuchen zu installieren, nur wollte ich damit ausdrücken, dass viele Bestandteile des Systems auf einen ganz anderen Kernel abgestimmt sind und du mit einer Menge Fehler rechnen müsstest. Aber da es ja nur ein Testsystem und kein Produktivsystem ist, kannst ja einfach mal rumspielen und das Ergebnis beobachten und uns mitteilen.


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