Computerhilfen.de Logo
Forum
Tipps
News

Repeater richtig konfigurieren nach Wlan Router

Hallo zusammen,
mein Problem ist, dass der Repeater (Maginon WLR 510)
sehr schlechte Bandbreite liefert.
Ich beschreibe mal was wie installiert ist:
Router von Kabeldeutschland, ohne Wlan gebucht
dahinter ein Netgear N300 JWNR2010,
dieser liefert das Wlan Signal (DHCP ist im Netgear deaktiviert) auch ausreichend stark (32 Mbit)
Verbinde ich den Repeater im gleichen Raum mit dem Wlan vom Netgear, bringt der Repeater ca 16 Mbit.
Verbringe ich den Repeater dann ein paar Meter weiter in den Flur, kommt noch 1-2 Mbit an.

Meine Frage bzw. Vermutung, muss am Repeater was anders konfiguriert werden, weil der Netgear Router ohne DHCP läuft oder liege ich da falsch?

Ich hoffe, mir kann geholfen werden. Hab schon viel gelesen aber leider noch keine Lösung gefunden.
Danke schonmal



Antworten zu Repeater richtig konfigurieren nach Wlan Router:

Guten Mittach!

Repeater waren noch nie bekannt dafür irgendwelche Performancewunder zu liefern!
Wurdest du falsch beraten? Was dich denn bewegt einen Repeater zu kaufen?

Was vernünftiges wäre ein richtiger Access Point

Gruß
rainerz

Hallo,

weil kein Netzwerkkabel durch mehrere Zimmer verlegt werden soll.
Aber das beantwortet meine Frage nicht.
Das Repeater einen gewissen Verlust haben ist mir bekannt.
aber so viel? Deshalb meine Vermutung, es könnte was mit der Konfiguration zu tun haben bezüglich DHCP vielleicht?
Alternativ war auch schon Devolo angedacht, wobei diese Lösung im Vergleich zu einem Repeater doch deutlich teurer ist.

Hat dir diese Antwort geholfen?

Danke ButtonHilfreiche Antwort Button

Hallo!

Der Repeater halbiert die Bandbreite des WLANs, warum, erklärt DLINK hier auf der Seite recht gut:
https://eu.dlink.com/de/de/support/faq/repeater/dap-1520/de_dap1520_warum-halbiert-sich-der-datendurchsatz-beim-einsatz-eines-repeaters

Im gleichen Raum hast du daher die Hälfte der Bandbreite, das würde ja passen. Dass die Bandbreite im nächsten Raum so deutlich geringer ist, könnte zum Beispiel an der Beschaffenheit der Wände liegen (Stahlbeton?). Es würde vielleicht helfen, wenn der Router höher positioniert ist. Außerdem sollten die Antennen parallel zur Wand ausgerichtet werden, also gerade Richtung Decke zeigen.

Wenn die Wände aber so stabil sind, ist PowerLAN / D-LAN für dich ja vielleicht eine Option: https://www.computerhilfen.de/info/dlan-powerline-netzwerk-ueber-die-stromleitung-nutzen.html

Hallo Nico,
danke für deine qualifizierte Antwort.
Das sind Aussagen, mit denen ich als Laie was anfangen kann und habe
wieder was dazu gelernt. Der Verlust scheint doch großer zu sein als ich
vermutet habe.
Um das Problem zu beseitigen,werde ich dann wohl etwas "anständiges" kaufen.
Der Repeater war eh noch vorhanden und wurde nicht extra gekauft.

@rainerz
da ich kein Fachmann bin rate ich nicht, sondern vermute höchstens und genau aus dem Grund habe ich meine Frage hier im Forum gestellt.

Danke

Hat dir diese Antwort geholfen?

Danke ButtonHilfreiche Antwort Button

Hallo Hoerby,

ich habe den Repeater (oder seinen Nachfolger) auch und hier ja auch vorgestellt (https://www.computerhilfen.de/info/maginon-wlr-520-einrichten-so-startet-man-den-wlan-verstaerker.html). Prinzipiell ein gutes Gerät, gerade bei dem Preis - hat aber eben wie alle WLAN Geräte das gleiche Problem mit starken Wänden :-)

Ich nutze ihn tatsächlich als Access Point: Er ist mit Kabel angeschlossen und stellt dann sein WLAN für alle Geräte zur Verfügung. So war er mir auch schon im Hotel eine große Hilfe (https://www.computerhilfen.de/info/hotel-wlan-mit-mehreren-geraeten-nutzen.html) :-)

Eine nicht zu teure Lösung, wenn das Umplatzieren des Repeaters nicht hilft, wäre z.B. dieses Set mit zwei Fritz PowerLine Adaptern mit bis zu 500 MBit/s: https://www.amazon.de/dp/B009Z52NKQ/

Einen schließt du an den Router an, der bringt das Netzwerk dann über die Steckdose. An den anderen Adapter schließt du dann per Kabel den Repeater an und stellst ihn auf "Acess Point" Mode: Dann baut er ein eigenes WLAN Netz auf und sollte deutlich schneller sein.

Der Verlust scheint doch großer zu sein als ich
vermutet habe.
Um das Problem zu beseitigen,werde ich dann wohl etwas "anständiges" kaufen.
Der Repeater war eh noch vorhanden und wurde nicht extra gekauft.

Der Netgear N300 JWNR2010 ist leider ein "schon etwas betagter" WLAN-Router mit eingeschränkten Möglichkeiten:
https://www.netgear.de/home/products/networking/wifi-routers/jwnr2010.aspx#tab-technischespezifikationen
und stellt WLAN nur im 2,4 GHz-Band zur Verfügung.

Ohne das "Repeater-Prinzip" zu nutzen, könntest du mit einem PowerLAN-WLAN an einem zentralen Punkt in deinem Wohnumfeld einen WLAN-Accesspoint einrichten mit Hardware, die aktuelle technische Daten aufweist und WLAN in zwei Frequenzbändern bereitstellt (2,4 und 5 GHz).

Vom LAN-Port des Router von Kabel-Deutschland (Vodafone ?) - zum 1. PowerLAN-Adapter - über Stromkabel - zum PowerLAN-WLAN-Adapter an zentraler Stelle (gute Ausbreitungsbedingungen für die Antennenfelder).
(z-B. mit FRITZ!Powerline 1220E / -1240E / -1260E  -  oder gleichwertigen Geräten anderer Hersteller) - siehe:
https://avm.de/service/
https://www.devolo.de/magic-2-wifi.html
Bei dieser Lösung kannst du den Netgear N300 JWNR2010 völlig weglassen.
Wenn ein Netzwerkkabel vom Router von Kabel-Deutschland bis zum vorgesehenen Aufstellort des WLAN-AP nutzbar ist, kannst du sogar auf PowerLAN (dLAN) verzichten und schließt den "FRITZ!Powerline WLAN-Adapter" am Netzwerkkabel an und richtest darin das WLAN ein.


« Speedport.ip: Router konfigurieren - 192.168.2.1Lancom 1781VA hinter Fritzboox 6490 Cable »
 

Schnelle Hilfe: Hier nach ähnlichen Fragen und passenden Tipps suchen!