Ein Grund für die Verzögerung (beim Öffnen von Verzeichnissen zumindest) ist mit Sicherheit timestamp.
Jedesmal, wenn Du ein Verzeichnis öffnest,schaut Windows bei jeder einzelnen Datei da drin nach, wnn Du denn den Ordner das letzte Mal auf hattest. Und damit es das beim nächsten Mal auch wieder tun kann, löscht es bei jeder einzelnen Datei das alte Datum und schreibt das aktuelle rein. Sonst weiß es doch beim nächsten Mal nicht,. daß Du heute den Ornder auf hattest und um welche Uhrzeit.
(Ich hoffe, damit habe ich den Schw...s..n dieser Maßnahme einigermaßen deutlich gemacht.)
Je mehr Dateien in so einem Ordner sind, um so länger dauert das natürlich.
Was jetzt kommt ist ein bißchen heikel und für Anfänger nicht wirklich zu empfehlen. Wenn Du Dich daran versuchen willst, solltest Du zunächst eine Sicherheitskopie von Deiner Registry machen.
Dann legst Du unter
HKEY_LOCAL_MACHINE\ System\ CurrentControlSet\ Control\ FileSystem
einen neuen Schlüssel an unter dem Namen
NtfsAllowExtendedCharacterIn8dot3Name
und als RegDWord
Der Wert wird anschließend auf 0 stehen, was voll in unserer Absicht liegt.
WARNUNG: Ein Tippfehler kann Dein System unbrauchbar machen, genauso ist es , wenn Du das Ding an die falsche Stelle plazierst.
Wenn Du das versuchen willst und alles glatt geht, staune (aber gerate nicht in Geschwindigkeitsrausch)
Soviel zu den Dateien...
Als nächstes solltest Du aus dem Windows-Verzeichnis den Performance-Monitor starten. Er sagt Dir, woran es liegt, wenn der Rechner hakt, indem er die Usage des Prozessors, den SeitenUmsatz im Speicher und die durchschnittliche Auslastung des physikalischen Speichers anzeigt.
Im TaskMonitor kannst Du Dir ansehen wie viele und welche Prozesse gerade laufen. Besser aber ist es, wenn Du Dir von Microsoft.com den ProcessMonitor runter lädst. Er zeigt Dir ausserdem, zu welchem Programm ein Prozess gehört.
Setze diese Programme so ein, daß Du herausfindest, was unmittelbar vor und während einer Störung passiert.
So kommen wir den Übeltätern auf die Spur.
Generell und ohne die genaue Ursache zu kennen, kann ich schon einmal sagen: überflüßige Programme löschen, Festplatte defragmentieren, Autoruns (mit Hilfe gleichnamigen Programmes) überprüfen, "Optimize when iddle" abschalten, Paging für SystemProgramme unterbinden, überflüßige Dienste abschalten und wenn das Alles noch nicht hilft : Start > Einstellungen > Systemsteuerung > System > erweitert > vissuelle Effekte für optimale Leistung anpassen.
Sicher gibt es noch ein paar Möglichkeiten mehr, aber ich kann nicht alles im Kopf haben und ein paar Dinge hängen von Deinen Beobachten - respektive den ermittelten Ergebnissen - ab.