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Systemwiederherstellung von externer Festplatte

Hallo Community,

Ich habe eine Frage zu einem Problem, das ich so in dieser Form noch nicht gelöst gefunden habe, deswegen hoffe ich, einen treffenden Rat zu finden. Ich entschuldige mich, falls es schon irgendwo vorhanden sein sollte, ich konnte es nicht entdecken.

Und zwar geht es darum, dass in meinem Lenovo IdeaPad Y580 mit Windwos 7 Home Premium 64Bit die verbaute Festplatte sich nicht mehr zuverlässig starten lies. Mit dem vorinstallierten "One Key Recovery" führte ich also ein BackUp auf einer externen Festplatte aus. Nun habe ich eine neue HDD im Notebook verbaut und bereits Windows 7 erneut installiert. Allerdings ist es nicht möglich, per One Key das Backup wiederherzustellen, da der PC aus unerfindlichen Gründen nicht in den Wiederherstellungsmodus des Programms geht.

Die beschädigte Festplatte funktioniert jedoch in einem externen 2,5" Gehäuse, sodass ich auf alle Daten zugreifen kann. Ich hoffte daher, per USB von dieser Platte booten zu können, um das Backup dann auf der neuen verbauten internen HDD wiederherzustellen. Das klappt aber nicht. Anders als meine "normale" externe Platte, wird die im Gehäuse nicht im Bootmenü erkannt, sondern nur als Speichermedium unter Windows.

Hat jemand eine Idee, welche Möglichkeiten mir hier noch offen stehen? Ich würde nämlich gerne das ca. 280GB große Backup wieder nutzen können, um die lästige Neuinstallation diverser Programme und Treiber zu verhindern.

Vielen Dank für jeden Tipp!



Antworten zu Systemwiederherstellung von externer Festplatte:

... Allerdings ist es nicht möglich, per One Key das Backup wiederherzustellen, da der PC aus unerfindlichen Gründen nicht in den Wiederherstellungsmodus des Programms geht.
Deine ausgetauschte Festplatte hat auch keine von Lenovo eingerichteten Wiederherstellungsbereiche eingerichtet.
Das Notebook reagiert seit dem Plattentausch wie jedes andere Notebook auf Aktionen, die das BIOS unterstützt und die von der Windows-7-Installations-DVD (oder-Stick) unterstützt werden.

Was ist denn so wichtig oder interessant, das du aus der externen Sicherung wieder verwenden möchtest?
Hättest du nach erfolgter "externer Sicherung" nicht auch eine Wiederherstellung auf der "originalen" Lenovo-Platte ausführen können - per Tastenkombination wie von Lenovo im Handbuch beschrieben?

Ob dein Lenovo IdeaPad Y580 das Booten vom USB-Laufwerk unterstützt - das mußt du auch aus dem Handbuch erlesen.
Ein System von externer Festplatte booten ist doch noch anders organisiert als die Installation eines Betriebssystems von externem DVD-Laufwerk einzuleiten.

Kontrolliere im BIOS-Setup ob dein Idea-Pad-Modell mit dem installierten BIOS die Option "Booten vom USB-LW" unterstützt - es unterscheidet sich trotzdem vom Nutzen eines BS auf externer Festplatte.
(Manche PC mit USB-3.0 bieten z.T. solche Option.)

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Ergänzung zu vorliegenden Antworten. Wenn du von einem defektem System ein Recovery Backop machst und du dieses wieder zurückspielst, hast du die gleichen Fehler im System. Sollten aber Sektore-Fehler auf der Platte gewesen sein, hätte dies die Backupsoftware gemeldet, dass dieser oder jener Sektor nich kopiert werden kann. kamen solche Meldungen? Nein? Dann dürfte die Platte auch keine physikalischen Fehler haben.
 
Was nunn das Booten von der externen Platte anbelangt damit du dieses Recovery Image wieder zurückspielen kannst, hat @spitzweg ja schon geschrieben. Handbuch lesen wie dieses Image wieder zurückgespielt werden kann. Eventuell muss im Bios was umgestellt werden. Bzw es muss sich auf der externen HDD ein Dienstprogramm befinden, welches die externe HDD Startet und ein Recovery-Menü zur Verfügung stellt. Einzelne Anwendungen aus dem alten System ins neue kannst du ja nicht übernehmen. Diese müssen neu installiert werden.
Ein komplett installiertes Windows lässt sich ohne diverse Tricks ja nicht über USB  von einer externen USB Platte booten

« Letzte Änderung: 28.02.14, 17:31:42 von Hannibal624 »

Wirklich vielen Dank für die hilfreichen Antworten!

Bei der originalen Festplatte gehe ich von einem physikalischen Fehler aus, da der Schreibkopf beim Starten ständig laut klackerte und die Festplatte vielleicht bei 10 Versuchen einmal erkannt wurde. Die SMART Werte wurden zum Ende auch schlechter. Im Gehäuse läuft sich jedoch NOCH einwandfrei.

Ja, das mit der Wiederherstellung werde ich mir wohl besser abschreiben. So wie es aussieht, scheint es doch aufwendiger zu sein, als der Nutzen es rechtfertigt. Immerhin kann ich auf die alte Festplatte ja noch zugreifen. Mir ging es primär nur darum, dass ich die Lenovo Treiber und Programme übernehmen wollte, allerdings fand ich vorhin auf der originalen Festplatte einen Ordner von Lenovo, der so gut wie alle benötigten Setups enthält.

Somit werde ich das System wohl einfach neu installieren und extern auf die Daten zugreifen, die ich benötige, da die alte Festplatte im Endeffekt wohl doch ziemlich vermüllt war und früher oder später ohnehin den Geist aufgeben wird.

Vielen Dank für die Hilfe!

Vom Profi-Datenretter http://www.xdatenrettung.de/massnahmen.html
Das sollte man lieber NICHT tun:
,,,
und wenn schon Klackgeräusche zu hören sind, solltest du die ehemals interne Platte schonen! und evtl. in einem einzigen Ritt die Daten kopieren und auf ein anderes Medium verlagern!
(Kann ja sein, daß der übernächste Einschaltvorgang schon der letzte Lebenshauch der Platte ist.)

Zitat
Was bedeutet das Klackern der Festplatte? Kann man die Daten noch retten?

Das Klackern bedeutet, dass die Köpfe sich auf der Spur nicht positionieren können. Dann fahren sie zurück bis zum Anschlag und versuchen es erneut. Dabei entsteht das Klackern.
Die Ursachen dafür können verschieden sein, zum Beispiel kaputte Köpfe, beschädigte Spur oder Microcode-Fehler.
Je nach der Ursache unterscheiden sich der Aufwand und die Chancen zur Datenwiederherstellung.
     (...zur Rettung durch rechtzeitiges Kopieren)

Die Platte ist ja bereits ausgetauscht und dient nur noch als externe so lange sie lebt. Die wichtigen Daten sind bereits gesichert.

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..der Systemwiederherstellungspunkt liegt auf der externen Festplatte, wo du das Backup gespeichert hast und diese musst du als Laufwerk dabei ansprechen..mein Gedanke.

@copy - geh deine Überlegung nochmals durch...
ein SWH-Punkt, der für ein System auf interner HDD erstellt wurde - und diese Platte ist mittlerweile mit den gespeicherten Daten in den SWH-Punkten extern gekoppelt (ist "Datenspeicher" geworden) -> da stimmen ja nicht einmal mehr die fixierten Pfade...
Der "kundige Laie" wird sicher noch brauchbare Daten kopieren - aber keine Rücksicherung eines Betriebssystems einleiten können.

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On Key Recovery von Lenova wurde schon mal hier behandelt
http://www.computerhilfen.de/hilfen-5-360969-0.html
Somit sollte es eben über diesen KNOPF möglich sein, wie vorher erwähnt wurde, die Externe-Platte zum Laufen zu bringen, da eben keine selbst startende Möglichkeit gegeben ist.
Entspricht der Rep-Methode bei Windows 7 mit der Notfall CD. Wäre einen Versuch wert, ob dieses Recovery Backup mit einer Notfall CD von Windows 7 nicht zurück gespielt werden kann [???]   
Edit; hier noch was bei Lenova gefunden. Demnach  sollte wie bai Windows 7 Backup auch eine CD für den Start des Lappis gebrannt werden.
http://forums.lenovo.com/t5/IdeaPad-Notebooks/lenovo-onekey-recovery-7-hilfe/ta-p/339839

« Letzte Änderung: 28.02.14, 20:44:49 von Hannibal624 »
On Key Recovery von Lenova ...
Somit sollte es eben über diesen KNOPF möglich sein, wie vorher erwähnt wurde, die Externe-Platte zum Laufen zu bringen, da eben keine selbst startende Möglichkeit gegeben ist.
Dieser "KNOPF" ist aber nun mit dem Austausch der Festplatten auf der externen Platte zu suchen...


und hier ein funktionierender Link zum Dokument "OneKey  Rescue System User Guide.pdf"
http://download.lenovo.com/UserFiles/UserGuide/en/User%27s%20guides%20and%20manuals/Y430/OneKey  Rescue System User Guide.pdf

Genau, so habe ich das jetzt auch herausgefunden.

Aber wie gesagt: Ich habe jetzt einfach das System neu aufgezogen und die benötigten Daten von der vermeintlich beschädigten Festplatte im Gehäuse gesichert. Bis sie endgültig den Geist aufgibt, werde ich sie noch als externes Medium sichern.

Schade ist nur, dass einige Anwendungen mit der neuen internen Festplatte scheinbar nicht funktionieren, weil sie voraussetzen, auf einer von Lenovo bereits "bearbeiteten" Festplatte installiert zu werden. Aber da das nur ersetzbare Tools wie Touchpad Verbesserungen und Brennprogramme betrifft, geht das in Ordnung.

@ProfK
Wie umfangreich dein "Bestand" an Notebookfestplatten ist - das kann ich nicht einschätzen, doch:

Da die originale Lenovo-Festplatte z.Zt. noch lesbar ist, fiel mir ein, daß ich in zurückliegender Zeit mal mit einer CD "Acronis-Disk-Direktor" die originalen Partitionen von einer Festplatte mit vom Hersteller eingerichteten "versteckten" Partitionen übertragen habe.

Solche Aktion mit deiner Lenovo-Platte und einer leeren NB-Festplatte könnte dich wieder in den "Genuß" bringen, die von Lenovo mit gelieferten "Spezialitäten" (auch die "One-Key...) auf einer intakten Festplatte nutzen zu können.

Nachdem eine neue Platte so vorbereitet ist, sollte sich auch die vorher extern gespeicherte Sicherung in das IdeaPad Y580 "zurücksichern" lassen.

Soweit mir bekannt, lassen sich auch die Partitionierer "Easeus" und "PartedMagic" benutzen, um solche werksseitig auf die NB-Festplatten gespeicherten "versteckten" Partitionen zu übertragen.

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Hey, ich hatte auch immer Probleme mit meinem Backup, vorallem als letztes mal meine externe Festplatte einfach abgeschmiert ist war einfach alles weg.
Seit dem habe ich eine cloudbasierte Backup-Lösung (s. hier: http://mozy.de/produkte/zusatzleistung/hervorragender-support) und bin damit vollkommen zufrieden :)

« Letzte Änderung: 04.04.14, 16:35:57 von wolfgangneudorf16 »

« Teilweise zurückgesetzt. Daten noch vorhanden.Realtec Semiconduktor »
 

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