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Speedport W 502V / Huawei B970 als Bridge/Repeater gemeinsam nutzen

Ich nutze derzeit mangels DSL in unserer Region ein UMTS-Angebot von Vodafone. Nach verschiedenen mehr oder weniger gut funktionierenden Modems bin ich nun mit der (UMTS)-Empfangs-Qualität des Huawei B970 sehr zufrieden. Nun ist die Stärke des WLANs nicht besonders berauschend - ich habe aber noch einen anderen Access Point hier rumstehen, ein Speedport W 502V. Ich würde nun gerne mit dem Speedport das WLAN vom Huawei erweitern, um auch im Garten das Internet nutzen zu können, soweit dies überhaupt möglich ist.

Nun spricht das Menü des Huawei nur von einer WLAN-Bridge-Funktionalität und lässt mich Sachen wie eine Präambel und die MAC-Adressen von diversen Bridges einstellen, während das Speedport Menü von Repeatern spricht und von mir unter anderem versichert haben möchte, dass der Repeater den gleichen Funkkanal verwendet.

Ist es überhaupt möglich, mein WLAN auf diese Art und Weise zu erweitern? Wenn ja, wie?



Antworten zu Speedport W 502V / Huawei B970 als Bridge/Repeater gemeinsam nutzen:

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 ??? ??? hab ich mir mal gemerkt ...

Repeating: Die zu übertragenden Daten einer Funkverbindung werden über mehrere Stationen (Repeater) zum Ziel übertragen. Alle beteiligten Access Points müssen hierbei den gleichen Kanal und die gleiche SSID haben. Beim Repeating wird das Signal zunächst zwischengespeichert, bis der komplette Datenframe übertragen ist und sendet die Daten erst dann weiter. Während des Sende- bzw. Empfangsvorganges ist das Gerät für den jeweils anderen Prozess blockiert („Halbduplex“). Die theoretisch mögliche Datenübertragungsrate wird also halbiert. Eine Datenverschlüsselung per WPA ist im Repeater-Modus nicht möglich.

Bridging: Der Begriff „Bridge“ wird in zweierlei Weise verwendet.

1.: Zwei drahtgebundene Netze werden über eine (Richt-) Funkstrecke miteinander verbunden.
Beide Access Points müssen den gleichen Kanal verwenden, dürfen aber unterschiedliche SSIDs haben. Das Signal wird beim Bridging nicht verstärkt. Eine Datenverschlüsselung per WPA ist im Bridging Modus nicht möglich.

2.: Auch ein „Umsetzer“ zwischen verschiedenen Netzwerktechnologien wird oft als „Bridge“ bezeichnet. Wenn beispielsweise ein verkabeltes Netz in ein Wireless Netz integriert werden soll, kann eine „Wireless Bridge“ (eigentlich ein „Kabel-auf-Wireless-Adapter“) die Verbindung herstellen. Diese Bridge meldet sich dann wie jeder Wireless Computer als „Wireless Client“ am Access Point oder dem Wireless Router an
 

Jüngstes Beispiel aus der Praxis war, daß immer in dem Moment wenn in der Nähe eines UMTS-Surfstick ein WLAN in Betrieb genommen wurde, die Verbindung zwischen UMTS-Stick und UMTS-Antennenanlage der Funkzelle beendet wurde. - Ob in die Frequenzen ein so großer Abstand gebracht werden kann, daß sich die Netze nicht "beharken"?

Einen solchen Hinweis (daß WLAN in Verbindung mit UMTS-Surfen nicht nutzbar ist) las ich mal in einem Prospekt und fand das nun durch das geschilderte Problem bestätigt - konnte es aber selbst nicht nachprüfen (Kabel-DSL reicht mir z.Zt.  ;)).

Nein, das ist nicht mein Problem. UMTS läuft absolut problemlos, ich hatte früher mit anderen Modems teilweise Verbindungsabbrüche alle paar Minuten, nun läuft der Router bereits geschlagene 12 Tage durch. Das WLAN an sich läuft auch stabil, es hat nur keine besonders hohe Reichweite, vor allem was unseren Garten angeht.

Dann wäre das Problem leichter zu lösen auf die Frage hin: Wie wird der Speedport W502V als Repeater zum Huawei-Router eingerichtet und verkabelt? - siehe @HCK - in welcher Art zu nutzen... http://de.wikipedia.org/wiki/Wireless_Distribution_System
und das: http://www.mit-ohne-kabel.de/wds/router04.html Im Artikel am Beispiel W500V erklärt.

Siehe: http://www.telekom.de/is-bin/INTERSHOP.static/WFS/EKI-PK-Site/EKI-PK/-/content/animation/produktshow/speedportw502v/speedportw502v.html
Handbuch W502V: http://hilfe.telekom.de/dlp/eki/downloads/Speedport/Speedport_w502v_type_a/bedanl_speedport_w502v_a_08.2007.pdf

Speedport W502V als Accesspoint einsetzen zu WDS -> per Kabel im Speedport konfigurieren: Repeater "ein", DHCP aus.
Verkabelung: Kabel von einem LAN-Port des "Huawei B970" an LAN1 des Speedport (nicht an den DSL-Port!)
Auf diesem Wege behält der Huawei-Router die Steuerung des gesamten Netzes, die Modemfunktion des Speedport wird umgangen (ausgeschaltet), indem das Kabel vom Router zum Repeater in LAN1 führt.

Aufstellort des Speedport so wählen, das dessen Antennen ohne viele Hindernisse und Abschirmungen in Richtung Garten abstrahlen können / der Empfang aus Richtung Garten ungehindert möglich ist - kann noch unterstützt werden durch Richtantennen.

Siehe auch: http://www.netzwerktotal.de/wlanreichweite.htm
 

Speedport als abgesetzten Accesspoint - da hätte ich die Abkürzung WDS nicht gebrauchen sollen...
(ist ja per Kabel abgesetzt).
Aus den FAQ zum 502 geht hervor, daß im Repeater- und Bridge-Betrieb nur die Verschlüsselungsart WEP unterstützt wird, während in der Funktion Accesspoint WPA und WPA2 nutzbar sind. *** Telekom_Hilfen_FAQ_Speedport_W502V ***

Vermutlich sieht das Gerät "Huawei B970" so aus

So wird es jedenfalls auch auf der Herstellerseite
abgebildet - http://www.huaweidevice.com/worldwide/productFeatures.do?pinfoId=1880&directoryId=2741&treeId=741
 


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