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Dualboot Partitionierung Windows 10 / Ubuntu 16.04

Hallo Welt! :D
Ausgangspunkt des Problems ist ein neuer Rechner (Notebook für die Uni) mit noch leerer SSD 256GB (nagut 238.5 werden als frei erkannt) Festplatte die ich jetzt auf Windows 10
und Ubuntu 16.04 splitten möchte.

Ich habe nun wirklich schon viele Stunden in Foren und Artikel gelesen die sich mit dem Thema "Dual Boot" befassen - die meisten gehen jedoch nur auf die Installation ein.

Mein Windows, hab ich mir überlegt, soll seine 60GB Partition für sich und alle seine Programme erhalten und damit ruhe geben :)

Nun gehts für mich Linux-Neuling allerdings an die Linux-Partitionierung (weshalb dieser Beitrag unter Linux landet).

Gedacht war:
Ein Root Verzeichnis natürlich fürs Linux-System in ext4
Ein Home-Verzeichnis ext4
Platz für Swap
Ein Dateiaustauschverzeichnis NTFS mit Windows

Ich habe in meinem Beispiel nun also noch etwa 190GB übrig.

1. Frage:
Auf welcher Partition landen bei Linux die installierten Programme.

In einem Forum stand "auf Root (/) installiert man garnichts" und im nächsten "im Home-Verzeichnis landen nur die Benutzerkonten mit ihren privaten Dateien".

Darum weiß ich nicht ob ich jetzt "Platz für die Programme" auf "/home" oder "/" bereitstellen muss.

2. Swap-Größe
Mein modernes neues Notebook hat 16GB-RAM - und in Foren wo die Frage kam "soll jetzt auch 16GB Swap kommen" wurde gerne herzlich gelacht und woanders hieß es wieder "solange du keinen Ruhemodus brauchst"
--> ich möchte gerne den Ruhemodus nutzen um den Laptop auch mal ohne Runterfahren von Vorlesung 1 zu Vorlesung 2 zu tragen ;)
Klappt das mit 4GB Swap oder braucht man wirklich "16GB Swap +5%" dafür ?

3. Dateiaustausch Partiton auf NTFS
Macht es Sinn hier dauerhaft Sachen zu Speichern die man mit beiden Systemen nutzen möchte (z.B. eigene C++ Programme) oder sollte man sich die Sachen hier nur zwischen den Systemen "rüberschieben" - kann man eigentlich eine Datei die auf einer NTFS Partition liegt "einfach" auf ext4 kopieren oder muss man diese vorher vielleicht umwandeln??? o.o (Das muss für viele mega lächerlich klingen, aber was man nicht weiß....)

--> Jenachdem muss diese Partiton dann natürlich auch wieder "groß" werden wenn von Win und Linux alles hier liegen bleibt oder "klein" wenn man eh nur zwischenspeichert

Eine nach aktuellem Wissensstand beabsichtigte Partitonierung stelle ich mir nun also in etwa so vor:

60GB Windows 10 und seine wenigen Programme (NTFS) wo sich ja Windows eigenständig noch etwas umpartitoniert

4 - 16GB Swap (je nach Notwendigkeit)

20GB Root (/) für das Linuxsystem "Ubuntu 16.04"

Rund 150GB (/home) für alle eigenen Dateien und installierte Programme unter Linux

Rest (um die 10GB höchstens) für ein Austauschverzeichnis (/mount)? fals ich mal etwas aus Windows nach Linux und umgekehrt tun möchte.

Klingt das halbwegs sinnig oder schüttelt jeder Linux-Erfahrene gerade mit dem Kopf?

Liebe Grüße :)


Antworten zu Dualboot Partitionierung Windows 10 / Ubuntu 16.04:

Ich versteh diesen ganzen Aufwand nicht, den du da betreibst. Dualboot ist sowieso ziemlich fricklig v.a. Windows 10 mal wieder Updates installiert und dabei gerne mal wieder den GRUB-Bootloader zerstört.

Warum nimmst du nicht einfach eine virtuelle Maschine statt Dualboot?

Ich hatte den Fall "Windows 10 spiel Ubuntu 16.04" auf virtueller Maschine bereits auf einem andern Rechner ausprobiert - das ganze "lief" allerdings gefühlt viel zu langsam ^^'

Darum möchte ich gerne beide parallel betreiben - zumal: Jetzt hat man sich schon über Tage immer wieder Stundenlang dazu belesen - da möchte man es doch auch irgendwann mal hinkriegen xD

Wenn das zu langsam läuft ist deine Hardware total ka**e oder du hast vergessen, in der VM die Gasterweiterungen zu installieren.

ALso bei mir ist eher das Gegenteil der Fall, ich hab den Eindruck, dass VMs schneller laufen. Zumindest in meinem aktuellen Fall: Debian testing als Wirt, Windows 10 als VM.

Die virtuelle Maschine hatte bei mir eben nur 1024 MB RAM etc. zugewiesen bekommen weshalb sie natürlich langsamer lief ( stand ja nur nen Teil der Performance zur Verfügung) - ich würde aber gerne alles Nutzen - und selbst wenn wir jetzt nur von einer virtuellen Maschine ausgehen würden in der mein Windows dann läuft - weiß ich immernoch nicht wie ich die Partitionen für Swap, Root und Home sinnvoll anlegen sollte ^^'
(nicht böse gemeint, ich bin über jede Antwort dankbar xD)

(also wo würden dann die Prpgramme installiert werden unter Linux? In "/" oder "/home" ?

Und ja ich weiß dass es da Voreinstellungen gibt die den Swap automatisch bestimmen und home und root zusammenschmeißen aber genau die will ich so nicht einfach nehmen - ich möchte Dateien und System trennen ( so wie ich eigtl. auch die volle Performance mit Windows und Ubuntu nutzen wollte *hüstel* ^^')

Also ich hab mich jetzt selbst noch eine Weile weiter belesen und kam zu folgendem Ergebnis:

Partitionen:
sda1: 80GB Windows NTFS
sda2: 50GB Ubuntu (/) ext4
sda3: 20GB Austausch NTFS
sda4: 100GB (/home) ext4
sda5: 4GB (/swap)

Begründung: Programme scheinen nicht im /home zu landen sondern in einem andern Unterverzeichnis, weshalb der Bereich für Ubuntu wohl etwas größer sein sollte.

4GB Swap sollten ausreichen um den Laptop im Ruhemodus am Leben zu halten...

Und ich hoffe jetzt einfach mal, dass man eine von Windows und Linux gemeinsam genutzte NTFS Partition in beiden Systemen einfach mounten / einbinden kann und da nicht all zu viel Kauderwelsch drauf entsteht - ich werds ja sehen :D

Also auf jeden Fall jochmal Danke soweit xD

Ich hoffe zwar immernoch, dass vielleicht noch mal jemand rum kommt der mich in meiner Entscheidung bestärkt mit einem "kann man so machen" oder "kann man aber auch besser machen undzwar so..."

Dass Windows 10 wohl ab und zu den Windows Bootloader löscht war ansonsten ein guten Hinweis, ich werse noch etwas dazu googlen wie man den, wenn es soweit ist, wieder zurück installieren kann :)

Liebe Grüße ^^

* Dass Windows manchmal den Linux-Bootloader löscht

Beim Partitionieren gibt es nicht wirklich ein richtig oder falsch. Das ist zu 90 % Geschmackssache, der Rest ist nur etwas Voraussicht, dass die bei der Installation festgelegte Größe zB für root oder home reicht.

An für sich ist auch eine große Partition nur für root und sonst nix weiter nicht falsch. Nur hat man dann das Problem, dass man sich als User die rootpartition vollballern kann. Dieselbe Gefahr besteht für /var und /tmp. Deswegen trenn ich die meist auch immer auf, damit die rootpartition nicht so schnell vollaufen kann. Ein Beispiel jetzt mein Debian-System zu Hause:

$ df -HT | sort
Dateisystem    Typ      Größe Benutzt Verf. Verw% Eingehängt auf
/dev/sda1      ext4      106G    6,1G   94G    7% /
/dev/sda2      ext4       27G    391M   26G    2% /var
/dev/sda4      ext4      825G    1,5G  782G    1% /home
/dev/sdb1      ext4      4,0T    1,3T  2,8T   31% /data
tmpfs          tmpfs     7,9G    1,7M  7,9G    1% /tmp

Da ist also mehr als genug Platz für root und var eingeräumt worden, Platz den ich auch locker hab auf der 1-TB-Platte. Die 4-TB-Platte ist eine reine Datenplatte, die nach /data gemountet wird.

Besonderheit ist hier /tmp, dieses Temp-Verzeichnis wird bei jedem reboot vom System geleert, also kann man es gleich als ramdisk (tmpfs) mounten. Muss man aber nicht.

Ob du mit deinen Partitionen so hinkommst wird sich zeigen. 50G für root und 100G für home sollten aber dicke langen.

Den Sinn 20G Austauschpartition versteh ich nicht. Die ist NTFS, mit Linux kannst du auch direkt auf das C-Laufwerk von Windows zugreifen.

Und überleg dir das mit Ubuntu 16.04, das ist ein altes release, das nächste release 18.04 steht vor der Tür und obwohl es noch nicht offiziell freigegeben ist, sollte es jetzt schon bedenklenlos installiert werden können. 18.04 läuft auf meinem Notebook bisher fehlerfrei.

Hallo!

Das hier

Partitionen:
sda1: 80GB Windows NTFS
sda2: 50GB Ubuntu (/) ext4
sda3: 20GB Austausch NTFS
sda4: 100GB (/home) ext4
sda5: 4GB (/swap)
ist machbar. Allerdings ist 50 GB für "/" völlig überdimensioniert, wenn /home separat. 15GB sind völlig ausreichend. Die Austauschpartition ist imho zu klein.

Gegen Dualboot ist auch grundsätzlich nichts einzuwenden. Allemal besser als VM. Dein Problem ist aktuell die richtige Installation bzw. der Modus. UEFI oder Legacy. Windows wird auch noch mehr Partitionen anlegen. Mindestens eine!

Der Hinweis auf die Probleme mit den Windows-Upgrades ist nicht pauschal zu sehen. Bei UEFI wird nichts gelöscht, höchstens die Bootorder angepasst, aber nicht mal das ist sicher. Und das ist schnell geändert. Bei klassischem BIOS=CSM Legacy wird ggf. der Bootloader überschrieben. Ergo nimm UEFI-Boot! Hat auch die einfachere Partitionierung.

Wobei Hersteller und Modell interessant wären!

Gruß

Siehe auch hier: http://wiki.ubuntu-forum.de/index.php?title=Benutzer:Klaus_P
« Letzte Änderung: 12.04.18, 22:27:39 von Klaus P »

Nachtrag:

Fang nicht erst mit 16.04 an. Nimm die neue 18.04. Ist noch Beta, aber nächste Woche ist Release. Läuft hier ohne Probs.

Seit 17.04 legt Ubuntu von selbst i.Ü. keine Swap-Partition mehr an. Läuft dann wie bei Windows via Swap-File. Somit ist auch dein Schlafproblem gelöst.

Lies dich hier ein: https://wiki.ubuntuusers.de/Startseite/
Dort findest du im Prinzip alles Wissenswerte.

Insbesondere für den Einstieg: https://wiki.ubuntuusers.de/Unterschiede_zu_Windows/

Gruß

Wieso soll Dualboot grundsätzlich besser sein? [???] Sry aber das halte ich für Quatsch. Es kommt auf den Einsatzzweck an aber idR ist man mit einer VM flexibler und kann beide OS gleichzeitig verwenden. Dualboot macht doch nur Sinn, wenn man direkten Zugriff auf die Hardware benötigt, aber mit Ubuntu wofür?

Ich stimme dir zu, dass 50G für root überdimensioniert ist, v.a. ist es regelrecht ne Verschwendung wenn man nur von einer 256 GB SSD als Basis hat. 15-20 GB reichen da dicke. (Ich hab meiner root nur soviel gegeben, weil ich eh massig Platz hab.)

 

Zitat
Somit ist auch dein Schlafproblem gelöst.

Also das mit dem Ruhezustand werd ich nie kapieren. Wenn ich den Rechner nicht mehr brauch fahre ich ihn normal runter ansonsten läuft er einfach durch wenn ich weiß, dass ich nur kurz weg bin.

Die VM ist nun mal ein Ressourcenfresser und basta! Und es ist nicht dein Ding, den Leuten dann zu erzählen, dass ihre HW nichts taugt. Sie haben sie eben so wie sie ist und gut is! Darüber hinaus musst du als Neuling auch damit umzugehen lernen. Als Linuxeinsteiger hast du dann gleich 2 Dinge mit denen du dich ggf. rumschlagen musst. Ich finde eins reicht für den Anfang. Darüber hinaus läuft Dualboot doch ohne Probleme wenn man es richtig einrichtet. Die meisten Probleme entstehen bei der Installation. Wenns mal läuft, dann läufts eben i.d.R.

Beide OS gleichzeitig verwenden ist sicher eine Option. Nur für wen denn? Für den Einsteiger auf Dauer bestimmt nicht! Zum reinschmecken ja, wenn man nicht sicher ist, ob das Linux überhaupt was für mich ist. Als Produktivsystem aber garantiert nicht. Und erzähl jetzt nicht, dein vorwiegend genutztes Produktivsystem läuft in der VM.

Der Zugriff auf die Hardware erklärt sich doch von selbst, so wie hier auch. Darüber hinaus, hast du ein Problem mit Windows, was ja bekanntlich nicht so selten vorkommt, ist deine VM auch am Allerwertesten. Hast du ein autarkes Linux, hast du weiterhin ein funktionierendes BS.
Es gibt reichlich Gründe, die für das eine oder das andere sprechen. Du sagst dem User aber von vorne herein, das sein Ansinnen Unsinn ist, was es aber nicht ist. Als Supporter solltest du beide Seiten aufzeigen, du kennst sie ja schliesslich. Deine persönlichen Präferenzen  einfach mal hinten anstellen.
Auch deine pauschale Erklärung mit dem kaputten Grub nach Win-Update. Wir haben schon zig mal drüber gesprochen, dass das so nicht stimmt und jedesmal tischst du die gleiche Geschichte wieder auf, ohne es den Leuten genau zu erklären, wann was passiert oder passieren kann und wann nicht. Du erzählst eine Horrorgeschichte um deine eigene Präferenz zu untermauern. Sorry, versteh ich nicht und hast du auch nicht nötig!

Gruß

 

Zitat
Die VM ist nun mal ein Ressourcenfresser und basta! 

Musst ja nicht gleich einschnappen! Bist doch sonst nicht so!  :o
NIEMAND weiß genau wieviel RAM der TO hier hat. Aber alles unter 4 GB ist bei aktuellen Windows-Systemen eh komplette Grütze und für die ersten Gehversuche mit Ubuntu MATE oder einem anderen sparsamen Desktop reichen auch 1 GB RAM erstmal aus

 
Zitat
Auch deine pauschale Erklärung mit dem kaputten Grub nach Win-Update. 

Ich habs leider zu oft erlebt mit Windows und deswegen warne ich davor. Auftischen ist etwas völlig anderes.

 
Zitat
Du erzählst eine Horrorgeschichte um deine eigene Präferenz zu untermauern

Das sind keine Horrorgeschichten. Wasnlos heute mit dir Klaus, schlecht AA gemacht oder was???  >:(;D
Zitat
NIEMAND weiß genau wieviel RAM der TO hier hat. 
Richtig! Aber dann musst du auch nicht gleich unterstellen er hätte ein Sch.... HW. Wenn man 3 VMs laufen hat braucht man natürlich haufenweise RAM. Bei Ottonormaluser ist das aber eher nicht der Alltag. Wobei klar ist, dass die hier zugewiesenen 1GB zu wenig sind bei Standard-Ubuntu.

Zitat
Ich habs leider zu oft erlebt mit Windows und deswegen warne ich davor. 
Ja, das ist aber doch ganz normal, von daher wäre es eher seltsam, wenn du es nicht erlebst. Zumindest bei MBR. Win überschreibt den MBR und falls gewünscht ist Grub in 2 Minuten wieder hergestellt. Wenn man weiß wie. Und das muss man eben dazu sagen. Bei UEFI stellt man vor dem Upgrade sinnvoller Weise den Win-Boot-Manager an erste Stelle, damit der Installator seine 5 Neustarts durchziehen kann und gut is. Anschliessend Grub wieder nach oben alles ist wie gehabt.

Es gibt aber den einen Sonderfall, der aber sehr selten vorkommt, vor dem aber gewarnt werden muss. Und das ist, wenn Windows nicht mehr genug Platz für den .old Ordner hat. Dann folgt der Super-GAU! Deshalb immer schön schauen, dass noch 20-30 GB Platz sind, auf irgendeiner NTFS-Partition.

Mich wundert es halt schon etwas, wenn gerade du, der an anderer Stelle immer Linux anpreist und Windows beflucht ausgerechnet hier Linux in eine Windows-Host VM pressen willst. Umgekehrt würd's da schon eher Sinn machen. Da mach ich mir schoon etwas Sorgen....!?  ():-)

L.G.





Richtig! Aber dann musst du auch nicht gleich unterstellen er hätte ein Sch.... HW.

Hab ich ja auch nicht  ():-)
Bitte genau lesen. Ich schrieb, ENTWEDER ist seine hw kakke ODER er hat die guest-utils vergessen zu installieren  8)


Wenn man 3 VMs laufen hat braucht man natürlich haufenweise RAM. Bei Ottonormaluser ist das aber eher nicht der Alltag. Wobei klar ist, dass die hier zugewiesenen 1GB zu wenig sind bei Standard-Ubuntu.

Bei Standard-Ubuntu ja. Aber wer will das schon ::)
Besser nehme man MATE oder LXDE oder XFCE


Ja, das ist aber doch ganz normal, von daher wäre es eher seltsam, wenn du es nicht erlebst. Zumindest bei MBR. Win überschreibt den MBR und falls gewünscht ist Grub in 2 Minuten wieder hergestellt. Wenn man weiß wie.

Trotzdem ist das total unnötig und nervig!  >:(


Mich wundert es halt schon etwas, wenn gerade du, der an anderer Stelle immer Linux anpreist und Windows beflucht ausgerechnet hier Linux in eine Windows-Host VM pressen willst. Umgekehrt würd's da schon eher Sinn machen. Da mach ich mir schoon etwas Sorgen....!?  ():-)

Umgekehrt mach ich das ja auch, aber für den Anfänger als erste Gehversuche sollte man lieber Windows so belassen und halt eben die ersten Schritte in einer VM machen. Später kann man ja immer noch Dualboot machen oder das installierte Win in eine VM umwandeln und dann hat man halt eben alles von Linux aus  ():-)

Huhu, danke nochmal für die vielen vielen Antworten ^^'
Öhm tjoa - also der PC auf dem Virtual Box mit Ubuntu "zu
langsam" war hat 8GB RAM (an und für sich) und
AMD FX(tm)-6300 Six-Core Processor 3.51 GHz
Betriebssystem: 64-bit Windows 10 Pro

Ich denke mal, dass meine Einstellungen in der virtualBox einfach nur reichlich zu kanpp bemessen waren, da es Anfangs noch die Standard-Einstellungen waren :)

(Mittlerweile ists etwas schneller unterwegs mit 64MB Grafikspeicher, 2048 MB Arbeitsspeicher und 3D-Beschleunigung, wobei es trotzdem gerne Mal hängt ^^')

Die Guest-Addition ist GLAUBE ICH installiert - ich hatte die .iso runtergeladen, aber virtualBox meinte immer ich hätte keinen Zugriff darauf oder so - auch
"sudo mount /dev/cdrom /mnt/
cd /mnt/
sudo ./VBoxLinuxAdditions.run"
kam nur "nönönö" (und ja die .iso war im virtuellen Laufwerk eingehangen) - aber ich glaube bei
"sudo apt-get install virtualbox-guest-dkms" wurde etwas installiert dann... darum ... [???]

Ich muss sagen die Verwendung von Linux ist für Einsteiger ziemlich kompliziert, denn bei jedem Problem und jeder Installation steht im Internet "hacke folgende Codezeilen ein, die du nicht verstehst, aber es läuft dann, versprochen."
Wobei in meinem Fall dann meißt garnichts passiert außer Fehlermeldungen ^^' (Kann man echt zu Blöd sein, Linux zu verwenden?)

Das Dual-Boot bzw. Linux-stand-alone mit Windows in VM hatte sich dadurch leider auch erledigt weil ich immer wenn ich die Netzwerkkarte vom Notebook aktivieren (auf on switchen) wollte, die sich sofort wieder abgeschaltet hatte und kein Kommandozeileneintrag der sich in 3 Stunden ergooglen ließ half da ^^'

--> Ganzes System wieder Platt gemacht und nur Windows erstmal installiert und Cortana bietet einem Sofort alle Wlan-Netze der Umgebung an...
(sehr frustrierend)

Gut vielleicht hatte ich auch das seltene Pech dass meine Netzwerkkarte garnicht Linuxunterstützt ist, wobei auf der Webside vom Hersteller des Notebooks steht dass explizit Ubuntu 16.04 darauf funktioniert
(Lenovo L380 - Quelle: https://support.lenovo.com/de/de/solutions/pd031426)

Da mein Laptop aber auch keine LAN-Schnittstelle hatte konnte ich Ubuntu nicht Updaten und garnichts... hätte höchstens über USB alles erst mitm andern PC downloaden und dann rüberziehen und installieren können ^^'
Wobei das Installationen aus dem WWW ziehen ist ja auch wieder eher eine Windows- als eine Linuxmethode.... jedenfalls ja... ich bekams nicht zu Laufen und das führt jetzt vermutlich auch alles zu weit XD

Also ihr meintet das nächste Ubuntu "18" steht schon in den Startlöchern???
Denn selbst 17.10 wird auf der Ubuntu-Webside ja noch als 9-Monate Unterstützungs-Veruschskaninchen aufgezeigt ^^'

Und 50GB Root wollte ich nehmen weil ich ja große Software wie z.B. Matlab oder LabView auf das System ziehen wollte (fals ich die Installation hinbekommen hätte) Und ich denke schon allein mit den Beiden wären 20GB für alles ziemlich eng geworden o.o

Liebe Grüße und nochmal Danke ^^/))

kam nur "nönönö" (und ja die .iso war im virtuellen Laufwerk eingehangen) - aber ich glaube bei

Das wird da bestimmt nicht gestanden haben ::)
Einerseits regst du dich darüber auf, dass alles so schwierig sei und man keine hilfreichen Hinweise im Netz findet auf der anderen Seite schreibst du nicht die exakte Fehlermeldung sondern sowas Halbgares hin. Also mit "nönönö" wirst du nix finden und es wird dir auch niemand helfen können.

wobei es trotzdem gerne Mal hängt ^^')

Deswegen kam von mir der Hinweis nicht das "originale" Ubuntu zu nehmen, sondern Ubuntu MATE, Xubuntu oder Lubuntu.

Ich muss sagen die Verwendung von Linux ist für Einsteiger ziemlich kompliziert,

Das Problem ist, dass du windowsgeschädigt bist. Das war ich vor 10-15 Jahren aber auch, der Einstieg in Linux ist schwierig gewesen weil man eben als jahrelanger Windows-User darauf getrimmt war, Windows zu nutzen. Diese Konditionierung steht im Weg und behindert weil vieles unter Linux anders läuft. Anders heißt nicht schlechter, im Gegenteil, vieles ist unter einfach sehr viel besser gelöst. Und deswegen ist das meiste Gemcker gegen Linux auch unberechtigt.

Noch genauer wird dieses Thema dort behandelt --> https://www.felix-schwarz.name/files/opensource/articles/Linux_ist_nicht_Windows/

Das Dual-Boot bzw. Linux-stand-alone mit Windows in VM hatte sich dadurch leider auch erledigt weil ich immer wenn ich die Netzwerkkarte vom Notebook aktivieren (auf on switchen) wollte, die sich sofort wieder abgeschaltet hatte und kein Kommandozeileneintrag der sich in 3 Stunden ergooglen ließ half da ^^'

Viele Hersteller von WLAN-Adaptern bieten für Linux nur kompletten Treibermüll an. Was die Hersteller manchmal an Qualität abliefern ist so unterirdisch, dass dieser Müll es verständlicherweise NICHT in einen Linux-Kernel schafft und deswegen ist auch die Out-Of-The-Box-Unterstützung bei manchen WLAN-Adaptern einfach nicht da! Siehe auch --> https://www.trojaner-board.de/175600-wlan-linux.html

In so einem Fall ist eine Linux-VM unter Windows von Vorteil, da es als Wirtsadapter einfach den funktionierenden Adapter von Windows nimmt und der virtueller Adapter wird einfach von VirtualBox gemanagt.

Hallo!

Wenn du noch die Muße hast, wende dich an
https://forum.ubuntuusers.de/forum/internetzugang/

Dort hat's einige Supporter, die absolute Koryphäen auf dem Gebiet sind und noch jedes WLAN zum Laufen gebracht haben. Ohne das Terminal gehts aber garantiert nicht. Copy & Paste wird aber wohl drin sein. Kann schliesslich jeder!

Und ja, nimm 18.04, wenn deine Hardware Neuware ca. 1-2 Jahre ist.

Viel Erfolg!


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